Archiv der Kategorie 'Natur-Beobachtungen'

Und das war los beim letzten Schnupperkurs…

Sonntag, den 5. Februar 2012
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NaturErlebnisSchnupperkursTraumwetter am 04.02.2012. Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein ging’s los. Angesichts der frostigen Temperaturen verzichteten wir auf allzuviel Theorie und versuchten lieber gleich, uns mit dem Thema Vogelsprache am lebenden Beispiel vertraut zu machen. Wie klingen die Rufe der Vögel auf unserem Weg? Fühlt sich der Vogel wohl, ist er aufgeregt oder hat er Angst? Amseln, Meisen und der Kleiber gaben uns einen ersten Eindruck davon…

Auch beim Spurensuchen immer mit einem Ohr nach den Vögeln lauschen…. auch während die Kinder an den zugefrorenen Pfützen auf der Wiese werkelten…
und dabei wahre Kunstwerke zutage förderten… Ein ganz erstaunlicher Fund um diese Jahreszeit - eine (leider tote) Erdhummel. Ihr wurde wohl der Kälteeinbruch zum Verhängnis.
Ein paar Meter weiter erregten diese Haare im Brombeergestrüpp unsere Aufmerksamkeit flauschig, weich, weiß mit rötlichen Spitzen waren sie. Direkt daneben führte ein Wildwechsel in den Wald. Wer mag hier wohl entlanggestreift sein?
Nicht nur die kleinen Teilnehmer hatten Ihren Spaß auf den zugefrorenen Pfützen…. …sondern auch die Großen!

Hat uns wieder mal viel Freude gemacht, dieser erdwissen - Nachmittag. Danke an die aufgeschlossenen, interessierten und ausdauernden Teilnehmer!!

Die nächsten Natur-Erlebnis-Kurse finden am 03.03.2012 statt. Dann ausnahmsweise nicht in Offenbach an der Käsmühle, sondern in Karben. Hier gehts zum Veranstaltungskalender

Ein Besuch im Zoo…

Sonntag, den 11. Dezember 2011
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…hat uns letzte Woche ein ganz besonderes Erlebnis beschert - und das ganz unerwartet fernab der Schauhäuser und Gehege!

Wir befanden uns gerade auf dem Weg hinter den Nashorngehege, als mein Sohn rief: “Mama schau mal, was für eine komische Krähe!” und auf eine Rabenkrähe zeigte, die sich gerade auf einem Baum niederließ. Diese hatte in der Tat ein sehr sonderbares Gefieder. Nicht ganz schwarz wie man es kennt, sondern mit einzelnen braun/grauen Federn.

Während wir noch so da standen und der Krähe beim Gefiederputzen zugesehen haben, wurde es um uns herum in den Bäumen plötzlich sehr unruhig: Die Tauben, die mit der Krähe auf dem Baum gesessen hatten, stoben wie auf Kommando mit lautem Flügelklatschen in alle Richtungen auseinander und die im Zoo allgegenwärtigen Spatzen verschwanden laut kreischend in die dichten Büsche rechts und links der Wege. Die Krähe flog auch davon, angesteckt von der Aufregung überall.

Einer der Spazen flog mit einem langgezogenen, kläglichen Schrei in das Gebüsch direkt vor mir. ANGST! Dieser Vogel hatte ganz eindeutig Angst!

Kein Wunder, denn gejagt wurde er von einem Sperber! Dieser (konnte oder wollte) dem Sperling jedoch nicht ins dichte Dornengebüsch folgen, sondern drehte leicht nach oben ab und querte direkt über unsere Köpfen den Weg, so dass wir wunderbar die braun-weiß “gesperberte” Unterseite des Greifvogels sehen konnten. Herr Sperber war da also auf der Jagd!

Nun setzte sich die Aufregung unter dem Vogelvolk auf der anderen Seite des Weges fort - Gezeter überall und schon kam von dort auch ein Trupp Spatzen angeflogen und setzte sich in die Büsche direkt neben mich. Ganz nah - ich hätte sie anfassen können!

Aber meine Nähe suchten Sie nicht ohne Grund…oder war das alles Zufall? Was meint ihr?

ein Wächter….

Wenn Euch diese Geschichte und unsere Beobachtungen neugierig gemacht haben, dann freut Euch auf das kommende Jahr - denn da werden wir Euch mit der geheimen Sprache der Vögel bekannt machen!

