Archiv der Kategorie 'Natur-Beobachtungen'

fast ohne Worte…

Samstag, den 28. Mai 2011
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…könnt ihr hier sehen, was wir heute draußen in der Natur entdeckt haben:

diese Pflanze hat ganz außergewöhnliche Samen, die ihr auch ihren Namen eingetragen haben… im wahrsten Sinne…ein Echter Steinsame. Wirklich steinhart. Wie Porzellan, meinte das Kind dazu. so eine Mohnblüte sitzt ganz schön zusammengepresst in ihrer Knospe….bis es ihr irgendwann zu eng wird.

Wenn uns unterwegs etwas begegnet, was wir nicht kennen und wir dann später zu Hause herausfinden wollen was es ist, dann hilft es uns, wenn wir uns einen passenden Namen dafür ausdenken….so wie oben mit der “Porzellansamenpflanze” oder mit unbekannten Käfern…

von meinem Sohn “Feuersalamanderkäfer getauft: ein Bockkäfer (gefleckter Schmalbock?) Im sonnigen Gras am Waldrand wimmelte es geradezu von Larven des großen Heupferdes. Männlein oder Weiblein?
allzu viele Schmetterlinge haben wir dieses Jahr noch nicht entdeckt - habt ihr schon welche gesehen? eindeutig “schwangere” Zauneidechsenfrau…was wohl mit ihrem Schwanz passiert ist?

In der Nähe des Feldes, an dem wir die Eidechse gefunden haben überquerte uns ein Mäusebussard Richtung Waldrand, wo er sein Nest hat wie wir wissen. Erst beim Bearbeiten der Bilder fiel mir in der Vergrößerung auf, dass er etwas im Schnabel trug. Plötzlich konnte ich mir vorstellen, was mit Frau Zauneidechsens Hinterteil passiert ist….

Was hat der Mäusebussard da nur im Schnabel?

Also - nix wie raus in die Natur!

Übrigens…erdwissen findet ihr jetzt auch auf facebook: schaut doch mal vorbei!

Ordentlich…

Samstag, den 21. Mai 2011
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…ist er ja nicht gerade, der Reineke Fuchs. Die Reste der letzten Mahlzeit bleiben schonmal vor dem Eingang des Baues liegen oder werden nur notdürftig für später vergraben. Aber der Platz für den Fuchsbau ist perfekt ausgewählt: Am Waldrand gelegen, in direkter Nachbarschaft einer sonnigen Wiese - abseits von größeren Wegen und so vor allzu neugierigen menschlichen Blicken verborgen. Was mag der Fuchs da heute wohl verspeist haben?

..die Reste der letzten Fuchsmahlzeit. Und zum Mittagessen gab es zartes, junges………..? hier wohnt der Fuchs…

Wenn ihr draußen unterwegs seid, werden euch derzeit überall die unterschiedlichsten Raupen auffallen. Erstaunlich wie vielfältig in Farben, Form und Größe sie zu finden sind. Glatt glänzend oder unscheinbar - andere hingegen dicht behaart, fast pelzig….welches Tier daraus wohl einmal werden wird?

Gespinstmotten - Raupengespinst am Weißdorn manchmal muss man schon ganz genau hinsehen…Zweig oder Raupe?
Ein haariger Geselle…was für ein Falter mag wohl daraus einmal werden? Pilze sind wirklich sonderbare Wesen…
Kornblume am Feldrand dort spann auch die Eichenblatt-Radnetzspinne ihr Netz…

An den Feldrändern leuchtet es derzeit in den buntesten Farben. Mit gelbem Ackersenf, blauen Kornblumen, weißer Schafgarbe und rotem Klatschmohn zeigt sich Mutter Natur bereits in ihrem Sommergewand. Zwischen all den bunten Blumen webte die Eichenblatt-Radnetzspinne ihr Netz…wie sie wohl zu ihrem Namen kommt?

Was meint ihr?

Unverhoffte Begegnungen…

Sonntag, den 15. Mai 2011
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…hatten wir heute bei unserem Spaziergang im Wildpark alte Fasanerie in Klein-Auheim. Wir gehen dort immer gerne abseits der Hauptwege - auch im hinteren Teil des Parks, wo sich keine Tiergehege mehr befinden. Es gibt in dem alten Park so viel zu sehen - nicht nur die Tiere in den Gehegen!

