Schnupperkurstag am 06.02.2010

Simone R. am 7. Februar 2010 um 22:57
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Tja, die Kinder entdeckten auf dem Parkplatz eine Feuerstelle, in der noch Glut steckte. Während wir Erwachsenen noch beim Kennenlernen waren, schafften sie es innerhalb kürzester Zeit, daraus wieder ein kleines Feuerchen zu entfachen. Natürlich wurde alles sorgfältig mit Schnee wieder gelöscht - denn wir wollen ja draußen alles so hinterlassen, wie wir es vorgefunden haben.

Bei kühlem aber trockenem Wetter ging es dann los Richtung Waldrand. Schneereste auf dem Feld und die feuchte Erde boten gute Voraussetzungen, um nach Tierspuren zu suchen. Wer ist auf Schalen und wer auf Pfoten unterwegs? Wie viele Zehen sind zu erkennen - oder sieht man gar Krallenabdrücke?

hier wird gewissenhaft die Feuerstelle gelöscht hier wurde nach Eicheln unter dem Schnee gescharrt
Rehlosung und nochmal Hinterlassenschaften vom Reh…
alter Baum - Ende Spaß

Auch die “Hinterlassenschaften” der Tiere sind Spuren. Diese hier vom Reh hat ausgerechnet der jüngste Kursteilnehmer entdeckt!
Ein paar Schritte weiter wiesen uns ausgerufte Federn einer Taube den Weg zu einem “Tatort” - doch wer hielt hier seine Mahlzeit ab? Die Federn waren allesamt ausgerupft, nicht abgebissen…Die alte Eiche konnte offensichtlich der Last des Schnees in den letzten Wochen nicht mehr standhalten und fiel. Wir schafften es nicht, die Jahresringe durchzuzählen - es waren sehr, sehr viele…

Es gibt immer Neues zu entdecken - schaut einfach beim nächsten Mal vorbei. Am Samstag, den 06.03.2010 gibt’s die nächsten Schnupperkurse an der Käsmühle. Wir sehn’ uns!


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Begegnungen…echt tierisch!

Simone R. am 14. Januar 2010 um 23:30
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Heute war es also soweit - bei den vielen Streifzügen, die wir durch den Offenbacher Stadtwald schon unternommen haben, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann wir einmal einem der Schwarzkittel begegnen würden, deren Spuren wir schon so oft gefunden haben. Auf unserem gewohnten Weg am Rande des Waldes schoss plötzlich ca. 50 Meter entfernt eine dunkle, massige Gestalt aus dem Gestrüpp am Waldsaum hervor und rannte mit hoch erhobenen (und gar nicht geringeltem) Schwänzchen im gestreckten Schweinsgalopp in den Wald.

Einmalige Gelegenheit, eine superfrische Wildschweinfährte zu begutachten! Wir konnten sie im tiefen Schnee wunderbar zurückverfolgen und so auch den Ruheplatz ausfindig machen, an dem das Schwein tagsüber Schutz suchte , bevor wir es nichtsahnend aufgeschreckt haben: Ein trockener, schneefreier Platz unter einer alten umgestürzten Eiche…

Wildschweinfährte.jpg Wildschweinlager.jpg
Maus im Schnee.jpg Insekt im Schnee.jpg

Am Tag zuvor hatten wir schon diese zitternde und offensichtlich erschöpfte Maus neben einem Trampelpfad auf der dicken Schneedecke liegend gefunden. War sie in die Fänge eines Fressfeindes geraten, der von ihr abgelassen hat, als wir uns näherten? Oder war sie schlichtweg hungrig und entkräftet angesichts der langen Schnee- und Frostperiode? Mein Sohn suchte sofort einen abgestorbenen Baum als Unterschlupf, dann busgierte ich sie mit behandschuhten Händen dorthin und sie verkroch sich sofort in den Schutz der Baumwurzeln. Eine Handvoll Sonnenblumenkerne hat sicher geholfen, den Schock zu überstehen…

Dass auch bei Minusgraden und Schnee noch Insekten aktiv sind, beweist das letzte Bild.

Also los, nichts wie ‘raus - auch bei Schnee und Eis könnt Ihr tierisch tolle Begegnungen haben!


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Wisst Ihr eigentlich, dass der Schnee euch Geschichten erzählen kann?

Simone R. am 20. Dezember 2009 um 19:46
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Mir zum Beispiel erzählte er heute, dass viele geflügelte Freunde mit hungrigen Mägen futtersuchend auf meiner Terrasse unterwegs waren und dass eine Amsel hier Hagebutten genascht hat.

Vogelspuren.jpg Amselspuren im Schnee.jpg

Auch die Vierbeiner waren im Schnee unterwegs. Wer das wohl gewesen sein mag? Und stammen die Abdrücke auf dem zweiten Bild von einem oder zwei verschiedenen Tieren?

Rätsel Pfotenabdrücke 1.jpg Rätsel Pfotenabdrücke 2.jpg

Dass hier ein Wildschwein mit seinem Rüssel unter dem Schnee nach Futter gesucht hat, ist doch gut zu erkennen, oder? Auf einem Feldweg huschte direkt vor mir eine kleine Maus in den (greifvogel-) sicheren Schutz unter der Schneedecke. Sogar die winzigen Abdrücke der Mäusepfötchen lassen sich auf der Rennbahn zwischen den Mauselöchern im Schnee gut erkennen.

Wildschweingewühle.jpg Mäusespur.jpg

Also nichts wie raus und am besten am Wald- oder Feldesrand eure eigenen “Schneegeschichten” suchen! Aber passt auf, denn sehr schnell deckt der fallende Schnee seine spannenden Erzählungen auch wieder zu…


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