Fragen über Fragen…

Simone R. am 13. Januar 2013 um 19:15
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…und ganz viele #Naturrätsel bringe ich Euch vom heutigen Streifzug mit. Kreuz und quer und ohne Ziel war ich unterwegs - so wie es mir am liebsten ist. Vielleicht könnt Ihr uns ja helfen, einige Antworten zu finden, das wäre toll! Also schaut mal her, was ich alles entdeckt habe:

Welcher Vogel mag hier wohl im Strauch sein Nest gebaut haben? Im Inneren eine “feste” Schüssel und außen herum viel Moos, Reisig und Grashalme verwoben….. — Bild 2 ► Die Samenstände dieser Pflanze sind im Gegenlicht fast genau so schön wie ihre Blütenrispen im Spätsommer. Wie heißt sie?
Bild 3 ► Wie schafft es Mutter Natur nur, solch ein kräftiges Orange in den Baumpilz zu zaubern? Bild 4 ► Unter einer großen Kiefer lagen Unmengen kleiner, flauschiger grau-schwarzer Federn. War dem Vogel zu warm und er hat sie abgeworfen? Oder was ist da passiert?
Bild 5 ► Wie kommt so ein kleiner, kreisrunder Teich mitten in den Wald? Bild 6 ► Offensichtlich gibt es noch mehr Menschen, die einen “geheimen Platz im Wald” haben. Wer hat diesen hier wohl als Natursitzplatz gewählt?
Bild 7 ► Auf diesem Baumstamm lagen ausgerupfte schwarz-weiß gemusterte Federn und kleine Knöchelchen. Zu welchem Vogel gehören sie wohl? Bild 8 ► versteckt unter den überhängenden Zweigen der Fichte direkt daneben dann noch mehr Überreste: Fast die kompletten schwarz-weiß gemusterten Flügel, rötliche Flaumfedern und auch weiße Kotsprenkel. Wer hat hier Mahlzeit gehalten und wer war das Opfer?
Bild 9 ► Wieso ist der Strauch so verdreht wie ein Korkenzieher? Wie kommt das? Bild 10 ► Kann dieses zarte Pflänzchen dafür verantwortlich sein? Wieso hat es jetzt Anfang Januar schon die Knospen geöffnet und zeigt die ersten grünen Triebe?
Bild 11 ► Wie lange hat es wohl gedauert, bis diese Eiskristalle gewachsen sind? Bild 12 ► Warum haben die alten Pappeln am Waldrand jetzt im Winter diese grünen Kugeln in der Krone, obwohl doch alle Blätter sonst abgefallen sind?

Ihr seht - auch im Winter gibt es spannenden Dinge in der Natur zu entdecken. #RausindieNatur mit euch und findet Rätsel, stellt euch Fragen. Oder noch besser: Bringt uns Fragen von EUREN Streifzügen mit und teilt sie mit uns!

Wir freuen uns über eure Geschichten…mailt uns doch unter hallo(at)erdwissen.de oder nutzt die Kommentarfunktion unten.


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Wie im Märchenwald…

Simone R. am 19. Oktober 2012 um 15:37
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…kamen wir uns vor letzte Woche. Dabei waren wir tatsächlich nur im Offenbacher Stadtwald zwischen “nassem Dreieck” und Dietzenbacher Straße unterwegs unterwegs. Schaut mal, was wir alles entdeckt haben!

Am Fuße einer alten Eiche eine geheime Tür zum Reich der Elfen…. Einen vergessenen Wunschbrunnen mitten im Wald!
und sogar den Froschkönig direkt daneben im Bach! Einen Hexenring aus Fliegenpilzen - wie gemalt aus dem Märchenbuch!!
Das Konterfei eines Drachen an diesem Buchenstamm - könnt Ihr es auch sehen??? Gestrandete Seeigel auf dem Waldboden… Igelstäubling oder Igelbovist (Lycoperdon echinatum)
Diese Höhlung im Baumstamm ist dem Tigerschnegel Versteck, Wohnung und Nahrungsquelle zugleich… Und wer mag wohl diese kugelige Nest gebaut haben? In ca. 1,50m Höhe - gute mit Moos gepolstert und getarnt…
Die Esskastanien kann man natürlich nicht im Offenbacher Stadtwald finden, aber diese hier sieht so schön aus, dass wir sie Euch trotzdem zeigen wollen. Herrn Mäusebussard hier ertappte ich am Offenbacher Ostbahnhof auf seinem Ansitz neben dem Bahndamm.

Raus in die Natur mit Euch!!!! Wir sind gespannt auf EURE märchenhaften Herbstgeschichten!!!!