Ganz am Ende eines der größeren Wege - fast schon an der Umgrenzungsmauer sahen wir Bewegungen. Große Tiere etwa 50m entfernt. Teils mit Geweih. 6 Stück äsend am Grünstreifen des Weges. Sie sicherten immer wieder in unsere Richtung. Mein Sohn meinte, wir sollten so tun als ob wir auch Gras fressen. Taten wir auch und prompt kam eines der Tiere etwas näher. Nach einiger Zeit verschwanden Sie dann im Wald. Genau konnten wir es nicht erkennen, aber mir schien es Damwild zu sein. Deutlich größer und heller gefärbt als Rehe und am Hinterteil war ein deutlicher (dunkler gefärbter) Schwanz und ein weißer Spiegel zu erkennen. Also gleich mal hin zu der Stelle und nachschauen, ob sich irgendwelche Spuren finden lassen. Und siehe da: mitten auf dem Weg frische Losung. Während ich noch damit beschäftigt war, rief schon mein Sohn ein paar Meter weiter “und gepinkelt haben sie auch!”…

Wild frei im Wildpark… Frischere Losung kann man wohl kaum finden…
Hirschpipi ;-) ein paar Fellreste haben sie uns auch da gelassen…
Weinbergschnecke Unmengen von Buchengallen an diesem Baum!

Am gleichen Weg, vielleicht 3 Meter vom Zaun entfernt nehme ich eine langsame Bewegung wahr. Ein grau-bräunliches Pelzknäuel, was ich zunächst für einen Marder halte. Aber es ist ein winziger Fuchswelpe, der sich noch etwas tapsig auf dem unebenen Waldboden bewegt. Als er uns bemerkt, springt er erschreckt hinter den nächsten umgestürzten Baumstamm. Ein paar Sekunden später lugt er aber schon wieder neugierig hervor, um nach uns zu schauen. Kinder sind doch alle gleich!

Und hier seht ihr unsere Fundstücke vom heutigen Rundgang: Feder vom Graureiher, Vogelnest (lag auf dem Boden am Wegrand, vermutlich Amsel), Federn Rabenkrähe (Rupfung)…wer mag hier wohl Krähe gespeist haben…?, Bruchstück Gebiss Pflanzenfresser)

Fundstücke Rundgang Wildpark 15.05.2011

Also - nichts wie RAUS IN DIE NATUR! Überall kannst Du jetzt solche tollen Entdeckungen machen!

Bilder vom Schnupperkurs heute - 07.05.11

Samstag, den 7. Mai 2011
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Der Rundgang hinter der Käsmühle hielt dann doch einige Überraschungen für uns bereit. Trotz der Trockenheit der letzten Wochen haben sich schon ordentlich Stechmücken entwickelt. Im Wald im Schatten konnte man es deshalb kaum aushalten, weshalb wir dann -begleitet von lauten Kuckucksrufen- auch lieber auf die sonnige Wiese geflüchtet sind.

Doch was war das? Sehr viele Bäume am Waldrand schienen wie mit Wattefetzen behängt zu sein. Schaut mal, was wir dort entdeckt haben…

Traubenkirschen-Gespinstmotte :: Raupengespinst Traubenkirschen-Gespinstmotte :: Raupengespinst
Traubenkirschen-Gespinstmotte :: Raupen Traubenkirschen-Gespinstmotte :: wie im Elfenwald….
leider war der Frosch zu schnell…man sieht nur noch die schlanken Beine aus dem Bild huschen… Marienkäfer

Auf der Wiese konnte man sehen, wie der Erdboden aufgrund der Trockenheit regelrecht aufgerissen ist. Trotzdem ist es unter dem hohen Gras offensichtlich kühl genug für Lurche, den vor unseren Füßen sprangen einige Frösche umher. Viele Schmetterlinge und die wunderschönen Blauflügel-Prachtlibellen waren unterwegs und als “highlight” gaukelte ein Schwalbenschwanz an uns vorüber!

Wir sehen uns - am 04.06.2011 geht es weiter mit neuen Natur-Erlebniskursen an der Käsmühle! Bis dahin - nix wie RAUS IN DIE NATUR!!!!

