Outdoor Erste Hilfe

Das lange Pfingst Wochenende haben wir bei unseren Freunden von der taunus outdoor school verbracht. Insgesamt sechs aktive Vereinsmitglieder haben sich dort 4 Tage lang intensiv mit dem Thema Erste Hilfe auseinander gesetzt – mit besonderem Schwerpunkt auf Draußen Aktivitäten. Dabei wurden wir von dem fantastischen Team der  Outdoorschule Süd e.V.   immer wieder absolut realitätsnahen Situationen ausgesetzt, die ständig in den Kursverlauf eingebaut wurden.

Wir haben an diesem Wochenende unglaublich viel gelernt – nicht nur über Outdoor Erste Hilfe, sondern auch über uns selbst und unser Verhalten unter Stress in Notsituationen. Wir fühlen uns nach dem Kurs jetzt auf jeden Fall bedeutend sicherer und gut gewappnet für eventuelle Notfälle.

Eine Wiederholung/Auffrischung in 2 Jahren haben wir uns dennoch fest vorgenommen – zumal wir doch sehr hoffen, dass wir nach Möglichkeit NICHT gezwungen werden, die erworbenen Kenntnisse in einem tatsächlichen Ernstfall anwenden zu müssen.

Wir können allen, bei denen der letzte Erste Hilfe Kurs schon länger zurück liegt nur dringend ans Herz legen, die Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen – besonders, wenn ihr wie wir viel draußen unterwegs seid, wo Hilfe nicht immer schnell erreichbar ist.  Die Kurse der Outdoorschule Süd e.V. können wir uneingeschränkt empfehlen!

Wir möchten nochmal besonderen Dank sagen an

  • unsere beiden Kursleiter Franzi und Nick – die uns mit großem Engagement und immensem Fachwissen immer wieder mitgerissen haben,
  • an Marcel und Tilo von der taunus outdoor school – die uns den tollen Platz zur Verfügung gestellt, uns fürsorglich mit Essen und Trinken versorgt und mit ihren schaupielerischen Leistungen überrascht haben,
  • an unser Rudel Vierbeiner, die mit ihrer Verspieltheit alles immer etwas aufgelockert haben,
  • an den Wettergott/-göttin oder wer auch immer dafür gesorgt hat, dass wir trockenes Wetter hatten,
  • und auch an alle Teilnehmer (das war ’ne tolle Truppe, wir haben uns richtig wohl gefühlt mit Euch!)  und natürlich unsere Vereinsmitglieder Simone (mal2 😉 ), Stewi, Tanja, Axel und Marcel, die ihre „freien Tage“ dafür eingesetzt haben, um sich in so einer wichtigen Sache wie Erster Hilfe fortzubilden.

 

Hinweis: Kein offener Vereinstreff am kommenden Sonntag

Da wir uns am langen Pfingstwochenende gemeinsam mit unseren Freunden von der taunus outdoor school in Sachen „Erste Hilfe“ fortbilden, findet am Sonntag, den 15.05.2016 diesmal kein offener Vereinstreff statt.

Wir wünschen Euch ein erlebnisreiches Wochenende – #RausindieNatur mit Euch!  Es gibt gerade soooo viel zu entdecken!  Die Mauersegler sind angekommen und zischen hier um die Hausdächer herum. Nachtigallen liefern sich regelrechte Sängerwettstreite, die ersten Rehkitze sind schon auf die Welt gekommen und die Grillen zirpen auf den Wiesen…

Lasst Euch das nicht entgehen und genießt die Magie des Frühlings, wann immer Ihr könnt!

 

Veranstaltungen: Natur Erlebnis Kurs am 07.Mai 2016

Unser monatlicher Natur Erlebnis Kurs (immer am 1. Samstag im Monat) – für alle, die mal bei uns hereinschnuppern möchten…

Der Mai Termin wird diesmal ganz im Zeichen der Pflanzen stehen. Wir wollen uns die grünen Bewohner am Schneckenberg einmal genauer anschauen und besser kennen lernen.

 

Bitte einen Stoffbeutel und (wenn vorhanden) Bücher zur Pflanzenbestimmung mitbringen – wir werden aber auch Bestimmungsbücher aus der vereinseigenen Bibliothek zur Verfügung stellen.

