Regen…

Simone R. am 3. Dezember 2011 um 20:10
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…hat uns nicht davon abgehalten, heute #RausindieNatur zu gehen.

Und tatsächlich gab es ein paar hartgesottene Mitstreiter, die sich trotz anstehender Weihnachtsvorbereitungen, strömendem Regen und eisigem Wind auf dem Weg an die Käsmühle gemacht haben.

Wer nicht dabei war, hat die wunderbare Wege-Geschichte von der Baumakotta-Armee, dem Großen Grünen (König des Baumlandes), seiner beiden Kinder (dem Prinz und der Prinzessin), dem alten, dürren Großvater, den 4 Wächtern vor dem Haus mit dem grünen Dach, dem Weg durch das Mikado-Tor, vorbei am Kletterbaum in das grüne Paradies verpasst!!!

Fragezeichen??? Eine grüne Wohnung…

Wir sehen uns beim nächsten Schnupperkurs -dann erst wieder im Jahr 2012- am Samstag, den 07.01.2012.

Bis dahin wünschen wir Euch eine gute Zeit und viele schöne Erlebnisse Draußen in der Natur!

Aber vergesst nicht, immer mal wieder einen Blick hier auf unseren blog zu werfen - bald gibt’s den neuen Veranstaltungskalender für das kommende Jahr!


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Wintergeschichten…

Simone R. am 17. Dezember 2010 um 20:33
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…erzählt uns der Schnee derzeit wieder! Haltet die Augen offen - auch auf eurer Terrasse, im Hof oder im Garten könnt ihr derzeit die Spuren vieler tierischer “Untermieter” finden…

Die Bilder unten erzählen alle für sich eine Wintergeschichte oder bergen sogar ein kleines Naturrätsel…schaut mal rein!

hier war richtig viel los auf unserer Terrasse, gleich neben dem Vogelfutterhäuschen…. und wenn ich das Futter nachfülle, schreibe ich meine eigene Geschichte gleich daneben…

Auch im Wald war wieder viel zu entdecken. Einige der Wildtiere waren noch gestern Abend während des Schneefalls unterwegs…andere erst, nachdem es aufgehört hat. Woher weiss ich das wohl? Habt ihr eine Idee?

an “meinem” Baum am Waldrand trat der Fuchs hinaus auf die Wiese. Am Mauseloch (unter dem Schnee) verharrte er kurz… vor mir ist hier nur ein Tier den Pfad entlang gelaufen. Wer war es? Am Waldrand wühlten die Wildschweine unter dem Schnee nach Futter - aufs angrenzende Feld trauten sie sich wohl nicht …aber warum klettern die Wildschschweine mühsam über den umgestürzten Baum, statt einfach drumherum zu gehen?

Auf dem Rückweg schaute ich dann nochmal an dem Loch in der alten Eiche vorbei. Ich hoffe jedesmal, den Bewohner anzutreffen - bisher erfolglos. Die Höhle wurde im Herbst mit frischem Moos ausstaffiert und befindet sich etwa in Kniehöhe in einer alten Eiche. Diesmal konnte ich immerhin einen Hinweis auf den Nutzer dieses Unterschlupfes finden…die Schalen einer Eichel und eine angeknabberte, leere Haselnuss…

wer wohnt wohl hier im hohlen Baumstamm der alten Eiche?

Was denkt ihr, wer hier wohnt? Schreibt uns und erzählt uns doch auch eure Wintergeschichten!!!

Also - nix wie raus in die Natur….


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Wisst Ihr eigentlich, dass der Schnee euch Geschichten erzählen kann?

Simone R. am 20. Dezember 2009 um 19:46
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Mir zum Beispiel erzählte er heute, dass viele geflügelte Freunde mit hungrigen Mägen futtersuchend auf meiner Terrasse unterwegs waren und dass eine Amsel hier Hagebutten genascht hat.

Vogelspuren.jpg Amselspuren im Schnee.jpg

Auch die Vierbeiner waren im Schnee unterwegs. Wer das wohl gewesen sein mag? Und stammen die Abdrücke auf dem zweiten Bild von einem oder zwei verschiedenen Tieren?

Rätsel Pfotenabdrücke 1.jpg Rätsel Pfotenabdrücke 2.jpg

Dass hier ein Wildschwein mit seinem Rüssel unter dem Schnee nach Futter gesucht hat, ist doch gut zu erkennen, oder? Auf einem Feldweg huschte direkt vor mir eine kleine Maus in den (greifvogel-) sicheren Schutz unter der Schneedecke. Sogar die winzigen Abdrücke der Mäusepfötchen lassen sich auf der Rennbahn zwischen den Mauselöchern im Schnee gut erkennen.