Bilder vom Schnupperkurs am 05.02.2011

Montag, den 7. Februar 2011
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Bei stürmischen aber trockenem Wetter zogen wir los zur Wiese am Waldrand, wo uns der Wurzeltrapp zunächst einmal eine kleine Einführung zum Thema “Spurenlesen” gab. Die Teilnehmer konnten anhand von Tierpräparaten die Ausdrücke Schalen, Ballen, Zehen und Krallen im wahrsten Sinne des Wortes “begreifen”. Dann ging es gleich los auf der Suche nach entsprechenden Trittsiegeln. Immer im Hinterkopf die Fragen: “Siehst Du Schalen oder Zehen?” - “Wie viele Zehen siehst Du?” - “Sind Krallenabdrücke zu erkennen?” Dann ein Glücksfall: Auf dem schlammigen Weg ein Spaziergänger mit Hund! DIE Gelegenheit, frische Hundespuren zu finden!

Einführungsrunde - Der Wurzeltrapp gibt erste Info’s zum Spurenlesen… Wie viele Zehen? Sind Krallenabdrücke da?
moosgefüttertes “Nest” hinter Baumrinde - wer mag das wohl nutzen? “da, Papa - probier mal!”  // Wildkräuter

Kräuterfrau Pia machte uns mit verschiedenen Wildkräutern bekannt. Mutig probiert wurde auch und dabei erstaunt festgestellt, dass die Vogelmiere richtig lecker und frisch nach jungen Erbsen oder etwas nach Mais schmeckt. Sehr lecker im Salat!

Die Kinder fanden eine Stelle mit vielen herumliegenden schwarz-weißen Federn. Auch das gehört zum Spurenlesen! Anhand der Federkiele kann man nämlich feststellen, wer hier geräubert hat. Fuchs/Marder oder Greifvogel? Wurden die Federn abgebissen oder sorgfältig ausgerupft? Wer dabei war, kennt nun den Unterschied…

von oben knabbert das Reh den Mitteltrieb heraus und übrig bleibt - die Steinschleuder ;-) Wessen Nest ist da das?  Schaut mal rein in die letzte Ausgabe “Natur erleben” !

Erstaunliche Dinge über Rehe haben wir auch erfahren - nämlich dass sie im Oberkiefer keine Schneidezähne haben! Wie sieht das nun wohl aus, wenn so ein Reh an einem Baumtrieb gefressen hat? Die Kinder tauften dieses Muster gleich “Steinschleuder” und machten ein Spiel daraus, immer mehr davon im Wald zu finden.

Wir hatten alle viel Spaß gemeinsam und freuen uns schon auf die nächsten Natur-Erlebniskurse am 05.03.2011!

Anmelden und mitmachen hier: per eMail unter hallo@erdwissen.de oder telefonisch unter 069-851586

Ein Naturrätsel zum Monatsende…

Samstag, den 29. Januar 2011
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Eben haben wir im Wald etwas Sonderbares entdeckt:

An einer alten Eiche fiel mir ein ca. 5 cm großer Fleck wie von fein zermahlenen, verklebten Holzspänen (etwa in Oberschenkelhöhe) auf. In der jungen Fichte daneben hingen ebenfalls viele zersplitterte Holzstücke in den untersten Zweigen (ca. 1,30 Höhe). Zwischen beiden Bäumen ein großer, morscher, moosbedeckter Ast, der offensichtlich großflächig angekaut wurde. Was ist da wohl passiert und wer war hier am Werke?

fein zerkleinerte und verklebte Holzspäne (Speichel?)

Holzsplitter in der Fichte…

der abgeknabberte Ast am Boden

Ich kann auch nur vermuten, was sich da zugetragen hat. Habt Ihr eine Idee?

…vermutet haben wir es ja schon lange, dass er bewohnt ist…

Montag, den 3. Januar 2011
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….der Bau, den wir schon längere Zeit im Auge behalten haben! Nach den ersten Schneefällen im alten Jahr waren noch keine Spuren zu sehen, aber jetzt scheint doch jemand an der Unterkunft Gefallen zu finden. Oder war dieser Jemand die ganze Zeit schon darin und hat nur geruht? Das da jemand ein- und ausging beweist der zwischenzeitlich plattgetrampelte und vereiste Schnee -vermischt mit Erde direkt im Eingangsbereich. Wir werden das natürlich weiter beobachten und hoffen, den geheimnisvollen Bewohner auch mal zu Gesicht zu bekommen!

