Archiv der Kategorie 'Natur-Rätsel'

Ein Besuch im Zoo…

Sonntag, den 11. Dezember 2011
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…hat uns letzte Woche ein ganz besonderes Erlebnis beschert - und das ganz unerwartet fernab der Schauhäuser und Gehege!

Wir befanden uns gerade auf dem Weg hinter den Nashorngehege, als mein Sohn rief: “Mama schau mal, was für eine komische Krähe!” und auf eine Rabenkrähe zeigte, die sich gerade auf einem Baum niederließ. Diese hatte in der Tat ein sehr sonderbares Gefieder. Nicht ganz schwarz wie man es kennt, sondern mit einzelnen braun/grauen Federn.

Während wir noch so da standen und der Krähe beim Gefiederputzen zugesehen haben, wurde es um uns herum in den Bäumen plötzlich sehr unruhig: Die Tauben, die mit der Krähe auf dem Baum gesessen hatten, stoben wie auf Kommando mit lautem Flügelklatschen in alle Richtungen auseinander und die im Zoo allgegenwärtigen Spatzen verschwanden laut kreischend in die dichten Büsche rechts und links der Wege. Die Krähe flog auch davon, angesteckt von der Aufregung überall.

Einer der Spazen flog mit einem langgezogenen, kläglichen Schrei in das Gebüsch direkt vor mir. ANGST! Dieser Vogel hatte ganz eindeutig Angst!

Kein Wunder, denn gejagt wurde er von einem Sperber! Dieser (konnte oder wollte) dem Sperling jedoch nicht ins dichte Dornengebüsch folgen, sondern drehte leicht nach oben ab und querte direkt über unsere Köpfen den Weg, so dass wir wunderbar die braun-weiß “gesperberte” Unterseite des Greifvogels sehen konnten. Herr Sperber war da also auf der Jagd!

Nun setzte sich die Aufregung unter dem Vogelvolk auf der anderen Seite des Weges fort - Gezeter überall und schon kam von dort auch ein Trupp Spatzen angeflogen und setzte sich in die Büsche direkt neben mich. Ganz nah - ich hätte sie anfassen können!

Aber meine Nähe suchten Sie nicht ohne Grund…oder war das alles Zufall? Was meint ihr?

ein Wächter….

Wenn Euch diese Geschichte und unsere Beobachtungen neugierig gemacht haben, dann freut Euch auf das kommende Jahr - denn da werden wir Euch mit der geheimen Sprache der Vögel bekannt machen!

Augen auf - bald mehr dazu hier bei erdwissen e.V.!!!!!

Ein bewegtes #Naturrätsel…

Sonntag, den 16. Oktober 2011
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…haben wir heute für Euch!

Schaut doch mal auf unserer facebook - Seite vorbei:

(hier klicken) Was macht das Eichhörnchen da - und wieso?

Eichhörnchen :: Sciurus vulgaris

Besondere Entdeckungen und #Naturrätsel…

Freitag, den 9. September 2011
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…habe ich überhaupt nicht erwartet, da ich mit etwas sorgenvollen Gedanken heute morgen durch den Wald streifte. Dennoch war ich überrascht, dass mir insbesondere viele kleine Dinge ins Auge fielen und meine Wahrnehmung anscheinend gar nicht so abgelenkt war, wie ich befürchtet hatte.

Schaut mal, was ich alles entdeckt habe:

Viele dieser Waldmistkäfer sind derzeit unterwegs… …und Kellerasseln leben nicht nur in den Kellern, sondern auch im Wald!
Eine Kreuzspinne reparierte fleißig ihr großes Radnetz, das sie zwischen zwei Bäumen gespannt hat. selbst auf dem Wohlstandsmüll am Waldrand kann man als Jungeidechse ein Sonnenbad nehmen…
Wegschnecken bei der Paarung… und ein Tigerschnegel, der an einem Baumpilz nascht!
Der Löwenzahn läutet die Herbstblütezeit ein… und dann doch noch ein #Naturrätsel, welches ich noch nicht lösen konnte!

Von welchem Tier mögen diese Überreste wohl stammen? Die relative Größe könnt ihr mit der Eichel vergleichen, die mit im Bild ist. Ich glaube, es handelt sich um Teilstücke eines Schädels und einige Hals-/Rückenwirbel. Die Knochen sind sehr fragil, leicht und durchscheinend. Wer kann uns helfen dieses Rätsel zu lösen?

Ich werde später auf unserer facebook-Seite noch eine größere Aufnahme dazu veröffentlichen… hier entlang!

