Archiv der Kategorie 'Natur-Rätsel'

Mückengeplagt…

Donnerstag, den 6. Juni 2013
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…sind die Rundgänge Draußen in der Natur derzeit - zumindest dort wo ich regelmäßig unterwegs bin. Die Regenfälle der letzten Wochen und die Wärme der letzten Tage hat ideale Bedingungen für viele Generationen der blutsaugenden Plagegeister geschaffen. So begleiten einen nicht nur die Gesänge der Vögel, sondern man hat auch ständig das hohe Summen der Mücken im Ohr. Da hilft nur schnelle Bewegung, möglichst in der Sonne bleiben und darauf hoffen, dass ein kräftiges Lüftchen weht…

Beim Ausflug in den Wildpark Alte Fasanerie Klein Aheim lief mir heute trotz der vielen Besucher ein Fuchs über den Weg. Dass es dort auch außerhalb des Geheges frei lebende Füchse gibt, konnten wir schon öfter feststellen. Kein Wunder - die anpassungsfähigen Füchse haben entdeckt, dass es dort quasi ein freies Buffet gibt und immer ausreichend Futter verfügbar ist…

Anscheinend brütet in der Nähe des Rotwildgatters auch ein Pärchen Milane hier geht’s zum Video

Rotmilan oder Schwarzmilan? Amsel in Wächterposition…Vogelsprache…
Teichfrosch (Rana esculenta) Seltene Begegnung - eine Blindschleiche (Anguis fragilis) - das ist übrigens KEINE Schlange!
Eine Blüte aus schwarz-weißen Insekten…. Kornblume (Centaurea cyanus) mit Besucher
Na, welcher Vogel hat hier gemausert? Gefunden auf einem Feldweg zwischen zwei Getreidefeldern… Eine Handvoll Glück - am Wegesrand gepflückt…
Filigran wie ein Spitzendeckchen die duftigen Blütendolden des Holunders…Limonadenträume… Und um das Geruchs- und Geschmackserlebnis komplett zu machen, entdeckte ich dann noch eine Stelle mit ganz viel Pfefferminz!

Jetzt ist die Zeit für Holunderblütensirup und -limonade und eiskalter Pfefferminztee ist auch ein perfekter Durstlöscher.

Beim nächsten Schnupperkurs am 06.07.2013 werden wir uns mit Sicherheit auch etwas intensiver um die Pflanzenwesen kümmern.

Am Samstag, den 06.07.2013 gibt es übrigens wieder einen Schnupperkurs am Schneckenberg. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr an unserem Vereinsgelände Am Schneckenberg 63, 63075 Offenbach.

Teilnahmebeitrag 5,00 € für Erwachsene und 3,00 € für Kinder.

Bitte anmelden unter anmeldung@erdwissen.de oder telefonisch unter 069-851586.

Bilder vom Schnupperkurstag 04.05.2013

Sonntag, den 5. Mai 2013
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Nachdem es pünktlich um 13.55 Uhr mit aufhörte zu regnen, hatten wir dann doch noch einen wunderbaren Schnupperkurstag mit Sonnenschein! Hier könnt Ihr sehen, was wir alles entdeckt haben (klickt auf die Bilder für mehr Text):