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Komische Vögel…

Simone R. am 15. Juni 2012 um 10:36
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…hatten wir gestern früh in unserem Garten zu Besuch - behauptet zumindest mein Sohn. Ganz aufgeregt rief er “Mama, Mama guck mal, was für ein komischer Vogel!” und zeigte auf dem Kirschbaum. Dort sind wegen der reifen Kirschen derzeit alle Vögel der Nachbarschaft regelmäßig zu Besuch aber so einen hatte er noch nich gesehen. Ich kam leider zu spät und konnte mir kein Bild mehr machen. Deshalb bat ich Wolf, den Vogel für mich zu beschreiben und zu zeichnen. “Oben schwarz und orange-gelb an den Backen, schwarzer kräftiger Schnabel und weiße Flügel. Der Schwanz war von unten weiß. Und so groß wie eine Elster war er. Eigentlich sehr ähnlich wie eine Elster, nur mit Gelb”. Soweit so gut. Also ich habe keine Ahnung, was für ein Vogel das gewesen sein könnte. Vielleicht ein ausgebüxter Exot? Nunja, vielleicht war auch noch etwas Schlaftrunkenheit mit im Spiel…Ich finde, die Zeichnung hat ‘was von einem Pinguin aber der wird ja wohl kaum hier im Baum gesessen haben…

Wolfs Rätselvogel

Wenn Eure Kinder euch von solchen Entdeckungen berichten, dann tut das nicht einfach so ab! Hakt nach, stellt Fragen und zeigt Interesse. Das schärft die Wahrnehmung und Achtsamkeit - nicht nur die Eurer Kinder! Tauscht Euch regelmäßig über solche Dinge aus und Ihr werdet Euch wundern, wieviel mehr Beobachtungen ihr im Laufe der Zeit machen werdet…

Abends gab es dann noch einen ausgedehnten Streifzug durch den Wald…schaut her, was ich alles entdeckt habe!

Am sonnenbeschienenen Waldrand ein C-Falter (Nymphalis c-album), der wohl auf dem feuchten Boden Mineralien tankt… Warum drängeln sich die Wanzen da alle zusammen…?
Hat die Eiche Windpocken - oder was ist da los?? Diese Schafgarbe hat aber eine sonderbare Blüte…
Erstaunlich viele Pilze habe ich gesehen - hier der “Ziegenbart” als ich einem Wildwechsel folgte, stand ich plötzlich vor dieser halbfertigen “Hütte” mitten im Wald! Die Wildschweine haben die wohl nicht gebaut…
Zum Glück bin ich nicht ausgeruscht und in die Suhle direkt daneben gefallen, wobei ich kurzzeitig mit dem Gedanken spielte es den Säuen gleichzutun, weil mich die Stechmücken verfolgten. Perfekt getarnt, ist dieses Nest hier in einer Kuhle am Baumstamm wirklich kaum zu erkennen. Verblüfft hat mich, dass es sich in gerade mal 1,20m Höhe über dem Boden befand.
Das Blatt des Frauenmantels (Alchemilla vulgaris) mit dem typischen Lotus-Effekt Die Hummel versucht sich hier an der Blüte vom Wald-Geißblatt (Lonicera periclymenum) - dürfte aber wenig Erfolg haben, da “Zielgruppe ” die langrüssligen Nachtfalter sind.

Und jetzt macht Ihr aber mal den Rechner aus und geht selbst #RausindieNatur !!!!


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Bilder vom Schnupperkurs am 05.02.2011

Simone R. am 7. Februar 2011 um 21:21
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Bei stürmischen aber trockenem Wetter zogen wir los zur Wiese am Waldrand, wo uns der Wurzeltrapp zunächst einmal eine kleine Einführung zum Thema “Spurenlesen” gab. Die Teilnehmer konnten anhand von Tierpräparaten die Ausdrücke Schalen, Ballen, Zehen und Krallen im wahrsten Sinne des Wortes “begreifen”. Dann ging es gleich los auf der Suche nach entsprechenden Trittsiegeln. Immer im Hinterkopf die Fragen: “Siehst Du Schalen oder Zehen?” - “Wie viele Zehen siehst Du?” - “Sind Krallenabdrücke zu erkennen?” Dann ein Glücksfall: Auf dem schlammigen Weg ein Spaziergänger mit Hund! DIE Gelegenheit, frische Hundespuren zu finden!

Einführungsrunde - Der Wurzeltrapp gibt erste Info’s zum Spurenlesen… Wie viele Zehen? Sind Krallenabdrücke da?
moosgefüttertes “Nest” hinter Baumrinde - wer mag das wohl nutzen? “da, Papa - probier mal!”  // Wildkräuter

Kräuterfrau Pia machte uns mit verschiedenen Wildkräutern bekannt. Mutig probiert wurde auch und dabei erstaunt festgestellt, dass die Vogelmiere richtig lecker und frisch nach jungen Erbsen oder etwas nach Mais schmeckt. Sehr lecker im Salat!