Das Rätsel der Haselnüsse…

Freitag, den 8. Juli 2011
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…werdet ihr hoffentlich mit uns zusammen lösen: Unter der Eiche an meinem Natursitzplatz am Waldrand fand ich heute ganz viele Schalen von aufgeknackten Haselnüssen. Direkt daneben sind tatsächlich auch einige Haselnussbüsche. Aber wie kommen die Schalen unter den Eichenbaum und wieso liegen sie alle auf einem Haufen beisammen?

unter meinem Baum fand ich heute viele aufgeknackte Haselnüsse… an einem starken Astabzweig der Eiche steckte in einem Loch auch eine zertrümmerte Nuss! auch auf einem Zaunpfosten am Waldrand in einer Vertiefung: eine gespaltene Nuss!

Irgendjemand steht hier auf frische Nüsse! Habt ihr eine Idee, wer der Nuss-Liebhaber ist?

Ordentlich…

Samstag, den 21. Mai 2011
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…ist er ja nicht gerade, der Reineke Fuchs. Die Reste der letzten Mahlzeit bleiben schonmal vor dem Eingang des Baues liegen oder werden nur notdürftig für später vergraben. Aber der Platz für den Fuchsbau ist perfekt ausgewählt: Am Waldrand gelegen, in direkter Nachbarschaft einer sonnigen Wiese - abseits von größeren Wegen und so vor allzu neugierigen menschlichen Blicken verborgen. Was mag der Fuchs da heute wohl verspeist haben?

..die Reste der letzten Fuchsmahlzeit. Und zum Mittagessen gab es zartes, junges………..? hier wohnt der Fuchs…

Wenn ihr draußen unterwegs seid, werden euch derzeit überall die unterschiedlichsten Raupen auffallen. Erstaunlich wie vielfältig in Farben, Form und Größe sie zu finden sind. Glatt glänzend oder unscheinbar - andere hingegen dicht behaart, fast pelzig….welches Tier daraus wohl einmal werden wird?

Gespinstmotten - Raupengespinst am Weißdorn manchmal muss man schon ganz genau hinsehen…Zweig oder Raupe?
Ein haariger Geselle…was für ein Falter mag wohl daraus einmal werden? Pilze sind wirklich sonderbare Wesen…
Kornblume am Feldrand dort spann auch die Eichenblatt-Radnetzspinne ihr Netz…

An den Feldrändern leuchtet es derzeit in den buntesten Farben. Mit gelbem Ackersenf, blauen Kornblumen, weißer Schafgarbe und rotem Klatschmohn zeigt sich Mutter Natur bereits in ihrem Sommergewand. Zwischen all den bunten Blumen webte die Eichenblatt-Radnetzspinne ihr Netz…wie sie wohl zu ihrem Namen kommt?

Was meint ihr?

Ein Naturrätsel zum Monatsende…

Samstag, den 29. Januar 2011
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Eben haben wir im Wald etwas Sonderbares entdeckt:

An einer alten Eiche fiel mir ein ca. 5 cm großer Fleck wie von fein zermahlenen, verklebten Holzspänen (etwa in Oberschenkelhöhe) auf. In der jungen Fichte daneben hingen ebenfalls viele zersplitterte Holzstücke in den untersten Zweigen (ca. 1,30 Höhe). Zwischen beiden Bäumen ein großer, morscher, moosbedeckter Ast, der offensichtlich großflächig angekaut wurde. Was ist da wohl passiert und wer war hier am Werke?

fein zerkleinerte und verklebte Holzspäne (Speichel?)

Holzsplitter in der Fichte…

der abgeknabberte Ast am Boden

Ich kann auch nur vermuten, was sich da zugetragen hat. Habt Ihr eine Idee?

…vermutet haben wir es ja schon lange, dass er bewohnt ist…

Montag, den 3. Januar 2011
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….der Bau, den wir schon längere Zeit im Auge behalten haben! Nach den ersten Schneefällen im alten Jahr waren noch keine Spuren zu sehen, aber jetzt scheint doch jemand an der Unterkunft Gefallen zu finden. Oder war dieser Jemand die ganze Zeit schon darin und hat nur geruht? Das da jemand ein- und ausging beweist der zwischenzeitlich plattgetrampelte und vereiste Schnee -vermischt mit Erde direkt im Eingangsbereich. Wir werden das natürlich weiter beobachten und hoffen, den geheimnisvollen Bewohner auch mal zu Gesicht zu bekommen!

Wer mag hier wohl wohnen? Viele Spuren und Urinmarkierungen an Baum wie auch am Pfosten - Wer hat hier wohl sein Revier?
Kaninchenfährte Was seht ihr? Wieviel Zehen? Krallen? Ballen? ….leider schon etwas älter die Fährte und nicht mehr so klar abzugrenzen…

Der erste Besuch dieses Jahres an unserem “geheimen Platz im Wald” hat uns verraten, dass wir sehr, sehr viele tierische Besucher hatten. Fuchs, Kaninchen, Marder, Amseln, Mäuse…und ein großes Wildschwein (Schrittlänge ließ auf knapp 1,20 m Körperlänge schließen…). An einem umgestürzten Baumstamm haben die Wildschweine in der letztem Nacht ganz frisch ein knietiefes Loch von fast 1 m Durchmesser ausgehoben. Was haben sie da wohl Leckeres gesucht und wie schaffen die das - nur mit den Rüsseln und ganz ohne Schaufel!!!???