Kaum 20 Meter gelaufen - schon die ersten Tierspuren! Hier hat ein Reh gescharrt. Die aufmerksamen Kinder entdeckten sogar die kaum sichtbaren Schalenabdrücke im Boden. Eine der jüngsten Teilnehmerinnen, die wie je hatten - bei bester Laune bis zum Schluss der Veranstaltung! :-) Als nächstes war herauszufinden, wo man sich im Wald bei Regenwetter am Besten ein trockenes Plätzchen sucht. Wie fühlt sich der Boden unter der Fichte an?
Und warum sind die Stämme der Laubbäume viel nasser? Wer hat hier wohl die Taube gerupft?
Nur ein paar Meter weiter hat sich ein Wildschwein “erleichtert”. Direkt daneben hatte dann auch gleich ein Waldmistkäfer eine Brutröhre im Boden angelegt. Die Kinder waren wirklich sehr aufmerksam unterwegs - aus einem Loch in diesen alten Buchen hörten sie es piepsen - und hatten auch gleich eine Vermutung: Brütet da ein Specht? An der Wildschweinsuhle mussten wir uns abenteuerlich durch die Büsche schlagen
Von welchem Vogel wird das zart hellblaue Ei wohl stammen? Und was hat es mit den zweifarbigen Erdhaufen am Wegesrand auf sich? Rätselhaft…
Mit dem richtigen Bestimmungsbuch ist es wirklich kinderleicht, die Pflanzenwesen kennen zu lernen! So wie unsere neue Freundin, die Knoblauchsrauke…
An einem Mahlbaum der Wildschweine fanden wir Haare - und konnten so gut vergleichen, da wir zuvor in einem Rehbett andere Fellreste gefunden hatten… Bärlauch oder Maiglöckchen - das ist hier die Frage. Eine lebenswichtige Frage!

Wie ihr seht, haben wir bei unserem Rundgang um den Schneckenberg jede Menge unterschiedlichster Dinge entdeckt und viel Neues über Tiere und Pflanzen erfahren.

Und wir sind gespannt, wie den Kindern das Butterbrot mit Bärlauchbelag zum Abendessen geschmeckt hat! ;-)

Alles neu macht der Mai…

Donnerstag, den 2. Mai 2013
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…deshalb gibt es heute auch einen frischen blog - Eintrag!

Endlich ist auch die Apfelblüte in unserer Region angekommen. Ebenso die Mauersegler - die waren in diesem Jahr Mitte April sogar erstaunlich früh zurück aus dem Süden. Nur auf den Kuckuck haben wir bisher vergeblich gewartet.
Noch keine Kuckucksrufe in den Wäldern rund im den Schneckenberg!

Dafür gab es in der letzten Woche jede Menge anderer Dinge zu entdecken. Schaut mal hier:

Die Birken und ihr zartes Grün im Kontrast zum blauen Frühlingshimmel… auf der Streuobstwiese blühen die Apfelbäume
auch die alten Eichen am Waldrand treiben wieder aus! Hier trällert eine Mönchsgrasmücke ihr Lied. Meist tut sie das versteckt aus einem Busch heraus. Selten bekommt man sie mal zu Gesicht mit ihrer schwarzen Kappe…
Die Kugelspinne hier hat Ihr Fangnetz an einer Grasrispe des letzten Jahres aufgehängt und auch schon Beute gemacht Ein winziges Heupferd auf dem Löwenzahn
Der Totengräber hier trägt eine Horde Milben Huckepack - die ebenso wie er selbst dafür sorgen, dass verendete Tiere schnellstmöglich verwertet werden. Kaulquappen in der großen Pfütze am Schlammhügel. Ob sie es schaffen groß zu werden, bevor die Pfütze austrocknet?
Auch in der Luft gibt es viel zu entdecken. Ist dies ein Rot- oder Schwarzmilan - und wie kann man sie unterscheiden? Hier noch ein Rätsel zum Schluss: Wer ist hier am Wassersaum entlanggelaufen und was hat er dort wohl gemacht? Der Zollstock im Bild zeigt 1m als Größenvergleich…

Das letzte Bild ist ein Naturrätsel für Euch: Welches Tier hat solche großen Fußabdrücke (der Zollstock im Bild zeigt einen Meter als Größenvergleich für Euch) und was hat er dort am Wassersaum wohl gemacht? (Das Wasser stand noch etwas höher als das Tier dort war). Wir freuen uns auf Eure Antworten - einfach unten eine Kommentar hinterlassen!

Am Samstag, den 04.05.2013 gibt es übrigens wieder einen Schnupperkurs am Schneckenberg. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr an unserem Vereinsgelände Am Schneckenberg 63, 63073 Offenbach.

Bitte anmelden unter anmeldung@erdwissen.de oder telefonisch unter 069-851586.

