“Natur erleben” Oktober 2011

wurzeltrapp am 30. September 2011 um 11:59
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Mache mit mir einen Ausflug zu den Naturvölkern. Entdecke Gemeinschaft und erfahre was es mit der “Geschichte des Tages” auf sich hat.

Natürlich bekommst du auch wieder jede Menge Natur Beobachtungstipps für den Oktober und November. Entdecke die Wunder der Natur und teile sie mit deiner Gemeinschaft.

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 Natur erleben Oktober 2011 Wurzeltrapp



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Unbekannte Wesen…

Simone R. am 23. September 2011 um 11:04
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entdecke ich immer wieder, wenn ich Draußen unterwegs bin. Und ich bin jedesmal erstaunt, welche Vielfalt an Leben alleine auf einem Quadratmeter Waldboden zu finden ist. Dabei können wir sogar nur einen Bruchteil davon sehen! Dieser Geselle hier lief mir heute über den Weg…im wahrsten Sinne des Wortes:

unglaublich schnell und mit fließenden Bewegungen rannte er über den Waldweg… und überraschte mich dann mit einer skorpionsähnlichen Abwehrhaltung!

Mal sehen, ob ich noch herausbekomme, wie das Tier heißt! Kann da jemand von Euch helfen?

Pilze in allen Farben und Formen schießen geradezu aus dem Boden… Den Fliegenpilz kennt jedes Kind (hoffentlich…) An diesem hier labten sich mehrere Jungschnecken..

Als ich mir die kleinen Schnecken mal etwas näher betrachtete fiel mir auf, dass ihr Rückenschild eine ähnliche Struktur wie unsere Fingerabdrücke aufweist. Ob so jede Schnecke auch “einzigartig” ist auf der Welt - so wie sich kein Fingerabdruck dem anderen gleicht?

Also - nichts wie #RausindieNatur und macht Euch auf die Suche nach unbekannten, einzigartigen Wesen. Da draußen wartet eine Menge LEBEN auf euch!


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Ordentlich…

Simone R. am 21. Mai 2011 um 23:48
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…ist er ja nicht gerade, der Reineke Fuchs. Die Reste der letzten Mahlzeit bleiben schonmal vor dem Eingang des Baues liegen oder werden nur notdürftig für später vergraben. Aber der Platz für den Fuchsbau ist perfekt ausgewählt: Am Waldrand gelegen, in direkter Nachbarschaft einer sonnigen Wiese - abseits von größeren Wegen und so vor allzu neugierigen menschlichen Blicken verborgen. Was mag der Fuchs da heute wohl verspeist haben?

..die Reste der letzten Fuchsmahlzeit. Und zum Mittagessen gab es zartes, junges………..? hier wohnt der Fuchs…

Wenn ihr draußen unterwegs seid, werden euch derzeit überall die unterschiedlichsten Raupen auffallen. Erstaunlich wie vielfältig in Farben, Form und Größe sie zu finden sind. Glatt glänzend oder unscheinbar - andere hingegen dicht behaart, fast pelzig….welches Tier daraus wohl einmal werden wird?

Gespinstmotten - Raupengespinst am Weißdorn manchmal muss man schon ganz genau hinsehen…Zweig oder Raupe?
Ein haariger Geselle…was für ein Falter mag wohl daraus einmal werden? Pilze sind wirklich sonderbare Wesen…
Kornblume am Feldrand dort spann auch die Eichenblatt-Radnetzspinne ihr Netz…

An den Feldrändern leuchtet es derzeit in den buntesten Farben. Mit gelbem Ackersenf, blauen Kornblumen, weißer Schafgarbe und rotem Klatschmohn zeigt sich Mutter Natur bereits in ihrem Sommergewand. Zwischen all den bunten Blumen webte die Eichenblatt-Radnetzspinne ihr Netz…wie sie wohl zu ihrem Namen kommt?

Was meint ihr?


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Herbstgeschöpfe

Simone R. am 19. Oktober 2009 um 16:44
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Wenn man jetzt nach einem Regentag durch den Wald geht, dann kann man die wundersamsten Gesellen entdecken. Sie durchbrechen unaufhaltsam den Boden und recken Ihre Köpfe dem Licht entgegen. Pilze -nicht Tier und nicht Pflanze- sind doch ein unentbehrlicher Teil der Wälder und des Naturkreislaufes.

Parasol.jpg Schwefelkopf.JPG
Schopftintling.jpg Fliegenpilz.jpg
Hexenpilz.JPG Ziegenbart.JPG
Stockschwämmchen.jpg Samtfußkrempling.JPG

Was ihr hier seht, sind nur die Fruchtkörper des eigentlichen Pilzes, der weitverzweigt als netzartiges Gebilde unter der Erde oder im verrottenden Holz lebt. Ohne Pilze und ihre “Zersetzungsarbeit” würden Waldboden und auch die Wurzeln der Bäume unter verfaulenden Blättern regelrecht ersticken. Pilze sind nicht nur schön anzusehen, sondern sorgen auch noch für nährstoffreichen und lockeren Humusboden.