Wildschweingewühle.jpg Mäusespur.jpg

Also nichts wie raus und am besten am Wald- oder Feldesrand eure eigenen “Schneegeschichten” suchen! Aber passt auf, denn sehr schnell deckt der fallende Schnee seine spannenden Erzählungen auch wieder zu…


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Über uns - Erdwissen e.V.

wurzeltrapp am 21. September 2009 um 13:00
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Du möchtest die Verbindung zu Tieren, Pflanzen, der Landschaft in der Du lebst und den Elementen wieder herstellen? Deine Kinder sollen erfahren, dass es auch draußen spannende Dinge zu erleben gibt?

Durch gemeinsame Naturerlebnisse und Sinneserfahrungen fördern wir Gemeinschaft und verbinden Generationen. Erlebe und erfahre mit uns die natürliche Umgebung, die Geschichte und Geschichten des Ortes und die Rhythmen des Jahreskreislaufs. Werde am eigenen Wohnort wieder heimisch!

In unseren Kursen vereinen sich uralte und moderne ökologische Weisheiten. Wir vermitteln Wissen über alte Handwerks- und Kulturtechniken in und mit der Natur.

Unsere Themen sind:

  • Gefahren
  • Tiere und Spurenlesen
  • der natürliche Kreislauf
  • Pflanzen und Bäume als Nahrung,Medizin und Werkzeug
  • Orientierung und Survival
  • Vögel und ihre Sprache
  • Sinne und Wahrnehmung
  • Natur und Kreativität
  • Altes Handwerk

Schnupperkurse gibt es an jedem ersten Samstag im Monat um 1400h in Offenbach an der Käsmühle. Zusätzlich bieten wir Wochenendkurse an wechselnden Orten an (Termine nach Ankündigung).

Unterstütze mit Deiner Mitgliedschaft unsere wichtige Arbeit. Werde aktiv!
HILFE! Erdwissen e.V. sucht ein Grundstück mit Wald, Wiese, Wasser…

Hier noch unser Flyer zum download [PDF 2MB] bitte weitergeben!

erdwissen flyer

Erdwissen e.V. ::: Naturwissen und altes Handwerk mit allen Sinnen erfahren, erlernen und bewahren…


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Über uns

wurzeltrapp am 21. September 2009 um 12:50
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Du möchtest die Verbindung zu Tieren, Pflanzen, der Landschaft in der Du lebst und den Elementen wieder herstellen? Deine Kinder sollen erfahren, dass es auch draußen spannende Dinge zu erleben gibt?

Durch gemeinsame Naturerlebnisse und Sinneserfahrungen fördern wir Gemeinschaft und verbinden Generationen. Erlebe und erfahre mit uns die natürliche Umgebung, die Geschichte und Geschichten des Ortes und die Rhythmen des Jahreskreislaufs. Werde am eigenen Wohnort wieder heimisch!

In unseren Kursen vereinen sich uralte und moderne ökologische Weisheiten. Wir vermitteln Wissen über alte Handwerks- und Kulturtechniken in und mit der Natur.

Unsere Themen sind:

  • Gefahren
  • Tiere und Spurenlesen
  • der natürliche Kreislauf
  • Pflanzen und Bäume als Nahrung,Medizin und Werkzeug
  • Orientierung und Survival
  • Vögel und ihre Sprache
  • Sinne und Wahrnehmung
  • Natur und Kreativität
  • Altes Handwerk

Natur Erlebnis Kurse gibt es an jedem ersten Samstag im Monat um 1400h in Offenbach an der Käsmühle. Erwachsene zahlen einen Kostenbeitrag von 5 Euro Kinder 3 Euro - Für Mitglieder sind diese kostenlos!

Zusätzlich bieten wir Wochenendkurse an wechselnden Orten an (Termine nach Ankündigung).

Unterstütze mit Deiner Mitgliedschaft unsere wichtige Arbeit. Werde aktiv!
HILFE! Erdwissen e.V. sucht ein Grundstück mit Wald, Wiese, Wasser…

Hier noch unser Flyer zum download [PDF 2MB] bitte weitergeben!

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Erdwissen e.V. ::: Naturwissen und altes Handwerk mit allen Sinnen erfahren, erlernen und bewahren…


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Bilder von der Küste (2)

Simone R. am 13. August 2009 um 10:07
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Möwen sind hier oben an der Ostsee unsere ständigen Begleiter. Aber auch etwas im Landesinneren sind sie sofort zu Stelle, um gemeinsam mit Schwärmen von Saatkrähen und Staren auf den abgeernteten und frisch gepflügten Getreidefeldern nach Nahrung zu suchen.