Augen auf - bald mehr dazu hier bei erdwissen e.V.!!!!!

Blütezeit…

Montag, den 21. November 2011
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…haben wir ja schon längst nicht mehr - die blühenden Pflanzenwesen haben bereits Ihre Samen verteilt und so für eine weitere Generation im nächsten Jahr gesorgt. Stauden und ausdauernde Gewächse ziehen ihre Kräfte in den Wurzelstock zurück, um sich für den nächsten Lebenszyklus vorzubereiten.

Dennoch kann man auch jetzt -Mitte November- noch einige “Spätzünder” entdecken. Schaut mal hier, was mir am Wochenende alles ins Auge gefallen ist:

Die Tauben-Skabiose - gleich neben der Hegewiese unter Jäger’s Hochsitz… Die Schafgarbe…
…kräftig gelb leuchtender Löwenzahn… …und ein Gänseblümchen mit geradezu monströs großer Blüte!

Was blüht bei Euch in der Gegend noch? Wenn ihr möchtet, dann könnt ihr hier Bilder eurer Pflanzenwesen mit uns und unseren facebook-Freunden teilen!

Bei unserem Streifzug entlang des Bieberbaches haben wir noch viele andere Entdeckungen gemacht!

An dieser Stelle überquerten die Wildschweine den Bach - ihre Spuren setzten sich am gegenüberliegenden Ufer fort… Wer war hier unterwegs am Wassersaum? (Größenvergleich Münze = 1 ct) Ob wohl ein 5-blättriges Kleeblatt noch mehr Glück bring als eines mit 4 Blättern? Hoffentlich…
Was ist wohl dieser Spitzmaus widerfahren, die wir am Bach im Gras fanden? Unsere Fundstücke auf einen Blick: Blaumeisenfedern, Taubenfeder, Teil eines Wespennestes, 4-blättrige Kleeblätter…

Was waren Eure Naturerlebnisse am letzten Wochenende? Raus in die Natur mit Euch!!!

Schnupperkursimpressionen…

Samstag, den 5. November 2011
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Wer auch immer für das Wetter verantwortlich ist, hat es am Schnupperkurstag am 05.11.2011 ganz besonders gut gemeint und uns einen herrlich goldenen Novembertag geschenkt.

Sogar einige Schmetterlinge ließen sich von der Sonne hervorlocken, so wie dieser Admiral hier:

Der Admiral (Vanessa atalanta) nascht im Herbst gerne an überreifem Obst. Unterwegs lernten wir die Wilde Karde (Dipsacus fullonum) kennen - Ihre Heilkräfte lassen sich bei der Behandlung der durch Zecken übertragenen Borreliose einsetzen.
Die Karde nochmal in ihrer ganzen herbstlichen Schönheit - Wilde Karde (Dipsacus fullonum) :: Foto © Stefanie Düsterhus frische Minze fanden wir sogar auch noch - wie das duftet!!! :: Foto © Stefanie Düsterhus Einführung in die Geheimnisse des Spurenlesens :: Foto © Stefanie Düsterhus
und schon ein paar Meter weiter die ersten Wildschweinspuren auf dem Feldweg! Löwenzahnherbstblüte…
hier hat/haben sich ein (oder mehrere) Wildschwein(e) gesuhlt! Die Teilnehmer waren mit vollem Körpereinsatz bei der Sache!
Zum Schluss haben wir von den schönsten Trittsiegeln Gipsabdrücke genommen… …und wer wollte, konnte “seine” Spur mit nach Hause nehmen.

Also uns hat dieser Nachmittag heute unheimlich viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon sehr auf den nächsten Schnupperkurstag am 03. Dezember 2011.

Anmelden - Mitmachen! #RausindieNatur!

Ein bewegtes #Naturrätsel…

Sonntag, den 16. Oktober 2011
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…haben wir heute für Euch!

Schaut doch mal auf unserer facebook - Seite vorbei:

(hier klicken) Was macht das Eichhörnchen da - und wieso?

Eichhörnchen :: Sciurus vulgaris

Unbekannte Wesen…

Freitag, den 23. September 2011
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entdecke ich immer wieder, wenn ich Draußen unterwegs bin. Und ich bin jedesmal erstaunt, welche Vielfalt an Leben alleine auf einem Quadratmeter Waldboden zu finden ist. Dabei können wir sogar nur einen Bruchteil davon sehen! Dieser Geselle hier lief mir heute über den Weg…im wahrsten Sinne des Wortes:

unglaublich schnell und mit fließenden Bewegungen rannte er über den Waldweg… und überraschte mich dann mit einer skorpionsähnlichen Abwehrhaltung!

