“Natur erleben” Februar 2010

wurzeltrapp am 8. Februar 2010 um 15:19
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Hier ist sie, die neuste Ausgabe “Natur erleben” aus dem Familienmagazin Rappelpost. Schau rein beim Wurzeltrapp und lüfte das erste Geheimnis des Spurenlesens. Lerne die Kunst der Identifikation - also die Frage “Wer ist es gewesen” zu beantworten.

Wie üblich findest du auch jede Menge Beobachtungstipps für die nächsten Monate. Und dank dem Kosmos Verlag gibt es Spurenlese Bücher zu gewinnen! Also, mach mit…

Einen herzlichen Gruß und viel Freude beim Spurenlesen draussen in der Natur.

Klick auf das Bild um “Natur erleben” zu laden.

 “Natur erleben” Februar 2010


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Begegnungen…echt tierisch!

Simone R. am 14. Januar 2010 um 23:30
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Heute war es also soweit - bei den vielen Streifzügen, die wir durch den Offenbacher Stadtwald schon unternommen haben, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann wir einmal einem der Schwarzkittel begegnen würden, deren Spuren wir schon so oft gefunden haben. Auf unserem gewohnten Weg am Rande des Waldes schoss plötzlich ca. 50 Meter entfernt eine dunkle, massige Gestalt aus dem Gestrüpp am Waldsaum hervor und rannte mit hoch erhobenen (und gar nicht geringeltem) Schwänzchen im gestreckten Schweinsgalopp in den Wald.

Einmalige Gelegenheit, eine superfrische Wildschweinfährte zu begutachten! Wir konnten sie im tiefen Schnee wunderbar zurückverfolgen und so auch den Ruheplatz ausfindig machen, an dem das Schwein tagsüber Schutz suchte , bevor wir es nichtsahnend aufgeschreckt haben: Ein trockener, schneefreier Platz unter einer alten umgestürzten Eiche…

Wildschweinfährte.jpg Wildschweinlager.jpg
Maus im Schnee.jpg Insekt im Schnee.jpg

Am Tag zuvor hatten wir schon diese zitternde und offensichtlich erschöpfte Maus neben einem Trampelpfad auf der dicken Schneedecke liegend gefunden. War sie in die Fänge eines Fressfeindes geraten, der von ihr abgelassen hat, als wir uns näherten? Oder war sie schlichtweg hungrig und entkräftet angesichts der langen Schnee- und Frostperiode? Mein Sohn suchte sofort einen abgestorbenen Baum als Unterschlupf, dann busgierte ich sie mit behandschuhten Händen dorthin und sie verkroch sich sofort in den Schutz der Baumwurzeln. Eine Handvoll Sonnenblumenkerne hat sicher geholfen, den Schock zu überstehen…

Dass auch bei Minusgraden und Schnee noch Insekten aktiv sind, beweist das letzte Bild.

Also los, nichts wie ‘raus - auch bei Schnee und Eis könnt Ihr tierisch tolle Begegnungen haben!


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Herbstgeschöpfe

Simone R. am 19. Oktober 2009 um 16:44
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Wenn man jetzt nach einem Regentag durch den Wald geht, dann kann man die wundersamsten Gesellen entdecken. Sie durchbrechen unaufhaltsam den Boden und recken Ihre Köpfe dem Licht entgegen. Pilze -nicht Tier und nicht Pflanze- sind doch ein unentbehrlicher Teil der Wälder und des Naturkreislaufes.

Parasol.jpg Schwefelkopf.JPG
Schopftintling.jpg Fliegenpilz.jpg
Hexenpilz.JPG Ziegenbart.JPG
Stockschwämmchen.jpg Samtfußkrempling.JPG

Was ihr hier seht, sind nur die Fruchtkörper des eigentlichen Pilzes, der weitverzweigt als netzartiges Gebilde unter der Erde oder im verrottenden Holz lebt. Ohne Pilze und ihre “Zersetzungsarbeit” würden Waldboden und auch die Wurzeln der Bäume unter verfaulenden Blättern regelrecht ersticken. Pilze sind nicht nur schön anzusehen, sondern sorgen auch noch für nährstoffreichen und lockeren Humusboden.

Ich persönlich kann dem Pilze sammeln absolut nichts abgewinnen - insbesondere seit ich weiß, dass sie nahezu keinen Nährwert haben und aus demselben Material bestehen, aus dem die Gliedertiere und Insekten aufgebaut sind - nämlich Chitin! Man sollte sich immer darüber bewusst sein, dass es auch hier bei uns in Deutschland ein paar wirklich giftige Pilze wachsen, die unter Umständen sogar tödlich wirken können. Also besser diese nützlichen Helfer mit ihrer Farben- und Formenvielfalt und ihrem einzigartigen Duft dort genießen, wo sie wachsen und an ihrem Standort belassen.