Silbermöwe adult.jpg Silbermöwe Jungvogel.jpg
Möwenspuren im Sand.jpg Ohrenqualle gestrandet.jpg
Sand - Kothäufchen.jpg Wellenspiele.jpg
Admiral.jpg Tagpfauenauge.jpg

Beim Strandspaziergang kann man spannende Dinge finden. Sonne, Wellen und Sand und die im Sand lebenden Tiere zaubern einmalige Muster, die mit dem nächsten Windstoß oder der folgenden Welle schon wieder vergangen sind. Wer macht nur diese winzigen Sandhäufchen? Wenn man sich etwas Zeit nimmt, kann man sehen ie sie immer größer werden und es dabei im nassen Sand “blubbert”….

Jetzt nichts wie ‘raus und eigene Beobachtungen machen. Teilt EURE eigenen Geschichten und Erlebnisse auch mit uns!


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Bilder von der Küste (1)

Simone R. am 10. August 2009 um 18:56
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Urlaubszeit - Zeit für neue Eindrücke und (Natur-) erlebnisse in ungewohnter Umgebung. In den nächsten 2 Wochen gibt es hier “Fotoblog pur” aus Ostholstein/Ostseeküste - also viele Bilder und wenig Erläuterungen.

Dafür sind eure Kommentare und eventuelle Nachfragen dazu ausdrücklich erwünscht!!!!!

Beim Frühstücken auf der Terrasse schwirren schon die Mehlschwalben um uns herum - direkt über uns unter dem Dachüberstand haben sie aus Lehm, Schlamm und Speichel kunstvoll ihre Nester gemörtelt. Die Rauchschwalbe unten nistet lieber in geschlossenen Gebäuden wie Ställen oder Scheunen. Und die Spatzen kennen wir auch von zu Hause…

Mehlschwalben in Aktion.jpg Mehlschwalbe Nest.jpg

Rauchschwalbe im Stall.jpg Haussperlinge.jpg

Siebenpunkt-Marienkäfer.jpg Wespe.jpg

Breitwegerich.jpg schwarze-konigskerze.jpg

Teichfrosch-Seefrosch-Wasserfrosch.jpg Ringelnatter Natrix natrix.jpg

Wozu braucht die Wespe nur diese “Barteln” unter dem Kinn??? Ob der Frosch im Tümpel ein Teich-, See- oder Wasserfrosch ist, kann ich leider nicht sagen - wo liegt da überhaupt der Unterschied? Die Schlange hingegen konnten wir wegen der gelben Wangenflecken eindeutig bestimmen. Wer kann uns sagen, welche Schlange so gezeichnet ist? Sie mag das Wasser - ganz offensichtlich! Jetzt nichts wie ‘raus und eigene Beobachtungen machen. Wir freuen uns auch übere eure Geschichten und Erlebnisse!


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Urlaubserlebnisse 08.07.2008

Simone R. am 10. Juli 2008 um 15:00
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Vorgestern haben wir hier unseren „geheimen Platz“ entdeckt! Schon am ersten Tag ist mir ein wunderschöner einzelstehender Baum am gegenüberliegenden Ende des angrenzenden Rapsfeldes aufgefallen.

Baum

Doch wie dort hinkommen ? Das Rapsfeld ist riesig und querfeldein ist kein Durchkommen. Letztendlich sind wir dann einer Fahrspur des Treckers gefolgt, welche uns am Feldrand entlang direkt dorthin hingeführt hat. Auf dem Weg wurden wir vom Gesang einer Goldammer begleitet.

Goldammer

Dann die Überraschung: Am Fuße des Baumes fanden wir einen kleinen, versteckten Tümpel – umsäumt von Schilfgras und bedeckt mit Wasserpflanzen. Als wir uns näherten, sahen wir gerade noch ein paar bräunliche, etwas mehr als amselgroße Vögel ins Ufergestrüpp flüchten und ein großer Graureiher erhob sich und flog davon. Nach ein paar Minuten trauten sich zumindest die erwachsenen Bewohner wieder aus Ihrem Versteck.

Teichhuhn01 Teichhuhn02

Sogar das Nest konnten wir entdecken; es war völlig frei auf Wasserhöhe aus Gräsern in die Ufervegetation hineingebaut.

Den Platz werden wir sicher noch öfter besuchen…im nächsten Urlaub sicher regelmäßig.

