Alle guten Wünsche…

Simone R. am 23. Dezember 2012 um 15:07
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…für ein fröhliches, gesundes und glückliches Jahr 2013 möchten wir Euch zum Jahreswechsel mitgeben! Möge der kommende Jahreskreis uns allen viele magische Momente Draußen in der Natur - und in uns selbst bescheren!

Wir möchten Euch deshalb auch gleich zum ersten Natur-Erlebnis-Schnupperkurs des neuen Jahres am Samstag, den 05.01.2013 einladen!

Beginn - 14.00h (Dauer ca. 2 Stunden)
Treffpunkt - Am Schneckenberg 61, 63075 Offenbach (vom Lämmerspieler Weg aus dem Schild OVO 1997 e.V. folgen)
Kostenbeitrag - Kinder 3 Euro, Erwachsene 5 Euro (für Vereinsmitglieder kostenlos !)

Erlebe die Natur mit all deinen Sinnen. Erlerne Naturwissen auf spielerische Art. Entdecke Themen wie Spurenlesen, Heilkräuter, scharfe Sinne, Laubhüttenbau, Schnüre aus Naturmaterialien, Vogelsprache, Baummedizin, Pirschen,Feuer ohne Hilfmittel, Pflanzennahrung und noch viel mehr.

Die Wahl der Themen am Schnupperkurstag richtet sich nach der jeweiligen Jahreszeit und dem Wetter.

Die Schnupperkurse sind bestens für Familien geeignet und finden bei jedem Wetter statt.

Hier klicken für deine Anmeldung per eMail oder anrufen unter 069-851586. Bitte aus organisatorischen Gründen bis spätestens Freitag Abend 04.01.2013 bei uns anmelden!

Meinen “magischen Moment” draußen in der Natur zum Jahresabschluss durfte ich heute bereits erleben. Davon will ich Euch gerne noch erzählen. Auf dem Weg zur Wildtierkamera am Schneckenberg begleitete mich der Ruf des Schwarzspechtes, dem es wohl nicht so recht war, dass ich unter dem Baum herummarschierte, den er gerade zu Holzspänen verarbeitete. Weiter entfernt hörte ich 2 Mäusebussarde rufen und durch die kahlen Baumkronen hindurch konnte ich sie dann auch über dem Schneckenberg kreisen sehen. Aufgrund der Regenfälle der letzten Tage war der übliche Weg am Zaun entlang mittlerweile so schlammig und glitschig, dass ich mich entschloss, mich durchs Unterholz zu schlagen und mal einen anderen Weg zu nehmen. Dabei entdeckte ich dann, dass das milde feuchte Wetter allerlei Leben hervorgelockt hat…

Minipilze an morschen Ästen… Nachtfalter….
…und Spinnen… Und dann fand ich diesen Schädel hier! Von welchem Tier mag er wohl stammen? #Naturrätsel
In einer Senke ganz versteckt entdeckte ich dann diese Wildschwein-wellness-Paradies mit toller Suhle! …und stand dann im Dickicht plötzlich vor dieser schlafenden Wildsau!

Das letzte Bild ist nicht gezoomt - ich habe es aus etwa 3m Entfernung aufgenommen. Hätte nicht eines der beiden Wildschweine die Nerven verloren und wäre nach rechts davon gesprungen, dann wäre ich mit Sicherheit auf sie getreten, denn sie waren fast komplett unter dem langen Gras verborgen. Ganz aneinandergekuschelt lagen sie dort. Weshalb das zweite dort liegen blieb und nicht mit wegrannte, das ist mir ein Rätsel. Entweder hatte es gerade seine Tiefschlafphase oder hat sich schlichtweg tot gestellt. Mir sah es aber nach Schlaf aus - ich konnte es ganz ruhig atmen sehen. Solche unerwarteten Begegnungen mit Wildtieren finden nur statt, wenn Mensch sich komplett gedankenverloren durch den Wald bewegt - oder das Anschleichen in Perfektion beherrscht. Letzteres kann ich nicht einmal ansatzweise, so dass diese Begegnung für mich einfach einer dieser magischen Momente war…


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In fremden Gefilden…

Simone R. am 25. Mai 2012 um 22:12
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….war ich heute #DraußeninderNatur unterwegs, als ich spontan beschlossen habe im Naturpark Soonwald-Nahe auf einem Parkplatz anzuhalten und eine Runde im Wald zu drehen. Dort soll es sogar (wieder) Wildkatzen geben!Kommt mit und folgt mir bei meinen Entdeckungen….

