Mai 2008 :: Was draussen zu sehen war…

Simone R. am 4. Juni 2008 um 12:13
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„Platz ist in der kleinsten Hütte!“ dieser Ausspruch hat wohl wirklich viel Wahres an sich - das konnte ich jetzt entdecken, nachdem wir Dank eines neuen Dachfensters in diesem Jahr freien Blick zum Nachbarhaus haben.
Kann sich jemand vorstellen, wer oder was sich hier unter dem Dachfirst häuslich eingerichtet hat?

Wohnung

Vor ein paar Tagen konnte ich zufällig beobachten, dass ein Mauersegler versucht hat, dort hineinzukommen – doch der musste feststellen, dass die Unterkunft schon belegt ist…scheint eine attraktive Wohnung zu sein dort oben.
Ansonsten ist hier in unserem Garten zur Zeit sehr viel los, den der Baum mit den Wildkirschen nebenan ist eine gute Nahrungsquelle und daher mit Amseln, Staren Ringeltauben und sonstigen Vögeln bevölkert – die teilweise bunt gemischt einträchtig zusammen auf einem Zweig sitzend die Kirschen abfressen.

Taube

Nur wenn die Elstern dazukommen, wird es unruhig….
So – hier nun noch ein Bild des Bewohners der Dachgeschosswohnung:

Bewohner

Mittlerweile lebt dort eine ganze Spatzenfamilie und die Jungvögel sind sicher bald flügge… Ich befürchte nur, dass wir im nächsten Jahr das Spektakel nicht mehr bewundern können, denn dieser Wohnblock wird (wie die Umliegenden) bald saniert. Mit der Renovierung des Daches wird dann alles hermetisch abgedichtet und die dann folgende Spatzengeneration (und viele weitere Tiere) wird/werden obdachlos….

Liebe Grüße
Simone


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05.05.2008 – Beobachtung in unserem Garten

Simone R. am 7. Mai 2008 um 17:04
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Ich sitze im Garten unterm Kirschbaum und genieße ein paar ruhige Minuten in der Sonne. Unser Kater Shorty schleicht auch im Garten umher. Plötzlich raschelt es unter den Sträuchern; der Kater setzt zum Sprung an….und hat tatsächlich eine junge Amsel erwischt. Diese schreit und wehrt sich – mit Erfolg (wahrscheinlich selbst überrascht von seinem Jagdglück, lässt Shorty los und die junge Amseldame entkommt unversehrt). Plötzlich scheint die Luft von Vogelschwingen nur so erfüllt zu sein – vom Lärm her habe ich den Eindruck, dass ein ganzes Amselgeschwader schimpfend zur Hilfe eilt (letztendlich waren es wohl nur die beiden Eltern…).

Der Kater muss das genauso empfunden haben…er schnürt schnell zurück Richtung Hauseingang – verfolgt von einem Amselweibchen (augenscheinlich die Vogelmutter!) welche sich laut zeternd kamikazeartig von oben auf ihn stürzt und ihm einen Schnabelhieb mitgibt (ich konnte direkt sehen, wie Shorty dabei den Kopf eingezogen hat…). Gleich darauf noch der Anflug des Männchens, der den Jäger bis auf die Terrasse verfolgt und ihn anscheinend völlig ohne Angst laut schimpfend vom Geländer aus in Schach hält. Unser Kater ist sichtlich beeindruckt und scheint sehr erleichtert, als ich ihm von Innen die Terrassentür öffne und er in die Sicherheit des Hauses flüchten kann.

Die Alarmrufe der Amseleltern – demonstrativ direkt vor dem Hauseingang und der Terrasse vorgetragen dauerten noch lange ohne Pause (fast eine halbe Stunde!) an und der Kater setzte heute auch keinen Fuß mehr vor die Tür.

Auch die Kohlmeisen, welche bei uns im Garten gerade brüten, schienen durchaus alarmiert und flogen ihren Nistkasten nicht mehr an, solange die Amseln noch am Rufen waren. Auch Sie schienen die Warnung der Amseln verstanden zu haben.

Der mutige Einsatz der Vogeleltern hat mich wirklich beeindruckt.

Mal sehen, ob sich unser Kater morgen wieder in den Garten traut….


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Februar 2008 - Beobachtungen von Wolf (fast 7)

wurzeltrapp am 3. März 2008 um 11:38
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Hallo Wurzeltrapp!

Am 24.02.08 war ich mit meiner Mama zwischen Hanau und Mühlheim unten am Main spazieren. Wir haben eine Menge entdeckt…massenweise Maulwurfshügel auf den Wiesen und auch ganz viele Krähen. An einer flachen Stelle am Ufer habe ich im Schlamm gewühlt und tatsächlich eine Menge Muschelschalen gefunden! Ich wusste gar nicht, dass es im Main Muscheln gibt.

Einer Schafherde sind wir auch begegnet und haben 2 ganz frisch geborene Lämmchen gesehen (man sah sogar noch die Nabelschnur!!). Die ersten Zitronenfalter und eine dicke Hummel waren auch schon unterwegs! Auf einem abgeernteten Feld haben wir winzige leuchtend blaue Blümchen entdeckt - Mama sagt, die heißen “Ehrenpreis”.

