Bilder vom letzten Schnupperkurstag am 06.08.11

Simone R. am 7. August 2011 um 12:20
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Am letzten Ferienwochenende konnten wir uns über einige bekannte Gesichter aus den letzten Kursen und über ein persönliches Kennenlernen einer bisher nur virtuellen Bekanntschaft freuen. Noch auf dem Parkplatz gab es eine erste Einführung zum Thema Spurenlesen. Eine zweite Gruppe machte sich dann mit unserer Kräuterfrau Pia auf, um die Pflanzenwesen und ihre Heilkraft zu entdecken.

Die Begriffe Hufe, Schalen, Zehen werden erklärt. Bei wem drücken sich nun die Krallen mit ab? Die Kräutergruppe beim Einstieg in die Pflanzenwelten…
Anhand von Präparaten von Reh, Wildschwein, Fuchs & Co. kann man sich besser in die Spuren “hineinfühlen”… Zunächst fanden wir nur Wühlspuren der Wildschweine und wenige Trittsiegel - dafür diese Schnecke.
Viel aromatisch duftendes Harz am “Spechtbaum”… Ringeltauben

Die schwüle Hitze und die blutdürstigen Mückenschwärme trieben uns dann aus dem Wald heraus. Doch zunächst galt es es, einen Bachlauf zu überqueren…

Frauen und Kinder zuerst….

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Unverhoffte Begegnungen…

Simone R. am 15. Mai 2011 um 15:35
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…hatten wir heute bei unserem Spaziergang im Wildpark alte Fasanerie in Klein-Auheim. Wir gehen dort immer gerne abseits der Hauptwege - auch im hinteren Teil des Parks, wo sich keine Tiergehege mehr befinden. Es gibt in dem alten Park so viel zu sehen - nicht nur die Tiere in den Gehegen!

Ganz am Ende eines der größeren Wege - fast schon an der Umgrenzungsmauer sahen wir Bewegungen. Große Tiere etwa 50m entfernt. Teils mit Geweih. 6 Stück äsend am Grünstreifen des Weges. Sie sicherten immer wieder in unsere Richtung. Mein Sohn meinte, wir sollten so tun als ob wir auch Gras fressen. Taten wir auch und prompt kam eines der Tiere etwas näher. Nach einiger Zeit verschwanden Sie dann im Wald. Genau konnten wir es nicht erkennen, aber mir schien es Damwild zu sein. Deutlich größer und heller gefärbt als Rehe und am Hinterteil war ein deutlicher (dunkler gefärbter) Schwanz und ein weißer Spiegel zu erkennen. Also gleich mal hin zu der Stelle und nachschauen, ob sich irgendwelche Spuren finden lassen. Und siehe da: mitten auf dem Weg frische Losung. Während ich noch damit beschäftigt war, rief schon mein Sohn ein paar Meter weiter “und gepinkelt haben sie auch!”…

Wild frei im Wildpark… Frischere Losung kann man wohl kaum finden…
Hirschpipi ;-) ein paar Fellreste haben sie uns auch da gelassen…
Weinbergschnecke Unmengen von Buchengallen an diesem Baum!

Am gleichen Weg, vielleicht 3 Meter vom Zaun entfernt nehme ich eine langsame Bewegung wahr. Ein grau-bräunliches Pelzknäuel, was ich zunächst für einen Marder halte. Aber es ist ein winziger Fuchswelpe, der sich noch etwas tapsig auf dem unebenen Waldboden bewegt. Als er uns bemerkt, springt er erschreckt hinter den nächsten umgestürzten Baumstamm. Ein paar Sekunden später lugt er aber schon wieder neugierig hervor, um nach uns zu schauen. Kinder sind doch alle gleich!

Und hier seht ihr unsere Fundstücke vom heutigen Rundgang: Feder vom Graureiher, Vogelnest (lag auf dem Boden am Wegrand, vermutlich Amsel), Federn Rabenkrähe (Rupfung)…wer mag hier wohl Krähe gespeist haben…?, Bruchstück Gebiss Pflanzenfresser)

Fundstücke Rundgang Wildpark 15.05.2011

Also - nichts wie RAUS IN DIE NATUR! Überall kannst Du jetzt solche tollen Entdeckungen machen!


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Wintergeschichten…

Simone R. am 17. Dezember 2010 um 20:33
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…erzählt uns der Schnee derzeit wieder! Haltet die Augen offen - auch auf eurer Terrasse, im Hof oder im Garten könnt ihr derzeit die Spuren vieler tierischer “Untermieter” finden…

Die Bilder unten erzählen alle für sich eine Wintergeschichte oder bergen sogar ein kleines Naturrätsel…schaut mal rein!

hier war richtig viel los auf unserer Terrasse, gleich neben dem Vogelfutterhäuschen…. und wenn ich das Futter nachfülle, schreibe ich meine eigene Geschichte gleich daneben…

Auch im Wald war wieder viel zu entdecken. Einige der Wildtiere waren noch gestern Abend während des Schneefalls unterwegs…andere erst, nachdem es aufgehört hat. Woher weiss ich das wohl? Habt ihr eine Idee?

an “meinem” Baum am Waldrand trat der Fuchs hinaus auf die Wiese. Am Mauseloch (unter dem Schnee) verharrte er kurz… vor mir ist hier nur ein Tier den Pfad entlang gelaufen. Wer war es? Am Waldrand wühlten die Wildschweine unter dem Schnee nach Futter - aufs angrenzende Feld trauten sie sich wohl nicht …aber warum klettern die Wildschschweine mühsam über den umgestürzten Baum, statt einfach drumherum zu gehen?

