Erlebnisse am Sitzplatz 12. bis 18.07.08

Simone R. am 21. Juli 2008 um 15:29
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Nach mehr als 2 Wochen Abwesenheit waren wir doch gespannt, an unseren Platz zurückzukehren. Und was sich da alles getan hat in der kurzen Zeit! Die Rapsfelder und teilweise das Getreide ist schon abgeerntet. Die saftige, fast oberschenkelhohe Wiese ist während unserer Abwesenheit von Sonne und fehlendem Regen ausgetrocknet und zudem von einer Herde vierbeiniger „Rasenmäher“ stark gelichtet worden. Woher ich das weiß? Schaut mal hier – die Besucher haben Spuren hinterlassen.

Wolle

Direkt unter „meinem“ Baum habe ich in den letzten Tagen immer wieder leere Haselnussschalen gefunden – hier die Ausbeute von heute morgen.

Nüsse

Jetzt hat uns aber doch interessiert, wer da solchen Appetit auf die Nüsse hat. Fraßspuren von Zähnen konnten wir keine entdecken, aber auf der Innenseite der Schalen waren überall kleine Löcher und zudem schienen viele der Nüsse geradezu gespalten zu sein. Heute hörte ich dann wieder das klappernde Geräusch (wie wenn man zwei Steine gegeneinander schlägt). Ich hatte die ganze Zeit immer gedacht, das sei mein Sohn Wolf, der hinter mir (statt ruhig am Platz zu sitzen) Im Wald herumspielt, aber da habe ich ihn wohl zu Unrecht in Verdacht gehabt, denn er war heute Morgen ja gar nicht mit. Also weiter beobachtet und tatsächlich – nach einiger Zeit flog ein Buntspecht aus dem nahen Haselbusch heraus – im Schnabel eine Nuss!. Er hat an einem Baum eini richtige Werkbank, wo er die Nüsse bearbeitet.

Schmiede

Dann fiel mir noch eine eigenartige Pflanze auf, die fast einen kleinen Busch auf der Wiese bildet.

Pflanze_01 Pflanze_02

Sie hat sehr feste und spitze Blätter, die wie Disteln kratzen und pieksen. Die kugeligen weißlichgrünen Blüten sind eher unscheinbar, doch anscheinend sehr begehrt bei den Hummeln, von denen sich verschiedene Arten darauf tummelten.

Hummel_01 Hummel_02

Und dann noch eine Überraschung – da habe ich doch diesen wundervollen großen Käfer auf einer der Blüten sitzen sehen. Er ist ca. 2 cm groß und schimmerte glänzend in Grün – Gold.

Goldglanzkäfer

W U N D E R B A R!. Der Große Goldkäfer lebt überwiegend in lichten Laubwäldern und an sonnigen Waldrändern mit Altbaumbestand. Dort entwickelt sich seine Larve in der Wipfelregion alter Bäume, zumeist Eichen, im Holzmulm am Grunde von Baumhöhlen (oft in alten Spechthöhlen). Da er diese Bedingungen nur noch selten vorfindet, ist er auch leider einer jener Vertreter der Tierwelt, welche in der Roten Liste Deutschland als „vom Aussterben bedroht“ und in der Roten Liste Hessen als „stark gefährdet“ gelistet sind.

Umso schöner zu wissen, dass es in Offenbach doch noch einige Nischen gibt, die vielen Tieren die nötigen Lebensbedingungen bieten.

Ameisen Bläulinge

Heupferd Schnecke


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Natur Erleben – Beobachtungen 19.04.2008

Simone R. am 24. April 2008 um 14:17
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Dauerregen am Samstag – was fängt man da an?
Ausgestattet mit Regenkleidung und Gummistiefeln‚ raus in den Wald!!!

Schon auf den ersten Metern wird uns klar, warum der Schneckenberg Schneckenberg heißt…unzählige Exemplare (ob mit oder ohne Haus) waren unterwegs und haben uns quasi die ganze Zeit begleitet. Das Zählen haben wir bald aufgegeben….

Wir haben uns dann einen Beobachtungsplatz gesucht, wo ich mich auf einem umgestürzten Baum beinahe mitten in eine Ameisenstraße gesetzt hätte. Ich habe seit meiner Kindheit keine schwarzen Waldameisen mehr gesehen (wahrscheinlich seither auch nicht mehr darauf geachtet…) und wir waren ganz fasziniert von dem Gewimmel. Wo laufen die nur alle hin? Die Spur endete an einem vermoderten Baumstumpf, wo die fleißigen Kerle nur so hervorquollen.

 Ameisen

Unter etwas loser Baumrinde hat Wolf dann noch diese Spinne entdeckt. Ist das ein Ei da neben Ihr? – Auf dem Bild sieht sie bedrohlich groß aus, war in Natura aber nur ca. einen halben Zentimeter groß (ohne Beine).