Mal sehen, ob ich noch herausbekomme, wie das Tier heißt! Kann da jemand von Euch helfen?

Pilze in allen Farben und Formen schießen geradezu aus dem Boden… Den Fliegenpilz kennt jedes Kind (hoffentlich…) An diesem hier labten sich mehrere Jungschnecken..

Als ich mir die kleinen Schnecken mal etwas näher betrachtete fiel mir auf, dass ihr Rückenschild eine ähnliche Struktur wie unsere Fingerabdrücke aufweist. Ob so jede Schnecke auch “einzigartig” ist auf der Welt - so wie sich kein Fingerabdruck dem anderen gleicht?

Also - nichts wie #RausindieNatur und macht Euch auf die Suche nach unbekannten, einzigartigen Wesen. Da draußen wartet eine Menge LEBEN auf euch!

Besondere Entdeckungen und #Naturrätsel…

Freitag, den 9. September 2011
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…habe ich überhaupt nicht erwartet, da ich mit etwas sorgenvollen Gedanken heute morgen durch den Wald streifte. Dennoch war ich überrascht, dass mir insbesondere viele kleine Dinge ins Auge fielen und meine Wahrnehmung anscheinend gar nicht so abgelenkt war, wie ich befürchtet hatte.

Schaut mal, was ich alles entdeckt habe:

Viele dieser Waldmistkäfer sind derzeit unterwegs… …und Kellerasseln leben nicht nur in den Kellern, sondern auch im Wald!
Eine Kreuzspinne reparierte fleißig ihr großes Radnetz, das sie zwischen zwei Bäumen gespannt hat. selbst auf dem Wohlstandsmüll am Waldrand kann man als Jungeidechse ein Sonnenbad nehmen…
Wegschnecken bei der Paarung… und ein Tigerschnegel, der an einem Baumpilz nascht!
Der Löwenzahn läutet die Herbstblütezeit ein… und dann doch noch ein #Naturrätsel, welches ich noch nicht lösen konnte!

Von welchem Tier mögen diese Überreste wohl stammen? Die relative Größe könnt ihr mit der Eichel vergleichen, die mit im Bild ist. Ich glaube, es handelt sich um Teilstücke eines Schädels und einige Hals-/Rückenwirbel. Die Knochen sind sehr fragil, leicht und durchscheinend. Wer kann uns helfen dieses Rätsel zu lösen?

Ich werde später auf unserer facebook-Seite noch eine größere Aufnahme dazu veröffentlichen… hier entlang!

Noch Plätze frei! Sprache des Waldes 24./25.09.2011

Dienstag, den 16. August 2011
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Im Wald gibt es ein Alarmsystem, das von allen Tieren verstanden wird. Niemand kann sich dort bewegen, ohne von den Vögeln gesehen und gemeldet zu werden. Bei Störungen oder Gefahren verschwinden die Tiere im Unterholz und werden unsichtbar. Egal ob Mensch, Habicht, Fuchs oder Wildschwein, die Körpersprache und die Stimmen der Vögel verraten, wer sich wo bewegt. Selbst ihr Schweigen hat eine Bedeutung.
Wer schleicht hinter der Hecke? Wann kommen Menschen oder Nordic Walker hier lang? Droht Gefahr von Boden- oder Luftfeind? Wie komme ich ohne Alarm auszulösen durch den Wald?
Indigene Völker, Jäger und Sammler kannten die Vogelsprache. Sie nutzen diese alte Technik um sich sicher, wissend und erfolgreich in der Wildnis zu bewegen. Dieses Wochenende werden wir das Geheimnis der Vogelsprache entschlüsseln und sie für uns nutzen.
Themen werden sein: Die harmonische Grundstimmung in der Natur, Wahrnehmungsübungen um die Sinne zu schärfen, Tierformen, Journale und Steckbriefe, Laufen neu erlernt für harmonische Bewegungen, das Alarmsystem im Wald und die konzentrischen Ringe, die 5 Stimmen der Vögel, die wichtigsten Alarmformen, Beobachtungen im Morgengrauen und gemeinsame Auswertung.