#RausindieNatur mit Euch!

Mit leeren Händen…

Samstag, den 16. Februar 2013
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…bin ich heute zum Rundgang durch den regennassen Wald aufgebrochen (mal abgesehen von meiner Fotokamera natürlich) und zurückgekommen bin ich mit einem vollgepackten Stoffbeutel!

Die glitzernden Wassertropfen und den umgestürzten Baum mit Graffitti - Verzierung konnte ich natürlich nicht mit einpacken…

Wieso nur steht alles auf dem Kopf, wenn man mal genauer in den Wassertropfen hineinschaut? Wahrnehmung… Die Leute vom Hessenforst, haben schon Humor, oder? Den Baum als “zu Fällen” markieren, obwohl er schon liegt und dann noch ‘nen netten Spruch mit smiley dazu ;-)

Unter dem Wurzelteller fand sich der Eingang zu einem Bau. Nicht nur die Pfotenabdrücke im sandigen Boden verrieten, dass er gerade wirklich benutzt wird - wenn das Internet auch noch Geruchsübertragung ermöglichen würde, dann könntet auch Ihr eindeutig nachvollziehen, dass hier der Fuchs wohnt… An einer ca. 2 Meter hohen Böschung ganz in der Nähe fiel mir ein neon-orange leuchtendes Plastikstück auf, das aus dem Waldboden ragte. Ich musste ganz schön feste daran ziehen - und hatte dann plötzlich einen Metallpfeil in der Hand. Da hat wohl jemand im Wald heimlich Bogen schießen geübt!

Der “Duft”, der diesem Eingang entströmte sprach eine eindeutige Sprache: stinkt nach Fuchs! Der Bogenschütze hat seinen Pfeil im Wald nicht mehr wieder gefunden - mir blieb er nicht verborgen! #Wahrnehmung

Derzeit kann man im Wald oft Büschel dieser weiß-grauen Haare finden. Warum ist das so? Gefunden habe ich auch ganz viele Knochen, einen Schädel und einen Unterkiefer. Von welchen Tieren mögen sie wohl stammen? Bei der Knochenansammlung auf dem zweiten Bild (ich habe zum Größenvergleich eine Packung Taschentücher mit dazu gelegt) war ich überrascht, so viele Knochen auf einem Fleck zu finden. Normalerweise sorgen die Wildschweine schon dafür, dass nicht viel an Überresten bleibt bzw. verteilen diese im großen Umkreis.

Derzeit kann man viele solcher ausgezupften Fellbüschel finden. Warum? Von welchem Tier stammen diese Knochen?
Der Schädel von einem Pflanzenfresser oder Fleischfresser? Den Unterkiefer fand ich an einer anderen Stelle und gehört nicht zum Schädel im letzten Bild. Hier bestätigt sich wieder die Theorie meines Sohnes “Die meisten Knochen kann man unter Nadelbäumen finden!”

Als ich noch so den Unterkiefer betrachtete, hörte ich hinter mir ein Rascheln und Schritte. Ich sah dann noch ein Reh davonlaufen, welches keine 5 Meter von mir unter den Zweigen einer umgestürzten Fichte geruht hatte. Es ist wirklich bis zum letzten Moment liegen geblieben. Wahrscheinlich hätte ich es gar nicht entdeckt, wenn es nicht losgestürzt wäre. Nach der ersten Flucht wurde das Reh aber bald langsamer und schlug einen großen Bogen um mich herum ca. 50m entfernt wieder in meine Richtung. Begegnet bin ich dann auch noch einem Wintergoldhähnchen, welches emsig auf dem Boden nach Nahrung suchte.

Auch die Wildtiere suchen sich bevorzugt ein trockenes Plätzchen zum Ruhen, so wie hier unter den Zweigen der umgestürzten Fichte. Wintergoldhähnchen (Regulus regulus) :: Es war kaum möglich, ein unverwackeltes Foto von dem quirligen kleinen Kerlchen zu machen, der ständig in Bewegung war.
Pilze: Goldgelber Zitterling (Tremella mesenterica) Sperberrupfung!