Ich persönlich kann dem Pilze sammeln absolut nichts abgewinnen - insbesondere seit ich weiß, dass sie nahezu keinen Nährwert haben und aus demselben Material bestehen, aus dem die Gliedertiere und Insekten aufgebaut sind - nämlich Chitin! Man sollte sich immer darüber bewusst sein, dass es auch hier bei uns in Deutschland ein paar wirklich giftige Pilze wachsen, die unter Umständen sogar tödlich wirken können. Also besser diese nützlichen Helfer mit ihrer Farben- und Formenvielfalt und ihrem einzigartigen Duft dort genießen, wo sie wachsen und an ihrem Standort belassen.


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Muster

Simone R. am 2. September 2009 um 22:42
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Ist euch schon einmal aufgefallen, welche Vielfalt an Mustern die Natur zu bieten hat?

Baumrinde, Blattadern, die Zeichnung von Insekten (denkt nur an die gelbschwarzen Ringel der Wespe und die Punkte der Marienkäfer!), das bunte Federkleid der Vögel, Lamellen am Pilzhut, Waben der Honigbienen, Wolkenformationen oder die kunstvollen Radnetze einiger Spinnen…die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Kartoffelbovist.jpg Bucheckern.jpg
Ausgetrocknet.jpg Wilde Möhre - Käfer.jpg
Eichel.jpg Leben im Baumstumpf.jpg
Erdkröte.jpg Fundstücke September.jpg

Beim heutigen Streifzug durch den Wald fiel mir auf, dass sich langsam schon die ersten Blätter verfärben und heruntersegeln. Dicke Eicheln und Bucheckern liegen schon auf dem Boden - sogar sehr viele! Der Sommer neigt sich dem Ende zu und der Herbst kommt mit großen Schritten.

Gleichzeitig ist auch noch immer junges Leben zu beobachten - wie diese kleine Erdkröte oder der zarte Schössling am tot erscheinenden, abgesägten Baumstamm. Auf dem letzten Bild könnt ihr die Fundstücke des einstündigen Waldspaziergangs sehen. Welche Vögel mögen da wohl Federn verloren haben?

Habt auch Ihr da draußen schon Muster entdeckt? Wenn ja, welche?

Wir sind gespannt auf eure “Natur-Muster” - Entdeckungen. Nutzt dazu einfach die Kommentarfunktion. oder schickt uns eure Fotos.


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Beobachtungen Oktober / November 2008

Simone R. am 17. November 2008 um 22:22
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15.10.2008
Freitag – mein „Frei-Tag“ d.h. nachdem Wolf zur Schule abgezischt ist, geht es für mich los zum Platz – auf diese Zeit „mit mir selbst“ freue ich mich immer schon die ganze Woche. Es ist noch etwas dämmerig und bedeckt, aber dafür sehr schön ruhig. Als es Zeit ist zu gehen, zeigt sich die Sonne und mir fällt diese frische Losung auf (Reh…?)

Losung

Und die unvermeidlichen Flieger…a lot of traffic

Traffic

Dazu am Wegesrand (musste ich wegen der leuchtenden Farben einfach ablichten…)

Blume

17.10.08
Heute sind wir zunächst zum Ententeich im Bieberer Wald gelaufen. Dort schlagen wir uns in die Büsche und gehen am lehmigen, schlammigen Ufer entlang. Massenhaft Spuren…offensichtlich kommen die Rehe zum Trinken dorthin. Hinter dem Teich kommen wir wie vermutet an unserem „Sitzplatz 3“ heraus. Dort entdecken wir diese sonderbar geformten Pilze, die beiden unteren in der schrillen Farbe Lila!:

Alienpilz Moospilze
Gehirnpilz

Wolf hört zuerst das Reh, das wir aufgescheucht haben und sieht es auch fortspringen, während ich mit meinen verschlammten Schuhen beschäftigt bin… Dieses Netz fanden wir an einem enorm langen Haltefaden (bestimmt 3 m lang!) gespannt zwischen zwei Bäumen, unglaublich wie stabil diese Spinnenfäden sind!

Spinne im Netz

24.10.08
Ich bin heute schon sehr früh unterwegs, die Sonne ist noch nicht aufgegangen. Heute gab es den ersten Nachtfrost. Man sieht jeden Atemhauch als Wölkchen in der Luft. Als ich an der Wiese ankomme, ist alles mit Reif überzogen. Bei jedem Schritt knistern die gefrorenen Halme unter meinen Füßen und der Frost hat zudem überall abstrakte Muster aus Eiskristallen hingezaubert: Spinnennetz, Gräser und Klee

Frost Gräser
Klee

Langsam geht die Sonne auf, noch ist es dämmrig (das Bild natürlich ist nur ein müder Abklatsch der Wirklichkeit draußen)

Sonnenaufgang Aufgang 2

Auch die Vögel werden langsam munter. Nach einer Weile fällt mir eine Stimme besonders auf, die ich bisher am Platz nie gehört habe. Erst hinter mir im Gestrüpp, dann neben mir im Haselstrauch: Ein hohes, fast schrilles, plapperndes Gezwitscher. Das macht mich wirklich neugierig. Ich höre die Vögel in den Zeigen über mir umherhüpfen. Plötzlich fliegt einer auf einen Zweig „meiner“ Eiche – nur knapp 1 m von meiner Nase entfernt. Der winzige Kerl schaut mich an (zumindest empfand ich das so !), zwitschert wieder los und fliegt zum nächsten Zweig, wo er wie ein Kolibri flatternd in der Luft schwebend an einem Blatt herumpickt.