Ich bin oft mit meiner Mama im Wald und im Feld unterwegs (meistens in Bieber) und wir sehen immer spannende Sachen. Ende Januar haben die Haselnusssträucher schon geblüht und viele Sträucher hatten schon dicke Knospen.

Bis zum nächsten Mal!!

Viele Grüße

Wolf (fast 7 Jahre)


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Die Botschaft am Wegesrand…

wurzeltrapp am 24. Juli 2007 um 11:31
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Larissa hat mir ihre Geschichte von einer Krähe geschickt. Vielen Dank liebe Larissa! Und nun lies, was Larissa unglaubliches erleben durfte. Was meinst du, was diese Begegnung zu bedeuten hat?

An einem klirrend kalten Sonntag, Ende Januar 2006, fuhr ich auf meinen Inline-Skates an der Nidda entlang.
Neben einer Holzbank sah ich etwas im Gras, was dort sonst nicht war – einen schwarzen Fleck…
Ich drehte um und sah genauer hin: Etwas blinzelte mich türkis funkelnd an. Es war eine regungslose Rabenkrähe, nur ihre Augen bewegten sich.

Viele Fußgänger – sogar mit Hunden gingen an ihr vorbei – keiner nahm sie wahr. Und ich stelle mir die Frage: Was nun… Ich will mehr »


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“Natur erleben” August 2007

wurzeltrapp am 20. Juli 2007 um 12:00
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Hier ist sie!!! Die neuste Ausgabe der Serie “Natur erleben” aus der Rappelpost. Klick einfach drauf…

“Natur erleben” August 2007 aus der Rappelpost

Ich wünsche dir viel Spaß beim lesen und natürlich viele tolle Erlebnisse an deinem Sitzplatz!
Hier findest du das Beispieljournal für deine wöchentlichen Erlebnisse…


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Spannende Abenteuer in der Natur

wurzeltrapp am 25. Juni 2007 um 17:42
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► … Allein in der Wildnis

Wolf (11 Jahre alt) empfiehlt euch das Buch Allein in der Wildnis von Gary Paulsen bei Amazon.de

Hier seine Zusammenfassung:
Brian Robeson will seinen Vater besuchen, weil seine Eltern getrennt leben, doch leider lebt der Vater in Kanada. Deswegen fliegt er mit dem Flugzeug zu ihm hin. Zum Abschied schenkt ihm seine Mutter ein echtes scharfes Beil. Nachdem er und der Pilot ein paar Stunden geflogen sind, bekommt der Pilot einen tödlichen Herzinfarkt und Brian machte eine Notlandung in einen großen See. Als das Flugzeug untergeht, schafft es Brian es noch gerade so sich zu retten und schwimmt an Land. Danach wird er unter einem Baum ohnmächtig.
Als er wieder aufwacht, bemerkt er, dass er viele Mückenstiche und einen Sonnenbrand hat. Jetzt suchte er sich einen Unterschlupf. Er findet eine kleine Höhle in einer Klippe, an der er eine selbst gebaute Holzwand anlehnt. Dort schläft er dann. In den ersten paar Wochen ernährt er sich von Beeren und Schildkröteneiern. Er versucht auch Früchte von einem Baum, von denen er aber ganz schlimmen Durchfall bekommt und nennt sie deshalb „Bauchwehkirschen“. Später kommt ihm die Idee, sich einen Speer zu schnitzen und damit Fische zu jagen. Es klappt aber kaum. Deswegen baut er sich Pfeil und Bogen. Damit klappt es viel besser. Als er einmal im Wald ist, bemerkt er Vögel (weil er fast auf sie draufgetreten ist). Deshalb nennt er sie Dummvögel. Er jagt auch sie. Doch irgendwann kommt ein Wirbelsturm und zerstört alle seine selbst gemachten Werkzeuge bis auf das Beil. Der Sturm hat aber auch das Heck vom Flugzeug aus dem See angehoben.
Brian baut sich ein Floß und schwimmt damit zum Flugzeug. Er hackt mit dem Beil das Metall am Heck auf und taucht ins Flugzeug hinein. Er holt sich das Überlebenspacket und schwimmt damit zum Ufer und macht es auf. Darin sind: Essensrationen, ein Gewehr, Kugeln, ein Messer und ein kleiner schwarzer Kasten mit Knöpfen. Er denkt es ist ein Funkgerät, drückt auf die Knöpfe, doch nichts geschieht. Irgendwie fühlt sich Brian jetzt gar nicht mehr so gut, wo er all diese Sachen hat. Sich selbst mit eigenen Ideen und den selbst gebauten Dingen zu helfen, hat ihn selbstbewusst gemacht. Nach 54 Tagen entdeckt endlich ein anderes Flugzeug (ein Pelzhändler) durch Zufall sein Feuer und rettet ihn.