Gestern haben wir dann an einer Führung durch Schleswig-Holsteins einzige Höhle – die Segeberger Kalkhöhle teilgenommen. Sie ist das größte Winterquartier für Fledermäuse in Deutschland, die teils aus mehreren hundert Kilometern Umkreis jedes Jahr zum Überwintern dorthin kommen. Im letzten Jahr wurden dort rund 21.000 Überwinterungsgäste gezählt! Hier an der „Haupteinflugschneise“ ist ein kompliziertes Lichtschrankensystem installiert, welches die einziehenden Tiere erfasst.

Eingang

Fledermäuse haben wir in der Höhle selbst leider nicht sehen können, da diese in den Sommermonaten die Höhle nicht aufsuchen. Bei der Führung hatten wir auch das große Glück einen weiteren Höhlenbewohner zu sehen – den Segeberger Höhlenkäfer. Ihn gibt es nur in der Segeberger Kalkhöhle und sonst nirgendwo auf der Welt!!! Ein ca. 0,5 cm. großer länglicher, kastanienbrauner Käfer mit verhältnismäßig langen Beinen und Fühlern. Dass wir gleich 2 Exemplare auf der Führung gesehen haben, hat selbst den Führer überrascht – ein seltener Glücksfall und sehr beeindruckend. Leider habe ich kein Foto, da man in der Höhle nicht fotografieren darf. Die kleinen Tierchen ernähren sich von Fledermauskot und reinigen so das Winterquartier der fliegenden Mitbewohner – eine perfekte Symbiose, die schon seit mehreren tausend Jahren reibungslos funktioniert.

Nach einer regnerischen Nacht jagte auch heute Morgen ein Regenschauer den anderen. Deswegen überraschten mich auch die Vogelstimmen auf der Terrasse – lautes geschwätziges Zwitschern vieler Rauchschwalben. Aufgereiht auf dem Geländer saßen dort laut bettelnd 6-8 junge Schwalben, während die Eltern sie fliegend fütterten. Vermutlich durften sie heute ihre ersten Flugversuche unternehmen, denn der Wind stand günstig so dass sie sich einfach nur auf die nächste Windböe legen und lossegeln mussten. Nach und nach hoben sie alle ab und stürzen sich ins Leben.

Rauchschwalbe01 Rauchschwalbe02

So, das war der letzte Bericht aus unserem Sommerurlaub an der Ostsee – morgen geht es zurück Richtung Heimat.


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Urlaubserlebnisse 04.07.2008

Simone R. am 7. Juli 2008 um 11:11
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Strandwetter!!! Und das nun schon 3 Tage lang! Dazu wegen des frischen Windes herrliche Wellen.

Für die Möwen anscheinend auch eine wahre Freude – sie scheinen es richtig zu genießen, in den Windböen dahinzusegeln. Sie schaffen es sogar –scheinbar ohne jeglichen Kraftaufwand) quasi in der Luft zu „stehen“. Packt man am Strand seinen Proviant aus, sind im Nu ein paar Möwen in der Nähe (es könnte ja etwas für sie abfallen).

Lachmöwe Möwe

Eine Lachmöwe schwebte auf Augenhöhe (ca. 1 m vom Boden) genau vor uns lange in der Luft, dass wir sie genau beobachten konnten. Schokobrauner (fast schwarzer) Kopf mit weißen Augenringen, roter Schnabel und rote Füße, schlanke Flügel und schwarze Flügelspitzen. Von den Keksen hat Sie aber trotzdem nichts abbekommen und segelte dann nach einigen Sekunden (wie ich finde mit leicht beleidigtem Blick) von dannen.

Viele schöne Spuren im Sand haben wir auch gefunden:

Spur01 Spuren01

In der Nähe der Felsen war Wolf zusammen mit ein paar anderen Kindern mit dem Kescher zugange und kam plötzlich aufgeregt rufend mit irgendetwas in der Hand angerannt „Ein Fisch, ein Fisch!!“. Schnell befüllten wir den Eimer mit Meerwasser und ließen den Fang hineinplumpsen – eine Babyscholle ca. 4 cm. groß!!!! Perfekt getarnt, dass wir sie im Eimer erst für einen Sandhaufen gehalten haben. Erst bei genauerem Hinsehen konnten wir die Umrisse erkennen (das Blau des Eimers konnte sie zum Glück nicht nachahmen…). Leider ließ sie sich auch nicht gut fotografieren – oben links im Bild kann man die Umrisse erahnen.

Scholle

Natürlich haben wir den kleinen Fisch dann sofort wieder in die Freiheit entlassen.