Dem Tagpfauenauge hier auf dem sonnenbeschienenen Feldweg begegnete ich zuerst. Die Wiesen und Wegränder sind mittlerweile schön bunt - hier eine violette Knäuel-Glockenblume
Im Wald dann knorrige Wurzelgebilde… durchlöcherte Nadelbäume… (was ist denn hier wohl passiert….???) ..und Tierspuren, die ich hier zu Hause nicht zu Gesicht bekomme! Wie viele Zehen könnt Ihr erkennen? Wer mag hier entlanggelaufen sein?
Wenn man aus dem Wald heraustritt, dann erwartet einen dieser Anblick! Oder diese klare Farbeinteilung hier: gelbgrüne Wiese, dunkelgrüner Wald, azurblauer Himmel!
Die Schafgarbe (Achillea millefolium) enthält ähnliche ätherische Öle…. wie die Kamille - die hier in einem breiten Streifen zwischen Feld und Wegrand wächst. Irgendwo mit im Bild brummt eine Hornisse herum…
Welche Pflanze entfaltet sich hier gerade? Ich glaube, es könnte der Wiesenbärenklau sein. Der hier hat sogar schon einen Spinnen-Untermieter…
Hier blüht übrigens der mittlere Wegerich (Plantago media)… während der Spitzwegerich hier geradezu monströs lange Blütenstängel hat, die mir bis über die Hüfte reichten!!! Dies sind die ♂ - Blüten einer Waldkiefer. Wusstest ihr, dass der Baum männliche UND weibliche Blüten trägt?

Tja, Wildkatzen habe ich leider keine zu Gesicht bekommen, aber dafür viele andere spannende Dinge!

Ihr könnt das auch! #RausindieNatur mit Euch an diesem sonnigen Pfingstwochende. Erzählt Ihr uns dann von Euren Entdeckungen?

Nutzt die Kommentarfunktion oder schickt uns eine E-Mail unter hallo(at)erdwissen.de - wir freuen uns über eure Naturgeschichten und -bilder!


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“Natur erleben” August 2011

wurzeltrapp am 1. August 2011 um 16:34
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Entdecke die geheimnisvolle Welt der Insekten!

Im August, dem (hoffentlich) wärmsten Monat das Jahres, summt und brummt es an jeder Ecke. Deine Zeit für wundervolle Naturerlebnisse mit diesen Wesen.

Und wie immer bekommst du jede Menge Beobachtungstipps für den August und September. Entdecke die Wunder die auf die warten - geh’ raus in die Natur.

Klick auf das Bild - hol dir deine Ausgabe!

 Wurzeltrapp - Natur erleben August 2011


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Ordentlich…

Simone R. am 21. Mai 2011 um 23:48
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…ist er ja nicht gerade, der Reineke Fuchs. Die Reste der letzten Mahlzeit bleiben schonmal vor dem Eingang des Baues liegen oder werden nur notdürftig für später vergraben. Aber der Platz für den Fuchsbau ist perfekt ausgewählt: Am Waldrand gelegen, in direkter Nachbarschaft einer sonnigen Wiese - abseits von größeren Wegen und so vor allzu neugierigen menschlichen Blicken verborgen. Was mag der Fuchs da heute wohl verspeist haben?

..die Reste der letzten Fuchsmahlzeit. Und zum Mittagessen gab es zartes, junges………..? hier wohnt der Fuchs…

Wenn ihr draußen unterwegs seid, werden euch derzeit überall die unterschiedlichsten Raupen auffallen. Erstaunlich wie vielfältig in Farben, Form und Größe sie zu finden sind. Glatt glänzend oder unscheinbar - andere hingegen dicht behaart, fast pelzig….welches Tier daraus wohl einmal werden wird?