Wie immer treffen wir uns um 14.00 Uhr an unserem Vereingelände am Schneckenberg (Am Schneckenberg 63, 63075 Offenbach). Dauer ca. 2 Stunden.

Der Teilnehmerbeitrag für Erwachsene beträgt 5 € und für Kinder 3 € (Vereinsmitglieder frei).

Bitte aus organisatorischen Gründen diesmal bis spätestens Mittwoch Abend 04.05.2016 anmelden, wenn ihr mitkommen möchtet. Hier über unser Kontaktformular  oder telefonisch unter 069-851586

 

Vogelfreunde: Der Kleiber (Sitta europaea)

Die Kleiber sind nicht nur im Wald zu finden, sondern auch wie dieser hier mitten in der Stadt. Friedhöfe und Parks mit altem Baumbestand und sogar Hausgärten machen Sie zu ihrem Lebensraum. Sie sind äußerst lebhaft und ständig in Bewegung. Kleiber sind Höhlenbrüter und sind -anders als Spechte- auf bereits vorhandene Höhlen angewiesen. Diese bearbeiten Sie dann für Ihre Bedürfnisse auch noch entsprechend – indem Sie zum Beispiel die Eingänge ungenutzter Spechthöhlen mit Lehm für Ihre Zwecke passend verkleinern…verkleistern sozusagen – daher auch der Name Kleiber = Kleber.
Man kennt ihn jedoch auch unter dem Namen „Spechtmeise“ oder „Blauspecht“ – was auf seine Lebensweise und seine optische Ähnlichkeit mit den Meisen hindeutet.
Kleiber ernähren sich im Frühjahr von Insekten, die sie an der Rinde von Bäumen suchen. Im Spätsommer steigen sie dann auf energiereiche Samen wie Bucheckern, Nüsse, Sonnenblumenkerne oder Samen von Nadelbäumen um. Diese klemmt der Kleiber geschickt in Rindenritzen (z.B. an alten Eichenbäumen) und bearbeitet sie so lange mit seinem spitzen Schnabel, bis er an den leckeren Inhalt kommt. Anders als die Spechte, die regelrechte „Spechtschmieden“ anlegen und immer wieder benutzen, lässt der Kleiber nach erfolgreicher Arbeit die leeren Hüllen und  Schalen zurück und sucht sich beim nächsten Mal einfach einen anderen Baum.
Gelegentlich ist er auch am Boden bei der Nahrungssuche anzutreffen – am wohlsten fühlt er sich jedoch oben in den Baumkronen. Dabei zeigt er einzigartige Kletterfähigkeiten, die ihm nur gelingen, weil er auf verhältnismäßig „großem Fuße“ lebt. Die Füße sind für seine Körpergröße wirklich unverhältnismäßig groß und haben lange, kräftige Krallen, die es ihm sogar ermöglichen,  kopfüber den Stamm hinunterlaufen und selbst an der Unterseite von Ästen herumzuturnen. Das kann sonst kein anderer unserer heimischen Vögel!  
Der Kleiber ist sehr gut an seinem blau-grauen Rücken und der schwarzen „Banditenmaske“ im Gesicht zu erkennen.

Weshalb der amerikanische Schriftsteller, Naturalist und Philosoph Henry David Thoreau gerade den durchaus ruffreudigen Kleiber in Zusammenhang mit dem Begriff „Stille“ nennt, das bleibt sein Geheimnis. Doch ist Stille denn nicht tatsächlich natürlicher und „weniger befremdlich“ als Lärm?

«Stille ist weniger befremdlich als Lärm. Sie hält sich in
den Zweigen der Schierlingstannen oder Fichten in dem
Maß verborgen, wie wir unser selbst dort innewerden.
Die Spechtmeise, die den hohen Stamm neben dir
beklopft, ist als ihr Fürsprecher nur ein Teil der feier-
lichen Stille. Sie ist immer da mit ihrer Weisheit, am
Wegrand und an Straßenecken. Sie hängt in
Glockentürmen, in der Mündung der Kanone und im
Nachhall eines Erdbebens, indem sie deren belangloses
Lärmen zärtlich in ihrem weiten Busen birgt.» (Henry
David Thoreau)

Gebt den Kindern die Natur zurück!

erdwissen e.V. und „Die Weinrebe“ unterstützen die Aktion Gebt den Kindern die Natur Zurück

Als wir im Herbst von Johanna und Gunnar aus dem Frankfurter Wein Fachgeschäft angesprochen wurden, ob wir nicht einige unserer Naturfotos dort ausstellen wollen, reifte schnell die Idee, einen eventuellen Erlös aus dem Verkauf der Bilder für das obige Projekt der Wurzeltrapp Wildnisschule zu spenden.