Wer mag hier wohl wohnen? Viele Spuren und Urinmarkierungen an Baum wie auch am Pfosten - Wer hat hier wohl sein Revier?
Kaninchenfährte Was seht ihr? Wieviel Zehen? Krallen? Ballen? ….leider schon etwas älter die Fährte und nicht mehr so klar abzugrenzen…

Der erste Besuch dieses Jahres an unserem “geheimen Platz im Wald” hat uns verraten, dass wir sehr, sehr viele tierische Besucher hatten. Fuchs, Kaninchen, Marder, Amseln, Mäuse…und ein großes Wildschwein (Schrittlänge ließ auf knapp 1,20 m Körperlänge schließen…). An einem umgestürzten Baumstamm haben die Wildschweine in der letztem Nacht ganz frisch ein knietiefes Loch von fast 1 m Durchmesser ausgehoben. Was haben sie da wohl Leckeres gesucht und wie schaffen die das - nur mit den Rüsseln und ganz ohne Schaufel!!!???

Ein Wolf im Gebräch…

Also - ‘raus in die Natur und eigene Entdeckungen machen!!!

Wintergeschichten…

Freitag, den 17. Dezember 2010
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…erzählt uns der Schnee derzeit wieder! Haltet die Augen offen - auch auf eurer Terrasse, im Hof oder im Garten könnt ihr derzeit die Spuren vieler tierischer “Untermieter” finden…

Die Bilder unten erzählen alle für sich eine Wintergeschichte oder bergen sogar ein kleines Naturrätsel…schaut mal rein!

hier war richtig viel los auf unserer Terrasse, gleich neben dem Vogelfutterhäuschen…. und wenn ich das Futter nachfülle, schreibe ich meine eigene Geschichte gleich daneben…

Auch im Wald war wieder viel zu entdecken. Einige der Wildtiere waren noch gestern Abend während des Schneefalls unterwegs…andere erst, nachdem es aufgehört hat. Woher weiss ich das wohl? Habt ihr eine Idee?

an “meinem” Baum am Waldrand trat der Fuchs hinaus auf die Wiese. Am Mauseloch (unter dem Schnee) verharrte er kurz… vor mir ist hier nur ein Tier den Pfad entlang gelaufen. Wer war es? Am Waldrand wühlten die Wildschweine unter dem Schnee nach Futter - aufs angrenzende Feld trauten sie sich wohl nicht …aber warum klettern die Wildschschweine mühsam über den umgestürzten Baum, statt einfach drumherum zu gehen?

Auf dem Rückweg schaute ich dann nochmal an dem Loch in der alten Eiche vorbei. Ich hoffe jedesmal, den Bewohner anzutreffen - bisher erfolglos. Die Höhle wurde im Herbst mit frischem Moos ausstaffiert und befindet sich etwa in Kniehöhe in einer alten Eiche. Diesmal konnte ich immerhin einen Hinweis auf den Nutzer dieses Unterschlupfes finden…die Schalen einer Eichel und eine angeknabberte, leere Haselnuss…

wer wohnt wohl hier im hohlen Baumstamm der alten Eiche?

Was denkt ihr, wer hier wohnt? Schreibt uns und erzählt uns doch auch eure Wintergeschichten!!!

Also - nix wie raus in die Natur….

Und das war los am Schnupperkurs-Rundgang am 06.11.2010…

Sonntag, den 7. November 2010
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Dass sich keiner der angemeldeten Teilnehmer vom Dauerregen abschrecken ließ, das hat uns sehr gefreut.

Los ging’s mit einer kurzen Entspannungsübung auf der Wiese. Spürt Ihr eure Füße auf der Erde? Die kleinen Unebenheiten des Bodens durch die dicken Sohlen eurer Gummistiefel? Das Klopfen der Regentropfen auf eurer Kapuze und den Wind in eurem Gesicht?….

Angesichts des Wetters war man dann auch besonders motiviert, die nächste Aufgabe zu lösen: Wo finde ich im Wald das trockenste Plätzchen? Welcher Baum lädt am ehesten zum Verweilen ein, ohne dass man dort einen nassen Rücken bekommt, wenn man sich anlehnt…? Alle hatten gute Ideen dazu und durch Ausprobieren, Tasten und Fühlen war der passende Ort schnell gefunden.