Spinne

Auf dem Rückweg haben wir dann noch viele Spuren im Schlamm entdeckt – vermutlich von Rehen. Und den Regen haben wir vor lauter Entdeckungen gar nicht mehr bemerkt…

Wolf und Simone


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Natur erleben - Bericht 06.04.2008

Simone R. am 11. April 2008 um 14:37
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Unsere Tour haben wir diesmal hinter dem Kickers-Stadion am Ende der B 448 begonnen. Liefen dann erst über das Gebiet mit dem Aushub vom S-Bahnbau (ist immer Wolfs besonderer Wunsch, da es bei Regen dort wegen des lehmhaltigen Bodens immer superschlammig ist und man mit den Riesenklumpen an den Gummistiefel kaum noch vorwärts kommt). An einer großen Pfütze stand er bis fast zu den Knien im Schlamm und ich musste ihn befreien. Am Rand der Ebene hat sich in einer Senke ein Wassergraben gebildet – dort haben wir viele Rehspuren gesehen und sind diese dann ein Stückchen gefolgt. Kurz darauf wurde unsere Aufmerksamkeit von vielen unterschiedlichen zerbrochenen Schneckenhäusern gefesselt, die alle direkt neben einem Grenzstein lagen.

Schnecken

Wir haben uns dann den Kopf zerbrochen, wer denn wohl so viel Appetit auf Schnecken hatte. Wolf meinte, „Das war sicher ein Fuchs!“. Ich hatte vor ein paar Tagen durch Zufall in einem Buch gelesen, dass ein Vogel der Täter ist – doch wer weiß, welcher?

Lies hier wie unsere Entdeckungsreise weitergeht Ich will mehr »


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Indikator Arten - Bücher für die Älteren

wurzeltrapp am 31. März 2008 um 18:29
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Hier zwei Bücher in denen du wichtige Indikator Arten wie Amphibien, Reptilien oder Insekten entdecken kannst. Es ist wichtig unsere Indikator Arten zu kennen, denn sie sagen durch ihre Anwesenheit (oder auch Abwesenheit) etwas über den Zustand eine Biotopes aus.

Säugetiere und Kaltblüter des Waldes von Gottfried Amann bei Amazon.de
Neben den heimischen Säugetieren und ihren Spuren findest du hier auch die Kaltblüter. Würmer, Schnecken, Gliederfüßler, Lurche wie auch die Kriechtiere kannst du mit diesem Buch entdecken. Wie alle Amann Naturführer besticht auch dieser durch super Illustrationen, die mit Reitern in die verschiedenen Themen unterteilt sind. Der Textteil beschreibt ausführlich und gut verständlich die vorgestellten Arten.
Ein toller Naturführer für alle. die es genau wissen wollen. Seit langem mein treuer Begleiter, den ich nicht mehr missen möchte!

Säugetiere Buchtipp vom Wurzeltrapp

Kerfe des Waldes von Gottfried Amann bei Amazon.de
Dieses wunderbare Buch ist voll mit Kerfen - so sagte man vor nicht langer Zeit zu Käfern, Faltern und Insekten. Auch ihre Eier, Larven, Puppen und Fraßbilder sind in Illustrationen und Texten meisterhaft wiedergegeben. Wie alle Amann Naturführer ist auch dieser durch das übersichtliche Reitersystem einfach zu handhaben. Auf meiner Favoritenliste ganz weit oben

Kerfe des Waldes Buchtipp vom Wurzeltrapp



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Woche 40-2007 :: Was draussen zu sehen war…

wurzeltrapp am 11. Oktober 2007 um 12:00
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Mit bis zu 29 Grad war der Montag noch sehr warm. Dann wurde es aber immer grauer und feuchter. Es nieselte gelegentlich und am Donnerstag regnete es auch mal eine Stunde. Bei Temperaturen knapp unter 20 Grad ein wunderbar schwüles Wetter, bei dem sich Pilze sehr wohl fühlen.

Unter einem Obstbaum am Feldrand hat sich jemand diesen gefallenen Apfel schmecken lassen. Wer kann das gewesen sein?

 Apfel

Lies mehr über Pilze, das Schnecken-Rennen und was sonst noch blühte. Ich will mehr »


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Woche 32-2007 :: Was draussen zu sehen war…

wurzeltrapp am 13. August 2007 um 16:32
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Viel Regen! So kann man die Woche beschreiben. 73 Liter auf den Quadratmeter kamen vom Himmel runter. Das hat manch einen Keller absaufen lassen. Aber halt! Der Montag war bei klarem Himmel und Sonnenschein für bis zu 32 Grad gut. Dienstag kamen dann die grauen Wolken und es wurde mit 24 Grad Maximum auch etwas kühler. Mittwoch bis Freitag war dann Regen bei bis zu 20 Grad im Vollschatten angesagt. Samstag klarte es auf und am Sonntag wurde es endlich wieder sonnig und sommerlich warm.
Da am Wochenende der Himmel wolkenlos war konnte ich prima die Sternschnuppen sehen. Das sind die Perseiden die uns im August auf den Kopf fallen. Es war einfach toll anzusehen!

Wer ist hier am Abend auf der Straße unterwegs? Klick auf das Bild um es zu Vergrößern.

 Auf der Strasse

Lese weiter um Gift- und Nahrungspflanzen kennen zu lernen… Ich will mehr »


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Woche 21-2007 :: Was draussen zu sehen war…

wurzeltrapp am 29. Mai 2007 um 18:53
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Das war eine heisse Woche mit bis zu 32 Grad! Am Freitag Blitzt und donnert es allerding ohne Regen. Dafür kommen dann am bedeckten Samstag und sonnigen Sonntag insgesamt 15 Liter Regen auf den Quadratmeter zusammen.

Am Wegrand und auf einem kleinen Hügel blühen diese schönen Kräuter. Welches von ihnen kann die bei Entzündungen helfen?

Blüten 01 Blüte 02

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