Gesucht werden Paten und Sponsoren, die Natur Erlebnis Tage für Kindergärten und Schulen im Rhein Main Gebiet finanzieren. 20 Tage sollen dieses Jahr verschenkt werden – und dafür muss noch etwas Geld in die Projektkasse!

Wir freuen uns sehr hier vermelden zu können, dass wir unsere gemeinsame kleine Herbst-Ausstellung (die noch bis über den Winter verlängert wurde) gestern mit einem Erlös von 115,00 € abschließen konnten. Den Spendenbetrag werden wir am kommenden Wochenende persönlich an die Wurzeltrapp Wildnisschule übergeben.

 

Hier klicken für mehr Infos zur Aktion „Gebt den Kindern die Natur zurück“

Wir wollen Euch mit diesem Beitrag zeigen, wie wichtig es ist, nicht nur zu reden, sondern sich einfach in Bewegung zu setzten und etwas zu TUN für eine gute Sache. Sich verbinden, Verbundenheit zeigen – dabei kommen dann so kreative Kooperationen wie Wein & Naturerlebnis heraus. Und so weit auseinander liegen diese beiden Dinge ja auch nicht…

Deshalb laden wir Euch ein, bald auch einmal bei unseren Freunden von der Weinrebe in der Mörfelder Landstraße 137, 60598 Frankfurt am Main vorbei zu schauen und dort ausgesuchte und ganz besondere Weine aus der Nahe Region kennen zu lernen. Hier findet Ihr die Weinrebe im Internet

 

 

 

 

 

Kräuterquark und Brennnesselspinat

Gestern hatten wir ganz spontan Lust auf Lagerfeuer, Röstbrot – und frischen Kräuterquark!

Und diese Kräuter sind in unserem ganz persönlichen Anfang-April-Kräuterquark (die Bestandteile ändern sich im Laufe des Kräuterjahres immer je nachdem, was gerade wächst…):

  • Brombeetriebe
  • Bärlauch
  • Wald-Schaumkraut
  • Löwenzahn
  • Vogelmiere
  • (normalerweise würde ich noch ein paar Blättchen Gundelrebe hinzufügen, doch gerade die wächst nicht nahebei)

Wie ihr im letzten Bild sehen könnt, sind am Wochenende auch ein paar neue Sitzgelegenheiten entstanden (Danke Stewi für den Arbeitseinsatz!). Im Hintergrund führt über die Böschung unser geheimer Trampelpfad in den Wald. Um diesen mit unseren Teilnehmern auch weiterhin nutzen zu können, musste dort alles von Brombeerranken und Brennesseln befreit werden. Die jungen Brennnesselpflanzen wurden also achtsam und dankbar geerntet, denn Unkraut sind sie für uns beileibe nicht! Deswegen möchten wir Euch auch noch ein Rezept für leckeren (und sehr gesunden) Brennnesselspinat verraten:

Brennnesseln enthalten unglaublich viele Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine – mit nur 100g frischer Brennnessel hast Du z.B. deinen Tagesbedarf an Vitamin C schon gedeckt und stärkst bei regelmäßigem Genuss damit nachhaltig dein Immunsystem. In Brennnesseln ist weit mehr Vitamin C enthalten, als in der gleichen Menge Zitrone! Auch der Eisengehalt im Vergleich zu anderem Grünzeug ist nicht zu verachten.

Als Unkraut sollte man sie daher nicht ansehen, denn es gibt wohl kaum ein Kraut mit so vielfältigen heilenden und nützlichen Eigenschaften wie die Brennnessel. Aus ihren Stängelfasern wurden schon seit Jahrtausenden Fäden und Schnüre hergestellt und sogar richtige Stoffe gewebt. Ein Tee aus den Blättern wirkt entwässernd, durchblutungsfördernd  und hilft gegen leichte Harnwegsentzündungen. Der frische Presssaft wird bei rheumatischen Beschwerden angewendet.