Auf dem letzten Bild seht ihr mal eine etwas außergewöhnliche Rupfung. Da wurde der Jäger zur Beute. Hier hat es nämlich einen Sperber erwischt. Da die Federkiele alle herausgezogen und nicht abgebissen sind, kommt nur ein anderer Greif als Feind in Betracht. Also die Jagd hätte ich gerne mit eigenen Augen gesehen!!! Oder hat sich der Habicht den Sperber geholt, während dieser selbst gerade fressend über seiner Beute saß?

#Naturrätsel Bauwütig…

Samstag, den 26. Januar 2013
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…scheint hier jemand gewesen zu sein - und zwar ganz genau heute!

Beim Rundgang zur Wildtier-Kamera stieß ich auf diesen frisch ausgehobenen Erdbau.
Frischer geht es schon gar nicht mehr, denn alleine daran, dass auf dem Erdaushub kein Flöckchen Schnee lag konnte ich erkennen, dass der Baumeister hier zwischen späten Vormittag und frühem Nachmittag zugange war, denn heute früh hatte es noch einen kleinen Hauch geschneit…

Vielleicht habe ich das Tier mit meinem Kommen sogar erst verscheucht, als es sich mal ausgeruht hat. Die beiden rötlichen, angetauten Flecken im Schnee (siehe Pfeile im Bild) verraten, dass er/sie zumindest 2 Pausen gemacht hat.

Der große rote Fleck zwischen all dem Winterweiß fiel mir schon von Weitem ins Auge… Hier nochmal von der anderen Seite mit dem “Eingang” im Blick. Im Vordergrund die beiden Ruhestellen.
Der Schnee um die “Bau-Stelle” war mit diesen Abdrücken hier übersät - ca.5 cm lang und etwa 4 cm breit. Beachtet bitte, dass der Schnee an der Oberfläche schon recht hart ist. An dieser Stelle etwa 10m vom Bau entfernt ist das Tier nochmal stehen geblieben und hat sich den Sand aus dem Pelz geschüttelt. Der dreckige Schnee in 2m Umkreis spricht eine deutliche Sprache…

Also, was meint Ihr? Wer hat sich hier ein Heim gegraben um dort im Frühling seine Jungen aufzuziehen?

Alle guten Wünsche…

Sonntag, den 23. Dezember 2012
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…für ein fröhliches, gesundes und glückliches Jahr 2013 möchten wir Euch zum Jahreswechsel mitgeben! Möge der kommende Jahreskreis uns allen viele magische Momente Draußen in der Natur - und in uns selbst bescheren!

Wir möchten Euch deshalb auch gleich zum ersten Natur-Erlebnis-Schnupperkurs des neuen Jahres am Samstag, den 05.01.2013 einladen!

Beginn - 14.00h (Dauer ca. 2 Stunden)
Treffpunkt - Am Schneckenberg 61, 63075 Offenbach (vom Lämmerspieler Weg aus dem Schild OVO 1997 e.V. folgen)
Kostenbeitrag - Kinder 3 Euro, Erwachsene 5 Euro (für Vereinsmitglieder kostenlos !)

Erlebe die Natur mit all deinen Sinnen. Erlerne Naturwissen auf spielerische Art. Entdecke Themen wie Spurenlesen, Heilkräuter, scharfe Sinne, Laubhüttenbau, Schnüre aus Naturmaterialien, Vogelsprache, Baummedizin, Pirschen,Feuer ohne Hilfmittel, Pflanzennahrung und noch viel mehr.

Die Wahl der Themen am Schnupperkurstag richtet sich nach der jeweiligen Jahreszeit und dem Wetter.

Die Schnupperkurse sind bestens für Familien geeignet und finden bei jedem Wetter statt.

Hier klicken für deine Anmeldung per eMail oder anrufen unter 069-851586. Bitte aus organisatorischen Gründen bis spätestens Freitag Abend 04.01.2013 bei uns anmelden!