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Muster

Simone R. am 2. September 2009 um 22:42
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Ist euch schon einmal aufgefallen, welche Vielfalt an Mustern die Natur zu bieten hat?

Baumrinde, Blattadern, die Zeichnung von Insekten (denkt nur an die gelbschwarzen Ringel der Wespe und die Punkte der Marienkäfer!), das bunte Federkleid der Vögel, Lamellen am Pilzhut, Waben der Honigbienen, Wolkenformationen oder die kunstvollen Radnetze einiger Spinnen…die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Kartoffelbovist.jpg Bucheckern.jpg
Ausgetrocknet.jpg Wilde Möhre - Käfer.jpg
Eichel.jpg Leben im Baumstumpf.jpg
Erdkröte.jpg Fundstücke September.jpg

Beim heutigen Streifzug durch den Wald fiel mir auf, dass sich langsam schon die ersten Blätter verfärben und heruntersegeln. Dicke Eicheln und Bucheckern liegen schon auf dem Boden - sogar sehr viele! Der Sommer neigt sich dem Ende zu und der Herbst kommt mit großen Schritten.

Gleichzeitig ist auch noch immer junges Leben zu beobachten - wie diese kleine Erdkröte oder der zarte Schössling am tot erscheinenden, abgesägten Baumstamm. Auf dem letzten Bild könnt ihr die Fundstücke des einstündigen Waldspaziergangs sehen. Welche Vögel mögen da wohl Federn verloren haben?

Habt auch Ihr da draußen schon Muster entdeckt? Wenn ja, welche?

Wir sind gespannt auf eure “Natur-Muster” - Entdeckungen. Nutzt dazu einfach die Kommentarfunktion. oder schickt uns eure Fotos.


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Bilder von der Küste (3)

Simone R. am 17. August 2009 um 11:55
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Habt ihr Euch schonmal überlegt, wie eigentlich Seile gemacht werden? Wir konnten das gestern “live” erleben und kennen nun auch den Unterschied zwischen dem alten Handwerk der Reepschläger und der Seiler. Die für die Seefahrt und Schiffsbau hier benötigten Taue wurden in fast 400 Meter langen “Reeperbahnen” hergestellt - die später einfach in Straßen umgewandelt wurden.

Reepschlägerei1.jpg Reepschlägerei2.jpg
fertiges Tau.jpg Moschusbock.jpg
Rehbock.jpg Halo-Nebensonne.jpg

Auf dem dritten Bild seht ihr das fertige Tau - übrigens ein reines Naturprodukt: es besteht komplett aus Hanf. Es fühlt sich erstaunlich weich an.Mein Sohn meint, es riecht nach Schaf und ich finde, er hat recht…

Der große, metallisch glänzende Käfer ist ein Moschusbock. Trotz seiner Größe durchaus in der Lage zu fliegen - kurz nach dem Foto hob er von meiner Hand ab und flog davon.

Jeden Abend sehen wir Rehe auf dem abgeernteten Getreidefeld, die dort hinkommen um Kräuter und junge Blätter an den angrenzenden Sträuchern und Bäumen zu fressen. Auf dem Foto könnt Ihr noch ein weiteres Säugetier entdecken, welches zum Glück wieder öfter auf den Feldern zu sehen ist. Wer ist es?

Also nichts wie ‘raus und eigene Beobachtungen machen! Wir freuen uns auch übere eure Geschichten und Erlebnisse!


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Bilder von der Küste (1)

Simone R. am 10. August 2009 um 18:56
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Urlaubszeit - Zeit für neue Eindrücke und (Natur-) erlebnisse in ungewohnter Umgebung. In den nächsten 2 Wochen gibt es hier “Fotoblog pur” aus Ostholstein/Ostseeküste - also viele Bilder und wenig Erläuterungen.

Dafür sind eure Kommentare und eventuelle Nachfragen dazu ausdrücklich erwünscht!!!!!

Beim Frühstücken auf der Terrasse schwirren schon die Mehlschwalben um uns herum - direkt über uns unter dem Dachüberstand haben sie aus Lehm, Schlamm und Speichel kunstvoll ihre Nester gemörtelt. Die Rauchschwalbe unten nistet lieber in geschlossenen Gebäuden wie Ställen oder Scheunen. Und die Spatzen kennen wir auch von zu Hause…

Mehlschwalben in Aktion.jpg Mehlschwalbe Nest.jpg

Rauchschwalbe im Stall.jpg Haussperlinge.jpg

Siebenpunkt-Marienkäfer.jpg Wespe.jpg

Breitwegerich.jpg schwarze-konigskerze.jpg

Teichfrosch-Seefrosch-Wasserfrosch.jpg Ringelnatter Natrix natrix.jpg

Wozu braucht die Wespe nur diese “Barteln” unter dem Kinn??? Ob der Frosch im Tümpel ein Teich-, See- oder Wasserfrosch ist, kann ich leider nicht sagen - wo liegt da überhaupt der Unterschied? Die Schlange hingegen konnten wir wegen der gelben Wangenflecken eindeutig bestimmen. Wer kann uns sagen, welche Schlange so gezeichnet ist? Sie mag das Wasser - ganz offensichtlich! Jetzt nichts wie ‘raus und eigene Beobachtungen machen. Wir freuen uns auch übere eure Geschichten und Erlebnisse!