Das sonderbare war, dass ich das alles wie in Zeitlupe wahrgenommen habe und jedes Detail sich eingeprägt hat. Ich sehe jetzt noch genau die Szene vor mir – die schwirrenden Flügelchen und die leicht angezogenen Vogelbeinchen mit gekrümmten Krallen währenddessen. (Es war übrigens ein Wintergoldhähnchen, konnte ich dann zu Hause ja leicht im Bestimmungsbuch nachschlagen…).

Jedenfalls ein ganz besonderer Morgen, den ich so schnell nicht vergessen werde!

26.10.2008 Fasanerie Klein Auheim: Rotwild und Kolkrabe

Rot und Wild Rabe

Ich wusste gar nicht, dass Kraniche rote Augen haben! Weisstörche…

Kranich mit rotem Auge Störche

30.10.2008 Regenbesuch am Platz

Am Platz

Ein Admiral - Auf dem Rückweg zum Auto sahen wir dieses Prachtexemplar (saugte zuerst an faulem Obst)

Admiral


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Natur erleben - Bericht 30.03.2008

Simone R. am 31. März 2008 um 18:47
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Die Sonne des ersten richtig warmen Frühlingstages in diesem Jahr zog uns wieder ‘raus ins Freie.

Heute sind wir von unserem üblichen Rundgang etwas abgewichen und haben dabei ganz neue Dinge entdeckt.

Insbesondere die Überbleibsel des feuchten Wetters in den letzten Wochen hatten es uns angetan. in den Radspuren der schweren Waldfahrzeuge haben sich überall kleine Tümpel gebildet - Du glaubst gar nicht, was uns da alles begegnet ist: Wasserläufer,

Wasserläufer

hineingefallene Käfer (die mein Sohn Wolf natürlich sofort gerettet hat…), Frösche, Wildspuren im Schlamm und sogar einen Molch (leider konnte ich den nicht so gut fotografieren, weil er zu tief im Wasser war). Was der wohl macht, wenn die Pfütze langsam wegtrocknet?

Willst du wissen was noch alles zu sehen war? Ich will mehr »


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Woche 44-2007 :: Was draussen zu sehen war…

wurzeltrapp am 6. November 2007 um 19:14
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Eine Woche mit viel Nebel. Montag gab es noch etwas Nieselregen, der 2 Liter Nass auf den Quadratmeter brachte. Weitere 2 Liter Niederschlag brachte der Nebel von Mittwoch bis Sonntag. Die Temperaturen lagen zwischen 4 und 15 Grad.

Herbst und Winter sind bestens geeignet um die Bäume genauer anzusehen. Du kannst sie anhand der Knospen, Verästelungen und ihrer Samen und Früchte unterscheiden. Welchen Baum siehst du hier? Er trägt gleichzeitig Kätzchen und kleine Zapfen - wie geht denn das?

Kätzchen und Zapfen

Willst du sehen was noch so alles am Boden und am Himmel los war? Ich will mehr »


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Woche 41-2007 :: Was draussen zu sehen war…

wurzeltrapp am 19. Oktober 2007 um 12:26
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Diese Woche war ich in Steyerberg bei Jon Young’s Seminar.

Wir hatten sonniges Wetter mit Temperaturen von 2 bis 18 Grad. Die Sonne zauberte morgens und abends eine ganz besondere Stimmung. Außer Morgendunst und 10 Minuten Nieselregen hatten wir keine Niederschläge diese Woche.

Viel Zeit zum Fotografieren ist mir nicht geblieben. Aber mit meinem Handy habe ich ein paar Bilder gemacht.

Kennst du diesen seltenen Frosch?

Frosch

An den Wegrändern stehen auch in Steyerberg wundervolle Pilze.

Pilz


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Woche 40-2007 :: Was draussen zu sehen war…

wurzeltrapp am 11. Oktober 2007 um 12:00
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Mit bis zu 29 Grad war der Montag noch sehr warm. Dann wurde es aber immer grauer und feuchter. Es nieselte gelegentlich und am Donnerstag regnete es auch mal eine Stunde. Bei Temperaturen knapp unter 20 Grad ein wunderbar schwüles Wetter, bei dem sich Pilze sehr wohl fühlen.

Unter einem Obstbaum am Feldrand hat sich jemand diesen gefallenen Apfel schmecken lassen. Wer kann das gewesen sein?

Apfel

Lies mehr über Pilze, das Schnecken-Rennen und was sonst noch blühte. Ich will mehr »


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