Meinen “magischen Moment” draußen in der Natur zum Jahresabschluss durfte ich heute bereits erleben. Davon will ich Euch gerne noch erzählen. Auf dem Weg zur Wildtierkamera am Schneckenberg begleitete mich der Ruf des Schwarzspechtes, dem es wohl nicht so recht war, dass ich unter dem Baum herummarschierte, den er gerade zu Holzspänen verarbeitete. Weiter entfernt hörte ich 2 Mäusebussarde rufen und durch die kahlen Baumkronen hindurch konnte ich sie dann auch über dem Schneckenberg kreisen sehen. Aufgrund der Regenfälle der letzten Tage war der übliche Weg am Zaun entlang mittlerweile so schlammig und glitschig, dass ich mich entschloss, mich durchs Unterholz zu schlagen und mal einen anderen Weg zu nehmen. Dabei entdeckte ich dann, dass das milde feuchte Wetter allerlei Leben hervorgelockt hat…

Minipilze an morschen Ästen… Nachtfalter….
…und Spinnen… Und dann fand ich diesen Schädel hier! Von welchem Tier mag er wohl stammen? #Naturrätsel
In einer Senke ganz versteckt entdeckte ich dann diese Wildschwein-wellness-Paradies mit toller Suhle! …und stand dann im Dickicht plötzlich vor dieser schlafenden Wildsau!

Das letzte Bild ist nicht gezoomt - ich habe es aus etwa 3m Entfernung aufgenommen. Hätte nicht eines der beiden Wildschweine die Nerven verloren und wäre nach rechts davon gesprungen, dann wäre ich mit Sicherheit auf sie getreten, denn sie waren fast komplett unter dem langen Gras verborgen. Ganz aneinandergekuschelt lagen sie dort. Weshalb das zweite dort liegen blieb und nicht mit wegrannte, das ist mir ein Rätsel. Entweder hatte es gerade seine Tiefschlafphase oder hat sich schlichtweg tot gestellt. Mir sah es aber nach Schlaf aus - ich konnte es ganz ruhig atmen sehen. Solche unerwarteten Begegnungen mit Wildtieren finden nur statt, wenn Mensch sich komplett gedankenverloren durch den Wald bewegt - oder das Anschleichen in Perfektion beherrscht. Letzteres kann ich nicht einmal ansatzweise, so dass diese Begegnung für mich einfach einer dieser magischen Momente war…

Rätseltier…

Sonntag, den 16. September 2012
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Was hat die Wildtierkamera am Schneckenberg denn da eingefangen????

Schaut mal hier ►

Rätseltier auf (!) der Wildtierkamera

Es lohnt sich, immer mal wieder auf unserem erdwissen e.v. youtube - Kanal vorbeizuschauen. Hier im blog schaffen wir es Zeitgründen nicht immer, extra darauf hinzuweisen wenn wir dort ein neues video hochladen.

Übrigens werden wir mit der Kamera demnächst den Standort wechseln uns sind schon sehr gespannt auf neue Aus- und Einblicke ins Wildtierleben rund um den Schneckenberg….

Komische Vögel…

Freitag, den 15. Juni 2012
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…hatten wir gestern früh in unserem Garten zu Besuch - behauptet zumindest mein Sohn. Ganz aufgeregt rief er “Mama, Mama guck mal, was für ein komischer Vogel!” und zeigte auf dem Kirschbaum. Dort sind wegen der reifen Kirschen derzeit alle Vögel der Nachbarschaft regelmäßig zu Besuch aber so einen hatte er noch nich gesehen. Ich kam leider zu spät und konnte mir kein Bild mehr machen. Deshalb bat ich Wolf, den Vogel für mich zu beschreiben und zu zeichnen. “Oben schwarz und orange-gelb an den Backen, schwarzer kräftiger Schnabel und weiße Flügel. Der Schwanz war von unten weiß. Und so groß wie eine Elster war er. Eigentlich sehr ähnlich wie eine Elster, nur mit Gelb”. Soweit so gut. Also ich habe keine Ahnung, was für ein Vogel das gewesen sein könnte. Vielleicht ein ausgebüxter Exot? Nunja, vielleicht war auch noch etwas Schlaftrunkenheit mit im Spiel…Ich finde, die Zeichnung hat ‘was von einem Pinguin aber der wird ja wohl kaum hier im Baum gesessen haben…

