Nachlese Regionalpark Rhein Main Rundroutenfest 2017

Zusammen mit der Wurzeltrapp Wildnisschule  haben wir gestern am Hofgut Patershausen einen erlebnisreichen Tag verbracht – im Rahmen des Rundroutenfestes, welches jedes Jahr am ersten Sonntag im September vom Regionalpark Rhein Main veranstaltet wird.

An unserem Informationsstand gab es Spurenrätsel zum anfassen und um 14.00 Uhr sind wir dann mit einer Gruppe interessierter großer und kleiner Menschen losgezogen um zu sehen, wo die Tiere rund um den Patershäuser Hof in der letzten Nacht so unterwegs gewesen sind. Schaut mal, was wir alles entdeckt haben :

 

#Naturrätsel :: Vögel :: Wessen Horst ist das?

Rund um unser Vereinsgelände befindet sich ein Mischwald aus alten Buchen, Eichen, einigen Waldkiefern und wenigen (jungen) Fichten. Leider wurde dort vor einiger Zeit viel durchforstet, so dass einige Bäuem nun recht frei stehen, die vorher dicht wachsende Nachbarn hatten. Das offenbart nun aber Dinge, die vorher nicht sichtbar waren.

Was ist das nur für ein rundes, dunkles Ding da in der Astgabel der großen Buche? Bestimmt 15 Meter weit oben! Einmal den Baum umrundet und ich konnte sehen, dass es sich um ein riesiges Nest handelt – und zwar ein richtig großes mit mindestens 1 Meter im Durchmesser.

Im Umkreis unter dem Baum fand ich jede Menge weiße Kotspritzer, Knochen, Speiballen udn Federn verschiedenster Vögel. Die Federn von Eichelhäher, Taube, Grün- und Buntspecht sowie einiger  weniger kleinerer Singvögel konnte ich sofort erkennen. Die Speiballen enthielten Größtenteils Federn und nur etwas (Vogel-)Knochen. Die Überreste (besonders die Brustbeine) sahen angefressen aus.

Das Nest schien übrigens nicht mehr besetzt zu sein. Während ich die Fotos machte, hörte ich in der unmittelbaren Nachbarschaft mindestens 2 Vögel rufen, die zu dem großen Nest passen würden. Und einer davon zeigte sich dann sogar noch…

Also, was denkt Ihr – wer mag wohl in dem Nest bzw. Horst seine Jungen aufgezogen haben? #Naturrätsel

 

Spuren im Januar

Kaum zu glauben, dass der erste Monat des Jahres 2017 nun schon fast hinter uns liegt. Der unerwartet sonnige Sonntag heute lud daher nochmal zu einem Monatsabschlusstreifzug ein.  Fast die ganze Zeit über begleiteten mich die hohen, zirpenden Kontaktrufe der Wintergoldhähnchen (Regulus regulus), die zu den kleinsten unserer europäischen Vögel gehören. Unterwegs sah ich auch immer mal wieder eines durch Büsche und Gestrüpp huschen. Sie sind ständig in Bewegung aber dabei gar nicht menschenscheu. Schaut mal, was wir Euch sonst noch an Eindrücken und Bildern mitgebracht haben (auf die Bilder klicken für mehr Text):

Ganz besonders habe ich mich heute über das Pappelknospengeschenk gefreut. Normalerweise kommt man ja nicht so einfach an die hoch oben in den Baumronen sitzenden Knospen heran – und wirklich häufig sind Pappelbäume auch nicht mehr. Also habe ich fleißig eingesammelt, was da auf dem Boden lag. Wofür? Ja, das werdet Ihr bald noch erfahren hier in unseren blog. Also, schaut bald mal wieder vorbei!

Ach ja – falls Ihr es noch nicht bemerkt habt – unser Veranstaltungskalender 2017    ist online!

Spuren und Zeichen an ungewöhnlichen Orten

Letzte Woche verbrachte ich die Wartezeit während des Winterreifenwechsels mit einem Rundgang über den Offenbacher Hauptfriedhof. Die Morgensonne zauberte eine ganz besondere Stimmung an diesem Ruheort, der an drei Seiten von Hauptverkehrsadern (Bahnlinie und zwei Hauptstraßen) umschlossen ist.

An einer Stelle fand ich im Umkreis von 20 Metern jede Menge Taubenfedern auf dem Boden und in den Büschen hängend. Und zwar eine Anzahl, die man nicht auf simples Mausern zurückführen kann. Was ist da wohl passiert?  Ob der menschenfreundliche, samtpfotige Friedhofsbewohner etwas damit zu tun hat?

Und wer hat wohl den großen Pilz angeknabbert? Von welchem Baum stammt das wirklich große Blatt?

Friedhöfe sind übrigens ein guter Ort, um sich mit Bäumen und Sträuchern vertraut zu machen, denn dort findet man meist eine große Anzahl unterschiedlichster Arten auf kleinem Raum. Wie man sieht, kann man dort auch jede Menge Spuren und Zeichen entdecken. Für viele Wildtiere sind Friedhöfe ein wichtiger Lebensraum – gerade mitten in der Stadt. Du kannst hier viele Singvögel und sogar Greifvögel wie Eulen, Eichhörnchen und kleinere Nager, Kaninchen, Marder und sogar Füchse antreffen – oder Ihre Spuren finden…

Schneefreuden Mitte März

Schneefreuden? Da werden einige unter Euch wohl stöhnen und uns einen Vogel zeigen!

Für uns ist der plötzliche Wintereinbruch jedoch ein schönes Geschenk, welches uns unverhofft nochmals die Gelegenheit verschafft, im Schnee auf Spurensuche zu gehen…und das haben wir gestern auch getan!