Zurück in der Ferienwohnung auf der Terrasse, erregte ein schabendes, kratzendes Geräusch meine Aufmerksamkeit. Ich brauchte einige Zeit, um die Ursache auszumachen: Eine Wespe knabberte am Besenstiel – wohl um sich Material für den Nestbau zu beschaffen. Schaut mal, was für ein schönes Tier.

Wespe

So, jetzt habe ich aber lange genug vor dem Computer gesessen – jetzt geht’s wieder Raus an die frische Luft!!


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Urlaubserlebnisse 02.07.2008

Simone R. am 5. Juli 2008 um 12:00
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An unseren nächsten beiden Urlaubstagen war das Wetter zunächst unbeständig und kühl.

Wir haben daher in Kiel/Laboe eine meeresbiologische Station besucht, was wirklich interessant war. Ich wusste bisher nicht, dass die Ostsee erst vor ca. 10.000 Jahren mit Ende der letzten Eiszeit entstanden ist. Sie gilt als das größe Brackwassermeer der Erde und wurde/wird quasi durch einströmendes Salzwasser der Nordsee und dem aus Flüssen zufließenden Süßwasser sowie Regenwasser gespeist (=Brackwasser). Deshalb ist auch der Salzgehalt der Ostsee sehr unterschiedlich von 3,5 % im Kategatt, ca. 1,5 % in der Kieler Förde und nimmt nach Norden hin weiter ab und beträgt oben in Skandinavien nur noch 0,3 – 0,5 %. Das stellt natürlich unheimliche Ansprüche an die in der Ostsee lebenden Tierarten, die mit diesen unterschiedlichen Bedingungen erstmal klarkommen müssen.

Sehr beeindruckend ist auch das Jagdverhalten der Seesterne – Geduld ist das Motto, die setzen sich einfach auf die geschlossenen Muscheln, bis diesen im wahrsten Sinne des „die Luft ausgeht“ (das kann bis zu 6 Stunden dauern). Wenn die Muscheln sich dann öffnen um zu Atmen, stülpen die Seesterne ihren Magen hinein und verzehren das Muschelfleisch. Die Seesterne durften wir sogar anfassen – sie fühlen sich so rau an, wie eine Katzenzunge oder Schmirgelpapier aber gleichzeitig auch weich.

Seestern

Oben im Bild über dem Seestern sind Seeigel zu sehen, welche auch in der Ostsee heimisch sind.

Am nächsten Tag sind wir einfach ein bisschen am Strand entlang spaziert – ein wunderbarer Naturstrand teils mit Steilküste. An einigen Abschnitten ist diese durchlöchert wie ein Schweizer Käse.

Schwalbe01 Schwalbe02

Hier brüten Kolonien von Uferschwalben. Und was für ein Betrieb dort herrscht! Unermüdlich starten und landen die kleinen Flugkünstler geschickt in ihren Behausungen. Dabei wird zur Verständigung immer zwitschernd geschwatzt. Unglaublich, dass es dabei zu keinen Zusammenstößen kommt. Am Fuße einer der Kolonien entdecken wir eine kleine, wohl gerade erst flügge gewordene Schwalbe, welche ihre Flugkünste wohl etwas überschätzt hat.

Schwalbe03

Sie sah ziemlich mitgenommen aus und versuchte und mein Sohn Wolf hatte wirklich Angst, dass sie dort nicht lange überleben kann. Ein Blick ins Vogelbuch später zu Hause beruhigte uns etwas, denn die Kleinen werden wohl noch längere Zeit von den Eltern weiter gefüttert, selbst wenn Sie schon flügge sind. Ich habe aber trotzdem Zweifel, ob Sie von dort unten überhaupt alleine starten kann…

Unterwegs haben wir dann Unmengen schöner Steine, Muscheln uns sonstiges Treibgut gesammelt. Seht mal unsere Schätze:

Stein Schätze

Die Krabben im Bild sind nicht etwa tot, sondern es handelt sich einfach um leere Krabbenpanzer, die von den Krabben mühsam abgestreift werden, wenn sie „herausgewachsen“ sind. Die Krabben häuten sich nämlich einfach, wenn Ihnen der Panzer zu eng wird –praktisch, oder?

So, das war es für heute – mal sehen, was uns morgen erwartet…

Ganz liebe Grüße, Simone & Wolf

P.S.: Wolf hat eben ganz aufgeregt entdeckt, dass die ursprünglich grün-grau gefärbten Krabbenpanzer, die wir gefunden hatten, sich auf der Terrasse (wo ich sie zum fotografieren drapiert hatte) knallrot gefärbt haben. Ging innerhalb von einer Minute…wirklich cool!!


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