Wolfs Rätselvogel

Wenn Eure Kinder euch von solchen Entdeckungen berichten, dann tut das nicht einfach so ab! Hakt nach, stellt Fragen und zeigt Interesse. Das schärft die Wahrnehmung und Achtsamkeit - nicht nur die Eurer Kinder! Tauscht Euch regelmäßig über solche Dinge aus und Ihr werdet Euch wundern, wieviel mehr Beobachtungen ihr im Laufe der Zeit machen werdet…

Abends gab es dann noch einen ausgedehnten Streifzug durch den Wald…schaut her, was ich alles entdeckt habe!

Am sonnenbeschienenen Waldrand ein C-Falter (Nymphalis c-album), der wohl auf dem feuchten Boden Mineralien tankt… Warum drängeln sich die Wanzen da alle zusammen…?
Hat die Eiche Windpocken - oder was ist da los?? Diese Schafgarbe hat aber eine sonderbare Blüte…
Erstaunlich viele Pilze habe ich gesehen - hier der “Ziegenbart” als ich einem Wildwechsel folgte, stand ich plötzlich vor dieser halbfertigen “Hütte” mitten im Wald! Die Wildschweine haben die wohl nicht gebaut…
Zum Glück bin ich nicht ausgeruscht und in die Suhle direkt daneben gefallen, wobei ich kurzzeitig mit dem Gedanken spielte es den Säuen gleichzutun, weil mich die Stechmücken verfolgten. Perfekt getarnt, ist dieses Nest hier in einer Kuhle am Baumstamm wirklich kaum zu erkennen. Verblüfft hat mich, dass es sich in gerade mal 1,20m Höhe über dem Boden befand.
Das Blatt des Frauenmantels (Alchemilla vulgaris) mit dem typischen Lotus-Effekt Die Hummel versucht sich hier an der Blüte vom Wald-Geißblatt (Lonicera periclymenum) - dürfte aber wenig Erfolg haben, da “Zielgruppe ” die langrüssligen Nachtfalter sind.

Und jetzt macht Ihr aber mal den Rechner aus und geht selbst #RausindieNatur !!!!

Naturerlebnisse rund um den Schneckenberg…

Samstag, den 2. Juni 2012
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… gab es reichlich beim Schnupperkurs heute am 02.06.2012!
Klickt auf die Bilder, dann könnt Ihr nachlesen, was wir heute alles entdeckt haben. Nunja, eigentlich war es noch viel mehr…