Herr Spatz auf Wache…

Termin: Samstag 24.09.2011 1100h bis Sonntag 25.09.2011 ca. 1300h
Ort: Outdoorzentrum Lahntal
Teilnehmer:
mindestens 9 – maximal 18
Mindestalter: 12 Jahre. Wer keine 18 Winter gesehen hat, bringt Eltern mit.
Mitbringen: Sitzkissen, Notizblock, Stift, Fernglas falls vorhanden
Anmeldung: bis zum 11.09.2011 | Hier klicken für deine Anmeldung per eMail oder anrufen unter 069-851586. Weitere Infos bekommst du dann geschickt
Kosten: 70 Euro | Kinder bis 12 Jahre 64 Euro | Mitglieder 5 Euro Rabatt
Unterkunft: Übernachtung im Gemeinschaftstipi
Verpflegung: Frühstück ist inklusive! Alles andere gibt’s günstig vor Ort
Durchführung: Axel Trapp „wurzeltrapp“

Das Rätsel der Haselnüsse…

Freitag, den 8. Juli 2011
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…werdet ihr hoffentlich mit uns zusammen lösen: Unter der Eiche an meinem Natursitzplatz am Waldrand fand ich heute ganz viele Schalen von aufgeknackten Haselnüssen. Direkt daneben sind tatsächlich auch einige Haselnussbüsche. Aber wie kommen die Schalen unter den Eichenbaum und wieso liegen sie alle auf einem Haufen beisammen?

unter meinem Baum fand ich heute viele aufgeknackte Haselnüsse… an einem starken Astabzweig der Eiche steckte in einem Loch auch eine zertrümmerte Nuss! auch auf einem Zaunpfosten am Waldrand in einer Vertiefung: eine gespaltene Nuss!

Irgendjemand steht hier auf frische Nüsse! Habt ihr eine Idee, wer der Nuss-Liebhaber ist?

So war’s beim Schnupperkurs am 02.07.2011…

Sonntag, den 3. Juli 2011
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Nachdem die Teilnehmer ein paar Informationen über die Zeckenproblematik erhalten hatten und sich erstmal zeckenfest verpacken durften, (Hosenbeine in die Socken stopfen!) ging es dann auch gleich los…

eines der Themen: einheimische Giftpflanzen :: Foto © S.Düsterhus diese fanden wir auch direkt am Wegesrand: den Aronstab (die Früchte werden noch leuchtend rot!) :: Foto © S.Düsterhus aber auch die Lebewesen auf den Pflanzen bleiben nicht unentdeckt: Marienkäferlarve :: Foto © S.Düsterhus
oder die imposante Rotbeinige Baumwanze (Pentatoma rufipes) :: Foto © S.Roters …oder der Julikäfer (Anomala dubia) mit seinem grünmetallic-glänzendem Halsschild :: Foto © S.Roters
Noch bevor anhand der Blätter der Frage geklärt war ob Himbeere oder Brombeere… …pflückten die kleinsten Teilnehmer schon fleißig Himbeeren: “Hier, Papa!” :: Foto © S.Roters Hier lernen wir gerade den Gundermann bzw. die Gundelrebe kennen…
dank schlammiger Pfützen auf dem Weg gab’s noch etwas Spurenlesen mit dem Wurzeltrapp :: Foto © S.Roters Pflanzenbestimmung selbst üben - gelbes echtes Labkraut, weißer Steinklee und rechts der Beifuß :: Foto © S.Roters
Hier nochmal der Beifuß im Detail. Unverzichtbar zum Gänsebraten und kann noch viel mehr… :: Foto © S. Düsterhus Das Mädesüß - auch “Bienenkraut” genannt, weil Bienen es mögen und die Imker früher damit die Bienenstöcke ausrieben. :: Foto © S.Düsterhus Fruchtstand des Breitwegerichs - Die Blätter sind ein natürliches Verbandmittel gegen Blutungen :: Foto © S. Roters
Während sich hoch oben der Milan über das reiche Buffet freut…:: Foto © S.Düsterhus …vergnügten sich unten die Kinder im Gras der frisch gemähten Wiese. :: Foto © S. Roters

Und so hatten alle wohl ihren Spaß gestern…

Im Übrigen hatten wir immerhin nur eine Zecke aufzubieten gestern Abend. Es haben sich hoffentlich alle gründlich abgesucht…? ;-)

Am 06.08.2011 gibt es wieder Schnupperkurse in Offenbach - Bieber an der Käsmühle. Anmelden - mitmachen hier: per eMail unter hallo@erdwissen.de oder telefonisch unter 069-851586