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“Natur erleben” August 2009

wurzeltrapp am 4. August 2009 um 13:59
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Hallo da draußen!

Hier ist sie, die August/September Ausgabe “Natur erleben” aus dem Familienmagazin Rappelpost.

Die Tage werden kürzer aber noch ist es sommerlich. Eine gute Zeit um deinen Geschmackssinn zu entdecken und leckere Gerichte aus Wildkräutern zu futtern. Natürlich bekommst du auch wieder viele Beobachtungstipps für die nächsten Monate in der Natur…

Eine gute Zeit wünscht dir der Wurzeltrapp

Klick einfach auf das Bild…

Natur erleben August 2009 aus der Rappelpost



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Habt ihr schon mal Glühwürmchen gesehen?

Simone R. am 4. Juli 2009 um 10:58
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Nein? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt!

Vor ein paar Tagen stellte ich mir die Frage: Gibt es überhaupt noch Glühwürmchen?

Die letzten hatte ich nämlich in meiner Kindheit gesehen - als ich ungefähr so alt war, wie mein Sohn jetzt. Also ging es gemeinsam los auf Glühwürmchenjagd! Geduld war gefragt, denn derzeit haben wir die kürzesten Nächte des Jahres und man muss lange warten, bis es dunkel genug ist. Aber wir wurden belohnt. Da waren Sie - Hunderte!! Grünleuchtende Lichtpunkte tanzten durch den dunklen Wald und verzauberten diesen in einen magischen Ort. Wer dies einmal gesehen hat, vergisst es nie wieder.

Glühwürmchen.jpg Glühwürmchen-weiblich.jpg

Glühwürmchen sind eigentlich auch keine Würmchen, sondern Käfer. Auf dem Bild seht ihr übrigens ein weibliches Tier. Die Weibchen können nicht fliegen, senden aber ebenfalls zur Partnersuche Lichtsignale aus. Nur die Männchen sind flugfähig und folgen (ebenfalls hellgrün leuchtend) dem Leuchtsignal der Weibchen, welche auf Pflanzen sitzen und dort auf einen Partner warten. Wunderbar, was sich die Natur da ausgedacht hat!

Ach ja, Glühwürmchen findet ihr überall dort an Wald- und Wegrändern, wo es viele Schnecken gibt. Schecken? Was haben Glühwürmchen mit Schnecken zu tun…?


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Da ist Leben in der Wiese!

Simone R. am 12. Juni 2009 um 14:30
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Auf den Wiesen und an Wegrändern lockt die farbenfrohe Blütenvielfalt unzählige Insekten herbei. Überall summt, brummt, piepst, singt, zirpt und krabbelt es. Seit ca. einem Monat ist auch wieder das monotone und irgendwie beruhigende Gezirpe der Grillen zu hören. Mit diesem Geräusch beginnt für mich persönlich der Sommer - unabhängig vom Kalender.

Feldgrille.JPG Klatschmohn-Vogelwicke-Leimkraut.JPG

Rundum entsteht neues Leben. Die geflügelten Blütenbesucher bestäuben die Pflanzen und erzeugen so neue Samen, die im nächsten Jahr wieder neue Keimlinge hervorbringen. Im Gegenzug werden sie für Ihre Dienste mit Nektar belohnt und halten dort auf den Gewächsen durchaus auch mal ihre Hochzeit ab.

Hummelflug.JPG Wiesen-Flockenblume.JPG

Wanzen -Hochzeit.JPG Brennnessel & Marienkäfer.JPG

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“Natur erleben” Juni 2009

wurzeltrapp am 4. Juni 2009 um 17:14
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Da ist sie! Die Juni / Juli Ausgabe “Natur erleben” aus der Rappelpost.

Klick dich rein und hab Spaß mit Übungen die deinen Tastsinn schulen, zwei wunderbaren Spielen und vielen tollen Beobachtungstipps für den Sommer…

Klick einfach auf das Bild um “Natur erleben” zu laden…
Viel Spaß draussen in der Natur!

Natur erleben Juni 2009 aus der Rappelpost


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