Einführung in die Geheimnisse der Vogelsprache - mit Gratisvorführung von Rotschwänzchen und Eichelhäher… Kaum ein paar Meter gelaufen - schon die erste Entdeckung: Hier hat sich ein Wildschwein gesuhlt!
Direkt daneben - etwas verborgen im Gebüsch- ein Malbaum. Dort reiben und schubbern sich die Wildschweine nach dem Schlammbad. Körperpflege muss sein! Einen Helfer für die Hundespuren hatten wir heute auch dabei…wunderschöne Trittsiegel bekamen wir zu sehen. Ballen, vier Zehen, Krallen - alles da!!!
Die Kinder entdeckten dann diesen Feldsandläufer hier, der sehr schnell unterwegs war! Der Steinsame (Lithospermum officinale) ist uns schon beim letzten Schnupperkurs begegnet - im Herbst kann man an den vertrockneten Pflanzen kleine kugelige Samen finden. Weiß und hart wie Porzellan. Samen wie aus Stein eben…
Hier noch einmal ein Malbaum - sogar festgeklebte Wildschweinhaare konnten wir dort finden! Spurenlesen… Auch diesen Baumstumpf haben die Schweine “bemalt” - und eindeutige Zeichen ihrer Anwesenheit hinterlassen.
Und auch hier waren eindeutig Wildschweine unterwegs - und nicht nur eines! Das hat die Gruppe schnell erkannt - ebenso die Unterschiede von Schalen mit Afterklauen und Pfotenabdrücken!!! Über in der Nähe Wildwechsel, die ins dichte Unterholz führen. Ein Dornröschenschloss für Wildschweine - das ideale Versteck für den Tag.
Dann - plötzlich eine unerwartete Begegnung mit einem kleinen Teufel, mitten im Wald ;-) Am Waldrand gibt es noch viele alte Wildkirschen. Die Wildkirsche, auch Vogelkirsche oder Waldkirsche genannt, ist die Urform der meisten angebauten Sußkirschen.
Unter einem Stück “entsorgter” schwarzer Dachpappe verbargen sich mehrere Ameisennester. Schnell brachten Sie ihre Larven in Sicherheit, bevor wir sie wieder zugedeckt haben. Fellreste auf dem Waldweg. Wie kommen sie da wohl hin und von welchem Tier stammen sie? #Naturrätsel
glitzernder Schneckenschleim…die Kinder nehmen solche Dinge am Wegesrand noch wahr! Woher das Klettlabkraut wohl seinen Namen hat…?

Also Leute - beim nächsten Mal nicht nur mitlesen, sondern mitkommen!!!

Der nächste Schnupperkurstag ist (wie immer am ersten Samstag im Monat) am 07.07.2012.

Hier klicken für deine Anmeldung per eMail oder anrufen unter 069-851586

#RausindieNatur mit Euch!

In fremden Gefilden…

Freitag, den 25. Mai 2012
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….war ich heute #DraußeninderNatur unterwegs, als ich spontan beschlossen habe im Naturpark Soonwald-Nahe auf einem Parkplatz anzuhalten und eine Runde im Wald zu drehen. Dort soll es sogar (wieder) Wildkatzen geben!Kommt mit und folgt mir bei meinen Entdeckungen….

Dem Tagpfauenauge hier auf dem sonnenbeschienenen Feldweg begegnete ich zuerst. Die Wiesen und Wegränder sind mittlerweile schön bunt - hier eine violette Knäuel-Glockenblume
Im Wald dann knorrige Wurzelgebilde… durchlöcherte Nadelbäume… (was ist denn hier wohl passiert….???) ..und Tierspuren, die ich hier zu Hause nicht zu Gesicht bekomme! Wie viele Zehen könnt Ihr erkennen? Wer mag hier entlanggelaufen sein?
Wenn man aus dem Wald heraustritt, dann erwartet einen dieser Anblick! Oder diese klare Farbeinteilung hier: gelbgrüne Wiese, dunkelgrüner Wald, azurblauer Himmel!
Die Schafgarbe (Achillea millefolium) enthält ähnliche ätherische Öle…. wie die Kamille - die hier in einem breiten Streifen zwischen Feld und Wegrand wächst. Irgendwo mit im Bild brummt eine Hornisse herum…
Welche Pflanze entfaltet sich hier gerade? Ich glaube, es könnte der Wiesenbärenklau sein. Der hier hat sogar schon einen Spinnen-Untermieter…
Hier blüht übrigens der mittlere Wegerich (Plantago media)… während der Spitzwegerich hier geradezu monströs lange Blütenstängel hat, die mir bis über die Hüfte reichten!!! Dies sind die ♂ - Blüten einer Waldkiefer. Wusstest ihr, dass der Baum männliche UND weibliche Blüten trägt?

Tja, Wildkatzen habe ich leider keine zu Gesicht bekommen, aber dafür viele andere spannende Dinge!

Ihr könnt das auch! #RausindieNatur mit Euch an diesem sonnigen Pfingstwochende. Erzählt Ihr uns dann von Euren Entdeckungen?

Nutzt die Kommentarfunktion oder schickt uns eine E-Mail unter hallo(at)erdwissen.de - wir freuen uns über eure Naturgeschichten und -bilder!