Die Kinder fanden eine Stelle mit vielen herumliegenden schwarz-weißen Federn. Auch das gehört zum Spurenlesen! Anhand der Federkiele kann man nämlich feststellen, wer hier geräubert hat. Fuchs/Marder oder Greifvogel? Wurden die Federn abgebissen oder sorgfältig ausgerupft? Wer dabei war, kennt nun den Unterschied…

von oben knabbert das Reh den Mitteltrieb heraus und übrig bleibt - die Steinschleuder ;-) Wessen Nest ist da das?  Schaut mal rein in die letzte Ausgabe “Natur erleben” !

Erstaunliche Dinge über Rehe haben wir auch erfahren - nämlich dass sie im Oberkiefer keine Schneidezähne haben! Wie sieht das nun wohl aus, wenn so ein Reh an einem Baumtrieb gefressen hat? Die Kinder tauften dieses Muster gleich “Steinschleuder” und machten ein Spiel daraus, immer mehr davon im Wald zu finden.

Wir hatten alle viel Spaß gemeinsam und freuen uns schon auf die nächsten Natur-Erlebniskurse am 05.03.2011!

Anmelden und mitmachen hier: per eMail unter hallo@erdwissen.de oder telefonisch unter 069-851586


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Wintergeschichten…

Simone R. am 17. Dezember 2010 um 20:33
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…erzählt uns der Schnee derzeit wieder! Haltet die Augen offen - auch auf eurer Terrasse, im Hof oder im Garten könnt ihr derzeit die Spuren vieler tierischer “Untermieter” finden…

Die Bilder unten erzählen alle für sich eine Wintergeschichte oder bergen sogar ein kleines Naturrätsel…schaut mal rein!

hier war richtig viel los auf unserer Terrasse, gleich neben dem Vogelfutterhäuschen…. und wenn ich das Futter nachfülle, schreibe ich meine eigene Geschichte gleich daneben…

Auch im Wald war wieder viel zu entdecken. Einige der Wildtiere waren noch gestern Abend während des Schneefalls unterwegs…andere erst, nachdem es aufgehört hat. Woher weiss ich das wohl? Habt ihr eine Idee?

an “meinem” Baum am Waldrand trat der Fuchs hinaus auf die Wiese. Am Mauseloch (unter dem Schnee) verharrte er kurz… vor mir ist hier nur ein Tier den Pfad entlang gelaufen. Wer war es? Am Waldrand wühlten die Wildschweine unter dem Schnee nach Futter - aufs angrenzende Feld trauten sie sich wohl nicht …aber warum klettern die Wildschschweine mühsam über den umgestürzten Baum, statt einfach drumherum zu gehen?

Auf dem Rückweg schaute ich dann nochmal an dem Loch in der alten Eiche vorbei. Ich hoffe jedesmal, den Bewohner anzutreffen - bisher erfolglos. Die Höhle wurde im Herbst mit frischem Moos ausstaffiert und befindet sich etwa in Kniehöhe in einer alten Eiche. Diesmal konnte ich immerhin einen Hinweis auf den Nutzer dieses Unterschlupfes finden…die Schalen einer Eichel und eine angeknabberte, leere Haselnuss…

wer wohnt wohl hier im hohlen Baumstamm der alten Eiche?

Was denkt ihr, wer hier wohnt? Schreibt uns und erzählt uns doch auch eure Wintergeschichten!!!

Also - nix wie raus in die Natur….


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Nesträuber…

Simone R. am 11. März 2010 um 19:52
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…waren wir keine, denn wir haben dieses merkwürdige Nestgebilde unter einer Fichte gefunden. Vermutlich hat es der vergangene Sturm dort heruntergefegt. Die äußere Schicht besteht aus Moos und dann kommt eine Schicht aus verwobenen Grashalmen in verschiedenen Stärken. Der innere Teil besteht offensichtlich aus zerkleinerten und eingespeichelten Holz- und Pflanzenfasern und ist zu einem stabilen, runden Napf geformt.  Fast so fest und haltbar wie eine Eierverpackung oder getrocknetes Pappmaché. Erstaunlich!

Singdrosselnest

Welcher Vogel mag der geniale Baumeister sein, der darin im letzten Jahr seine Jungen großgezogen hat?

Also los, nichts wie Raus in die Natur - dort gibt es noch viel mehr dieser spannenden Rätsel!


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