Wer hat hier im Galopp das Feld überquert? Traumhafte Bedingungen…¦
Wer war denn hier??? In welche Richtung war das Tier unterwegs?
Könnt Ihr anhand der Spuren erkennen, wer sich hier am Bam geschubbert hat? …¦und hier hat derjenige sich dann zur Ruhe begeben…¦

Ja, das letzte Bild zeigt einen gemütlichen Tages-Schlafplatz. So gemütlich, wie man es als Wildtier im Wald nr haben kann. Auf dem Video dazu könnt Ihr das noch genauer sehen. folgt einfach dem link zu unserem youtube – Kanal und schaut Euch das mal an.

Bis zum Wochenende werden wir die Tierspuren-Geschichten im Schnee noch genießen können – also nutzt die Zeit und geht #RausindieNatur – Eure eigenen Geschichten suchen…

„Erdwissen“ Januar 2013

Lerne die Kunst des Fährtenlesens!   Hol dir Teil 1 der kostenlosen Serie vom Wurzeltrapp aus dem Familienmagazin Mainkind.
Wie immer gibt dir der Wurzeltrapp auch jede Menge Beobachtungstipps für die nächsten Monate.

Also, runterladen, lesen und raus in die Natur

Klick auf das Bild um den Artikel zu laden…

Wurzeltrapp Serie Erdwissen Januar 2013 aus dem Familienmagazin Mainkind

Schneetage = Spurenlesetage

Viel Schnee gab es ja nicht hier in Offenbach – aber doch immerhin Schnee genug, um Spuren suchen zu gehen, die die Bewohner des Waldes dort hinterlassen haben! Und natürlich waren die üblichen Verdächtigen unterwegs: Fuchs, Hase, Wildschweine, Reh & Eichhörnchen…dazu eher unscheinbar Mäuse und Vögel.

Ein klirrend kalter, klarer Morgen nachdem es in der Nacht geschneit hatte…¦ Am Feldrand neben dem Weg die ersten Spuren - wer hat hier gesessen und an den dürren Grashalmen geknabbert?
…¦der Feldhase Lepus war das und ist dann über den Acker weggehoppelt! Was war hier wohl mit dem Reh los? Entspannt war es hier nicht unterwegs und hat einen weiten Satz gemacht! Auf den gefällten Bäumen überall Spuren!! 4 Zehen, Krallen…¦wer ist hier balanciert???
Eichhörnchen waren auch unterwegs…¦aber wieso ist an vielen der umgestürzten Baumstämme der Schnee oben weggefegt??? Das müssen wohl die dicken Bäuche der Wildschweine gewesen sein, als sie hinübergesprungen sind! Hier der Beweis: …˜rübergehopst und gleich gewühlt! Und hier nochmal eine Eichhörnchenfährte
Auf dem Baumstumpf “sandige… Pfotenabdrucke…¦kein Wunder ? …¦direkt neben dem Fuchsbau!! Frische Erde vor dem Bau zeigt, dass er wohl bewohnt ist!

Allen, die jetzt richtig Lust auf Spurenlesen bekommen haben, möchten wir den nächsten Wurzeltrapp Spurenlesekurs empfehlen ?

Winter Spuren – Spurenlesen in der Nacht ein ganzes Wochenende (26./27. Januar 2013) Spurenlesen im Schnee!

Sehen wir uns dort???

„Natur erleben“ August 2012

In dieser Ausgabe „Natur erleben“ dreht sich alles um die „Füße“ unserer liebsten Haustiere. Erfahre wie du Trittsiegel von Hund und Katze erkennst, selbst wenn sie schon fast unsichtbar geworden sind!

Natürlich gibt es auch wieder jede Menge Tipps, was du jetzt in der Natur beobachten kannst.

Klick auf das Bild, um deine Ausgabe zu laden…

wurzeltrapp Natur Erleben August 2012

Viel Freude in der Natur wünscht

Der Wurzeltrapp

…vermutet haben wir es ja schon lange, dass er bewohnt ist…

….der Bau, den wir schon längere Zeit im Auge behalten haben! Nach den ersten Schneefällen im alten Jahr waren noch keine Spuren zu sehen, aber jetzt scheint doch jemand an der Unterkunft Gefallen zu finden. Oder war dieser Jemand die ganze Zeit schon darin und hat nur geruht? Das da jemand ein- und ausging beweist der zwischenzeitlich plattgetrampelte und vereiste Schnee -vermischt mit Erde direkt im Eingangsbereich. Wir werden das natürlich weiter beobachten und hoffen, den geheimnisvollen Bewohner auch mal zu Gesicht zu bekommen!

Wer mag hier wohl wohnen? Viele Spuren und Urinmarkierungen an Baum wie auch am Pfosten - Wer hat hier wohl sein Revier?
Kaninchenfährte Was seht ihr? Wieviel Zehen? Krallen? Ballen? …¦.leider schon etwas älter die Fährte und nicht mehr so klar abzugrenzen…¦

Der erste Besuch dieses Jahres an unserem „geheimen Platz im Wald“ hat uns verraten, dass wir sehr, sehr viele tierische Besucher hatten. Fuchs, Kaninchen, Marder, Amseln, Mäuse…und ein großes Wildschwein (Schrittlänge ließ auf knapp 1,20 m Körperlänge schließen…). An einem umgestürzten Baumstamm haben die Wildschweine in der letztem Nacht ganz frisch ein knietiefes Loch von fast 1 m Durchmesser ausgehoben. Was haben sie da wohl Leckeres gesucht und wie schaffen die das – nur mit den Rüsseln und ganz ohne Schaufel!!!???

Ein Wolf im Gebräch…¦

Also – ‚raus in die Natur und eigene Entdeckungen machen!!!