Die Samen der Pflanze sind sehr reich an Nährstoffen. Sie enthalten wertvolle Öle, Eiweiße, Vitamine und Gerbstoffe. Über viele Jahrhunderte setzte man Sie als Stärkungsmittel ein – auch um die Libido und Potenz zu stärken. Warum nicht mal geröstete Brennnesselsamen über das Müsli streuen oder auf’s Butterbrot? Wer weiß, was dann plötzlich alles passiert…? Viel Freude bei euren Brennnessel-Experimenten! :-)

Große Brennnessel (Urtica dioica L., Urticaceae)

Impressionen aus der Gusswerkstatt

Am Wochenende 18./19.03.2016 feierten wir eine gelungene Premiere beim Auftakt der Veranstaltungsreihe mit den Steinzeitexperten und Archäologen Josef und Sayuiri, die uns mit ihren einzigartigen Kursideen wirklich begeistert haben.

Bei trockenen aber kaltem Wetter waren alle Teilnehmer froh, dass wir in der Nähe des Feuers arbeiten konnten. Groß und klein waren konzentriert bei der Sache und es sind absolut einmalige und individuelle Kunstwerke entstanden.  Schaut mal hier, wie viel Spaß wir alle hatten:

Am kommenden Sonntag 03.04.2016 geht es weiter mit unserer Holzwerkstatt „Truhen und Tröten“ (nicht nur) für Familien…mehr Information und den Weg zur Anmeldung findet Ihr hier :  Veranstaltung „Truhen und Tröten“

Bitte bis spätestens morgen Abend (Mittwoch 30.03.2016) anmelden, wenn Ihr mitmachen möchtet!

Holz und Erde

 

Ja, in den letzten Tagen haben uns diese beiden Elemente beschäftigt.

Der große Stapel Holzstämme nämlich, der schon lange bei uns auf dem Vereinsplatz darauf wartete, in lagerfeuertaugliche Portionen zerteilt zu werden. Spontan hat sich unser Vereinsmitglied Marcel nach der letzten Mitgliederversammlung dazu bereit erklärt, sich darum zu kümmern. Und da auf unsere Leute wirklich Verlass ist, war es dann letzte Woche auch soweit. Dazu bekamen wir dann noch unerwartet Hilfe von einem unserer Jüngsten, der so großen Gefallen am Holzhacken fand, dass die in handliche Stücke zersägten Holzklötze dann auch gleich noch gespalten wurden.  Mir selbst blieb dann noch die ehrenvolle Aufgabe, einen neuen Holzlagerplatz einzurichten und die Holzscheite stabil aufzuschichten…ein stattlicher Vorrat für viele gute Stunden Gemeinschaft am Lagerfeuer.

 

Wisst Ihr, dass wir uns schon seit fast zwei Jahren wünschen, auf dem Gelände endlich ein Kräuterbeet anlegen zu können?  Eigentlich ist alles bereit, doch uns fehlt schlichtweg Erde, um pflanzen zu können. Naja, und als ich gestern Abend zufällig hörte, dass in Offenbach eine nette Dame Mutterboden zu verschenken hat – da habe ich dann spontan zugeschlagen. Auch wenn es nur ein „Tropfen auf den heißen Stein“ ist (um mal bei den Elementen zu bleiben) – wir brauchen wirklich VIEL Erde, um unser Natursteinbeet ganz zu füllen.  Gesagt – getan. Einmal den Auto-Kofferraum komplett vollgeschaufelt, alle greifbaren Behälter befüllt, angeschnallt und dann ging es los Richtung Schneckenberg…

Wenn Ihr wüsstet, was mein Auto schon alles transportiert hat – aber guter Mutterboden, das war wirklich eine Premiere!

Die Erde dann eimerweise in das Beet zu verfrachten war zugegebenermaßen mühselig. Morgen wird noch eine Ladung geholt und dann steht zum Glück auch eine Schubkarre zur Verfügung….

Wer uns für unser Projekt „Kräutergarten“ auch noch Mutterboden oder Pflanzerde spenden möchte und eventuell sogar anliefern kann, der kann sich unserer ewigen Dankbarkeit gewiss sein!

So – und nun gehe ich mal die neue Schubkarre zusammenbauen. Weshalb sowas nicht fertig montiert im Baumarkt verkauft wird, ist mir ein Rätsel….

So, der Anfang ist gemacht - aber da fehlt noch jede Menge!