Auf dem Rückweg schaute ich dann nochmal an dem Loch in der alten Eiche vorbei. Ich hoffe jedesmal, den Bewohner anzutreffen - bisher erfolglos. Die Höhle wurde im Herbst mit frischem Moos ausstaffiert und befindet sich etwa in Kniehöhe in einer alten Eiche. Diesmal konnte ich immerhin einen Hinweis auf den Nutzer dieses Unterschlupfes finden…die Schalen einer Eichel und eine angeknabberte, leere Haselnuss…

wer wohnt wohl hier im hohlen Baumstamm der alten Eiche?

Was denkt ihr, wer hier wohnt? Schreibt uns und erzählt uns doch auch eure Wintergeschichten!!!

Also - nix wie raus in die Natur….


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Ganz entspannt…

Simone R. am 24. Juli 2010 um 12:21
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…lag dieser junge Fuchs auf der Wiese und ließ sich vo n der Morgensonne den Pelz wärmen. Seine ruhigen Atemzüge verrieten, dass er schlief. Beinahe wäre ich im hohen Gras auf ihn getreten. War ich wirklich so leise unterwegs, dass er mich mit seinen wachen Sinnen nicht bemerkt hat?  Überraschung! Kaum 1,5 Meter entfernt konnte ich ihn unbemerkt fotografieren. Und was nun? Weitergehen hätte ihn in jedem Fall aufgeschreckt. Also Rückzug. Dies ging ein paar Meter gut, bis mich der wachsame Neuntöter mit aufgeregten “tschäck tschäck tschäck” Warnrufen und rudernden Schwanzbewegungen verraten hat. Der kleine Fuchs war jedenfalls blitzschnell auf den Beinen und flitzte  durch die Ginsterbüsche ab in den Wald.

Jungfuchs ruht auf der Wiese und genießt die Sonne… Vogel beim Sonnenbad

Ist es nicht toll, dass auch andere Tiere die Sprache der Vögel verstehen? Auch Du könntest es - gehe regelmäßig ‘raus und lausche den Vogelstimmen. Es ist dabei nicht wichtig, dass Du weisst, WELCHER Vogel das ist. Versuche vielmehr herauszubekommen, wie die Vögel sich gerade fühlen. Singen Sie? Klingen sie entspannt, aufgeregt oder gar panisch?

Wenn Du mehr über die geheime Sprache der Vögel wissen möchtest, dann melde Dich einfach bei uns oder komme an einem der nächsten erdwissen-Samstage (immer am ersten Samstag im Monat um 14.00 Uhr ) in Offenbach-Bieber an der Käsmühle vorbei. Der nächste Termin ist übrigens am Samstag, den 07.08.2010 und wir bieten wieder verschiedene Schnupperkurse (Dauer 1-2 Stunden) rund um die Natur an. (Unkostenbeitrag Erwachsene 5 € und Kinder 3 € - für Vereinsmitglieder kostenfrei)

Anmeldung hier ganz einfach per eMail unter hallo@erdwissen.de  oder telefonisch unter 069-851586


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Februar 2010 - Winterstreifzug

Simone R. am 15. Februar 2010 um 20:12
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Heute haben wir einen Streifzug durch den winterlichen Offenbacher Lohwald unternommen. Am Waldrand begegneten wir einem Fuchs, der offensichtlich genauso überrascht war wie wir und nach kurzem Zögen (siehe Bild 2) erstmal Fersengeld gab. Einmalige Gelegenheit für uns, der frischen Fuchsfährte zu folgen! Da er statt der üblichen “schnürenden” Gangart diesmal etwas schneller unterwegs war, konnten wir die Abdrücke der Hinter- und Vorderfüße endlich mal genau im Verhältnis betrachten, da sie nicht ineinandergesetzt waren. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist der Vorderfuß (Bild 3) größer als der Hinterfuß (Bild 4) des Fuchses. Warum ist das wohl so?

Eiszapfen Hier entdeckt uns der Fuchs gerade
Trittsiegel Fuchs Voderfuß Trittsiegel Fuchs Hinterfuß

Als wir der Fuchsspur weiter folgten, schaukelten plötzlich sanft von oben kleine grau-gelbe Flaumfedern eines Singvogels auf uns herab. Einige davon waren sogar etwas blutig. Offensichtlich rupfte da irgendwo über uns ein Greifvogel seine Mahlzeit. Entdecken konnten wir ihn aber leider nicht. Die Fährte (Bild 5) verlief weiter in Richtung Schneckenberg. Schon von weitem hörten wir den Schwarzspecht (Bild 7) am abgestorbenen Baum (Bild 6) herumhämmern, wo er mit einmaliger Technik unter der Rinde nach Insekten suchte. Stören ließ er sich durch uns dabei nicht.

Fuchsfährte Hier war der Schwarzspecht am Werk… Schwarzspecht

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