Wolf sagt dazu: “Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es spannend und lehrreich ist. Ich kann wirklich empfehlen es zu lesen. Auch Erwachsene sollten sehen, wie ein 12jähriger es ganz alleine schafft, 2 Monate in der Wildnis zu überleben. Meine Lieblingsstelle im Buch ist die, bei der Brian beginnt, das Feuer als seinen Freund zu betrachten. Besonders interessant fand ich auch, wie die Zeit alleine in der Natur ihn verändert hat. Für sein ganzes Leben!”

Allein in der Wildnis - von Gary Paulsen (Carlsen Verlag)

► … mit Julie dem Eskimo Mädchen - in drei Bänden

Diese Bücher lese ich gerade mal wieder. Sie sind für Jung und Alt geeignet. Wundervolle Naturbeschreibungen, einfühlsame Beobachtungen und ein respektvoller Umgang mit der Natur ziehen sich durch alle drei Bande. Ich verspreche dir du wirst Tränen in den Augen haben…

1. Julie von den Wölfen von Jean Craighead George bei Amazon.de
Julie flieht aus ihrer Heimat. Sie verirrt sich in der Tundra und überlebt mit Hilfe der Wölfe. Zum Schluss findet sie ihren Vater wieder und kehrt in die Zivilisation zurück. Unglaublich wie hier das Verhalten der Wölfe beschrieben ist!

Julie von den Wölfen

2. Julie. Neue Freundschaften von Jean Craighead George bei Amazon.de
Julie lebt wieder bei ihrem Vater im Dorf. Dort gibt es mittlerweile alle Errungenschaften der modernen Zivilisation. Als das hungrige Wolfsrudel die Karibus ihres Vaters schlägt, muss sie sich entscheiden in welche Welt sie gehört.

Julie. Neue Freundschaften

3. Julies Wolfsrudel von Jean Craighead George bei Amazon.de

Julie ist wieder in die Welt der Menschen zurückgekehrt. Sie hat weiterhin Kontakt zu »ihren« Wölfen. Diesen stellen sich Herausforderungen wie: Revierkämpfe, Rivalitäten innerhalb des Rudels, die Nahrungssuche im harten arktischen Winter und die Sorge um den Nachwuchs. Als eine Wölfin aus den kanadischen Bergen die Tollwut einschleppt, setzt Julie alles daran ihre Wölfe zu retten.

Julies Wolfsrudel


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“Natur erleben” Februar 2007

wurzeltrapp am 26. Februar 2007 um 13:57
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Aus der RAPPELPOST frisch auf den Tisch!
“Natur erleben” Ausgabe Februar/März 2007

Natur erleben Februar 2007

Viel Spaß beim lesen…


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Der geheime Platz im Wald

wurzeltrapp am 14. Februar 2007 um 10:59
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Der Stern der Cherokee von Forrest Carter bei Amazon.de
Mein absolutes Lieblingsbuch!
Eine tolle Geschichte um einen Indianerjungen der in und mit der Natur bei seinen Großeltern aufwächst.
In diesem Buch findet sich die Idee des “Geheimen Platz im Wald”.
Ein Platz den den wir alle finden und regelmäßig besuchen sollten…
Ein absolutes Muß nicht nur für die Jüngsten!

Little Tree


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Lorenzos Waldwanderung

wurzeltrapp am 26. Januar 2007 um 10:20
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Lorenzo de Sousa (10) hat mir eine Geschichte gesendet, die ich mit euch teilen möchte

Die Waldwanderung

Auf Klassenfahrt in der Rhön machten wir mit einem Biologen eine Waldwanderung.
Dabei sahen wir den Horst eines Bussards, eine Suhle (Wildschweinbad) und einen Wildschweinschädel.
Schwarzstörche konnten wir leider nur hören.
Wir machten auch eine Nachtwanderung und sollten uns zu zweit im Dunkeln an einem Seil durch den Wald tasten.
Das war aber sehr unheimlich und auch sooo kalt.

Danke Lorenzo !
Schick auch ihr eure Natur - Geschichten und Beobachtungen !


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Naturmärchen

wurzeltrapp am 23. Januar 2007 um 17:24
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Hier zwei wundervolle Bücher die ich immer wieder gerne lese! Die Abenteuer der kleinen Hexe Duftnäschen sind spannend und inspirierend geschrieben - sie sind voll gepackt mit Geheimnissen der Natur, die unsere Großeltern noch wußten. Mit Duftnäschens Abenteuern wird so ganz nebenbei Wissen über die Natur vermittelt!

Die Hexenküche am Ende der Bücher läd mit Kochrezepten und Experimenten zu eigenen Abenteuern ein.

Mein Dank geht an Frau Lüder und Herr Beermann für diese Geschichten! Ich hoffe Duftnäschen wird noch viele spannende Abenteuer erleben…

Die kleine Hexe Duftnäschen. Ein Naturmärchenbuch [Alfred Beermann, Rita Lüder] Duftnäschens Abenteuer Band 1 bei Amazon.de

Kleine Hexe Duftnäschen

Das Geheimnis des Bibersees [Alfred Beermann, Rita Lüder] Duftnäschens Abenteuer Band 2 bei Amazon.de

Geheimnis des Bibersees


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