Unsere nächsten Veranstaltungen

Am Wochenende 19./20.03.2016 bieten wir zwei ganz besondere Veranstaltungen an. Beide Tagen stehen im Zeichen althergebrachter Metallverarbeitung – hier werden zwei engagierte Archäologen ihr Wissen mit uns teilen!

Samstag, den 19.03.2016 :: Alles Falschgeld? Arbeiten in der Münzwerkstatt  

►  mehr Info und Anmeldung hier

Geprägte Münzen und Rohlinge liegen in einer selbstgefertigten Holztruhe

Fertige Münzen und Rohlinge

Wer wollte nicht schon immer mal seine eigenen Münzen prägen? Aus diesem Kurs werdet Ihr mit klimpernden Münzen in der Hosentasche nach Hause gehen! Auf einfachste Art und Weise arbeiten wir wie alte Metallhandwerker am offenen Feuer.  Jede/r Teilnehmer/in stellt Münzen nach eigenem Entwurf her – ob in Zinn gegossen oder geschlagen, sie werden einzigartige Unikate sein und im Geldbeutel glänzend aussehen.

 

Sonntag, den 20.03.2016 :: Mit Feuer & Flamme in der Gusswerkstatt  

mehr Info und Anmeldung hier

Ein tönernes Gefäss mit flüssigem Zinn steht am Feuer

Flüssiges Zinn

Zinn wird in Mitteleuropa seit über 4000 Jahren in der Mischung mit Kupfer als Gussmaterial verwendet. Der Guss von Metall ist ein sehr altes Handwerk, das bei uns bis in die jüngste Steinzeit (ca. 4300 v. Chr.) zurückreicht. Seit der Bronzezeit vor über 4000 Jahren vor heute wurden Zinn-Kupferlegierungen in Formen aus Ton, Stein oder Sand gegossen. Seit dieser Zeit haben Metallhandwerker/innen aus verschiedenen Metallgemischen und mit verschiedenen Gusstechniken Waffen, Schmuck und Gerät hergestellt.


 

Bitte unbedingt bis spätestens Dienstag, den 15.03.2016 anmelden über unser Kontaktformular

oder telefonisch unter 069-851586 (Gewünschten Termin und Teilnehmerzahl Erwachsene/Kinder angeben)

 

Achtung: Da inzwischen feststeht, dass beide Kurse stattfinden nehmen wir bis zum Ende der Woche noch weitere Anmeldungen entgegen!

 

Ein jähes Ende…

…hat dieser Grünspecht hier heute Mittag gefunden. Als ich nochmal am Schneckenberg unterwegs war, um die Wildtierkamera wieder aufzuhängen, da fiel mir auf dem Weg neben dem Zaun plötzlich eine kleine, gelblich gefärbte kleine Feder auf, die sich im Wind hin und her bewegte. Ich hob sie auf, weil ich so eine noch nie gesehen hatte und bemerkte zwei Meter daneben noch mehr graue Flaumfedern auf einem Haufen. Da dämmerte es mir schon – hier ist wohl ein Vogel gerupft worden!

Also mal  im Umkreis etwas genauer hinschauen…und da lag er dann auch. Ein prächtiger Grünspecht, ein Männchen (wie man an dem roten Wangenfleck erkennen kann). So ein schöner Vogel – und zu meinem großen Bedauern leider mausetot.

Erdspechte leben gefährlich, wenn Sie ohne Deckung am Boden auf Nahrungssuche sind. Offensichtlich wurde dieser her bei seiner üblichen Tätigkeit am Boden überrascht – man konnte ganz genau die Stelle sehen, an der er zuvor noch mit seinem Schnabel im Stamm herumgestochert hatte. Was also ist über ihn gekommen (vermutlich im wahrsten Sinne des Wortes…)?  Äußerlich waren keine Verletzungen zu sehen – nur die paar herumliegenden Federn lassen auf äußere Einwirkung schließen. Im Übrigen war der Vogel noch warm, als ich ihn gefunden habe – vermutlich habe ich also den Angreifer (oder vielmehr Beutegreifer) bei seinem Tun gestört und er ist geflohen, bevor ich ihn entdecken konnte.

Was denkt Ihr, was hier passiert sein könnte? Wir sind gespannt darauf, eure Vermutungen zu hören…