Ein Wolf im Gebräch…

Also - ‘raus in die Natur und eigene Entdeckungen machen!!!

Wintergeschichten…

Freitag, den 17. Dezember 2010
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…erzählt uns der Schnee derzeit wieder! Haltet die Augen offen - auch auf eurer Terrasse, im Hof oder im Garten könnt ihr derzeit die Spuren vieler tierischer “Untermieter” finden…

Die Bilder unten erzählen alle für sich eine Wintergeschichte oder bergen sogar ein kleines Naturrätsel…schaut mal rein!

hier war richtig viel los auf unserer Terrasse, gleich neben dem Vogelfutterhäuschen…. und wenn ich das Futter nachfülle, schreibe ich meine eigene Geschichte gleich daneben…

Auch im Wald war wieder viel zu entdecken. Einige der Wildtiere waren noch gestern Abend während des Schneefalls unterwegs…andere erst, nachdem es aufgehört hat. Woher weiss ich das wohl? Habt ihr eine Idee?

an “meinem” Baum am Waldrand trat der Fuchs hinaus auf die Wiese. Am Mauseloch (unter dem Schnee) verharrte er kurz… vor mir ist hier nur ein Tier den Pfad entlang gelaufen. Wer war es? Am Waldrand wühlten die Wildschweine unter dem Schnee nach Futter - aufs angrenzende Feld trauten sie sich wohl nicht …aber warum klettern die Wildschschweine mühsam über den umgestürzten Baum, statt einfach drumherum zu gehen?

Auf dem Rückweg schaute ich dann nochmal an dem Loch in der alten Eiche vorbei. Ich hoffe jedesmal, den Bewohner anzutreffen - bisher erfolglos. Die Höhle wurde im Herbst mit frischem Moos ausstaffiert und befindet sich etwa in Kniehöhe in einer alten Eiche. Diesmal konnte ich immerhin einen Hinweis auf den Nutzer dieses Unterschlupfes finden…die Schalen einer Eichel und eine angeknabberte, leere Haselnuss…

wer wohnt wohl hier im hohlen Baumstamm der alten Eiche?

Was denkt ihr, wer hier wohnt? Schreibt uns und erzählt uns doch auch eure Wintergeschichten!!!

Also - nix wie raus in die Natur….

Fotorätsel…

Mittwoch, den 13. Oktober 2010
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Heute war es richtig herbstlich draußen. Gegen Abend tauchte die Sonne alles in ein milchiges Licht und es wehte ein kalter Nordwind. Auch tagsüber hat die Sonne nicht mehr die rechte Kraft, da noch gegen “anzuwärmen”. Die Blätter verfärben sich und viele fallen bereits von den Bäumen. Wenn man im Wald ganz genau hinhört, kann man sie beim Fallen sogar leise rascheln hören - oder auch das lautere Plumpsen der Eicheln…

Auf der Wiese am Waldrand schreckte ich einen Rehbock auf.  Er steckte schon mitten im Fellwechsel und sah deshalb ziemlich zerfleddert aus. Ein Trupp Schwanzmeisen hüpfte über mir in den Zweigen herum und unterhielt sich dabei fröhlich. Im letzten Jahr habe ich sie erst im Winter zu Gesicht bekommen…

So, und nun habe ich ein paar Rätsel für Euch…klickt einfach auf die Bilder!

Wer hat an diesem Apfel geknabbert? Oder waren vielleicht verschiedene Tiere? Wer hat hier auf einem Erdhaufen mitten auf dem Feldweg sein “Geschäft” erledigt?
Wer hat hier auf der Wiese so ein gemütliches Versteck? Wer hat hier die Baumschule durchpflügt? Ein Traktor war es nicht, soviel sei gesagt…

Was meint Ihr? Wir freuen auf eure Antworten - nutzt einfach die Kommentarfunktion unten! Wir freuen uns übrigens auch über eure Naturrätsel und Beobachtungen. Schreibt uns unter hallo(at)erdwissen.de

:-((( Keine Schnupperkurse am 04.09.2010

Samstag, den 4. September 2010
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Ohne Teilnehmer - keine Kurse…

Schade!

Wer hat wohl an diesem Apfel geknabbert? WER war hier in welche Richtung unterwegs? Spurenlesen…

Bitte denkt daran, Euch bis jeweils Freitag Mittag vor einem Kurstermin bei uns zu melden, falls ihr mitmachen möchtet. Unsere Kursleiter reisen teilweise von weiter her an  und außerdem möchten wir unser Schnupperkursangebot auch danach ausrichten, was Euch besonders interessiert. Wir sind daher auf die Anmeldung/Rückmeldung angewiesen.  DANKE!!!