Spontan beschlossen wir dann, uns dort noch einen zeltartigen Unterschlupf aus Ästen, Zweigen, Rinde und viel trockenem Laub zu bauen.  Da wir ihn möglichst wettergeschützt haben wollten, sollte die Öffnung nach Osten zeigen. Doch wo ist denn nur Osten? Wie bestimme ich die Himmelsrichtungen, wenn ich keinen Kompass dabei habe? Teilnehmerin Ingrid verriet uns dazu einen Trick, der mit einer Armbanduhr funktioniert (Zeiger sollte sie schon haben, Digitaluhren sind ungeeignet…). Zuerst stellt man die Uhr auf Winterzeit ein. Haltet die Uhr waagerecht und richtet den Stundenzeiger auf die Sonne. Nun liegt Süden genau zwischen zwölf Uhr und der Uhrzeit, auf die der Stundenzeiger gerichtet ist. Na, und wo liegt dann Norden?

der Anfang ist gemacht - das Gerüst steht… gemeinsam geht’s viel schneller…
die provisorische Hütte steht…jetzt bald zu Hause im Wald mal nachbauen ;-) Platz ist in der kleinsten Hütte - zur Not auch für Zwei…

Da alle mitgeholfen haben, war unsere “Laubhütte” bald fertig gestellt. Wir waren uns aber darüber einig, dass man dafür alleine einiges an Zeit und viel Energie durch das ständige Hin- und Herlaufen aufwenden müsste - aber auch dass sich die Arbeit auf jeden Fall lohnt und man im Notfall durchaus eine Nacht darin verbringen könnte.  Und Spaß gemacht hat’s auch, wie man sieht!

ah…da ist sie ja wieder, die Vogelmiere! Gefleckte Schnirkelschnecke

Der Rückweg hielt dann einige Schätze an Heil- und Wildkräutern für uns bereit. Einige ihrer Geheimnisse verriet uns unsere Kräuterfrau Pia. Da war zum Beispiel die Vogelmiere, die nicht nur im Salat lecker nach jungem Mais schmeckt sondern zudem auch noch heilkräftige Wirkung gegen Rheumatismus, Gelenkschmerzen und einen zu hohen Cholesterinspiegel zeigt. Auch die Gundelrebe, Giersch, Efeu und Spitzwegerich haben wir kennengelernt.  Schade nur, dass die Kräuter-Sammelzeit für dieses Jahr bereits abgeschlossen ist…

Unsere Kräuterfrau Pia und der Giersch…beileibe kein Unkraut wie viele meinen!

Aber wer Kräuter sammeln möchte, der sollte zuallererst die Giftigen kennen - Buchtipps dazu findet ihr bei den Kategorien rechts.

Wir freuen uns nun auf  neue Natur-Erlebnisse mit Euch wieder am Samstag, den 04.12.2010!

Fotorätsel…

Mittwoch, den 13. Oktober 2010
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Heute war es richtig herbstlich draußen. Gegen Abend tauchte die Sonne alles in ein milchiges Licht und es wehte ein kalter Nordwind. Auch tagsüber hat die Sonne nicht mehr die rechte Kraft, da noch gegen “anzuwärmen”. Die Blätter verfärben sich und viele fallen bereits von den Bäumen. Wenn man im Wald ganz genau hinhört, kann man sie beim Fallen sogar leise rascheln hören - oder auch das lautere Plumpsen der Eicheln…

Auf der Wiese am Waldrand schreckte ich einen Rehbock auf.  Er steckte schon mitten im Fellwechsel und sah deshalb ziemlich zerfleddert aus. Ein Trupp Schwanzmeisen hüpfte über mir in den Zweigen herum und unterhielt sich dabei fröhlich. Im letzten Jahr habe ich sie erst im Winter zu Gesicht bekommen…

So, und nun habe ich ein paar Rätsel für Euch…klickt einfach auf die Bilder!

Wer hat an diesem Apfel geknabbert? Oder waren vielleicht verschiedene Tiere? Wer hat hier auf einem Erdhaufen mitten auf dem Feldweg sein “Geschäft” erledigt?
Wer hat hier auf der Wiese so ein gemütliches Versteck? Wer hat hier die Baumschule durchpflügt? Ein Traktor war es nicht, soviel sei gesagt…

Was meint Ihr? Wir freuen auf eure Antworten - nutzt einfach die Kommentarfunktion unten! Wir freuen uns übrigens auch über eure Naturrätsel und Beobachtungen. Schreibt uns unter hallo(at)erdwissen.de