Gespinstmotten - Raupengespinst am Weißdorn manchmal muss man schon ganz genau hinsehen…Zweig oder Raupe?
Ein haariger Geselle…was für ein Falter mag wohl daraus einmal werden? Pilze sind wirklich sonderbare Wesen…
Kornblume am Feldrand dort spann auch die Eichenblatt-Radnetzspinne ihr Netz…

An den Feldrändern leuchtet es derzeit in den buntesten Farben. Mit gelbem Ackersenf, blauen Kornblumen, weißer Schafgarbe und rotem Klatschmohn zeigt sich Mutter Natur bereits in ihrem Sommergewand. Zwischen all den bunten Blumen webte die Eichenblatt-Radnetzspinne ihr Netz…wie sie wohl zu ihrem Namen kommt?

Was meint ihr?


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Über uns

wurzeltrapp am 21. September 2009 um 12:50
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Du möchtest die Verbindung zu Tieren, Pflanzen, der Landschaft in der Du lebst und den Elementen wieder herstellen? Deine Kinder sollen erfahren, dass es auch draußen spannende Dinge zu erleben gibt?

Durch gemeinsame Naturerlebnisse und Sinneserfahrungen fördern wir Gemeinschaft und verbinden Generationen. Erlebe und erfahre mit uns die natürliche Umgebung, die Geschichte und Geschichten des Ortes und die Rhythmen des Jahreskreislaufs. Werde am eigenen Wohnort wieder heimisch!

In unseren Kursen vereinen sich uralte und moderne ökologische Weisheiten. Wir vermitteln Wissen über alte Handwerks- und Kulturtechniken in und mit der Natur.

Unsere Themen sind:

  • Gefahren
  • Tiere und Spurenlesen
  • der natürliche Kreislauf
  • Pflanzen und Bäume als Nahrung,Medizin und Werkzeug
  • Orientierung und Survival
  • Vögel und ihre Sprache
  • Sinne und Wahrnehmung
  • Natur und Kreativität
  • Altes Handwerk

Natur Erlebnis Kurse gibt es an jedem ersten Samstag im Monat um 1400h in Offenbach am Schneckenberg. Treffpunkt an unserem Vereinsgelände, Am Schneckenberg 61, 63075 Offenbach (vom Lämmerspieler Weg aus dem Hinweisschild “OVO 1997 e.V” folgen). Erwachsene zahlen einen Kostenbeitrag von 5 Euro Kinder 3 Euro - Für Mitglieder sind die Kurse kostenlos!

Zusätzlich bieten wir Wochenendkurse an wechselnden Orten an (Termine nach Ankündigung).

Unterstütze mit Deiner Mitgliedschaft unsere wichtige Arbeit. Werde aktiv!
HILFE! Erdwissen e.V. sucht ein Grundstück mit Wald, Wiese, Wasser…

Hier noch unser Flyer zum download [PDF 2MB] bitte weitergeben!

 erdwissen flyer

Erdwissen e.V. ::: Naturwissen und altes Handwerk mit allen Sinnen erfahren, erlernen und bewahren…


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Muster

Simone R. am 2. September 2009 um 22:42
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Ist euch schon einmal aufgefallen, welche Vielfalt an Mustern die Natur zu bieten hat?

Baumrinde, Blattadern, die Zeichnung von Insekten (denkt nur an die gelbschwarzen Ringel der Wespe und die Punkte der Marienkäfer!), das bunte Federkleid der Vögel, Lamellen am Pilzhut, Waben der Honigbienen, Wolkenformationen oder die kunstvollen Radnetze einiger Spinnen…die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Kartoffelbovist.jpg Bucheckern.jpg
Ausgetrocknet.jpg Wilde Möhre - Käfer.jpg
Eichel.jpg Leben im Baumstumpf.jpg
Erdkröte.jpg Fundstücke September.jpg

Beim heutigen Streifzug durch den Wald fiel mir auf, dass sich langsam schon die ersten Blätter verfärben und heruntersegeln. Dicke Eicheln und Bucheckern liegen schon auf dem Boden - sogar sehr viele! Der Sommer neigt sich dem Ende zu und der Herbst kommt mit großen Schritten.

Gleichzeitig ist auch noch immer junges Leben zu beobachten - wie diese kleine Erdkröte oder der zarte Schössling am tot erscheinenden, abgesägten Baumstamm. Auf dem letzten Bild könnt ihr die Fundstücke des einstündigen Waldspaziergangs sehen. Welche Vögel mögen da wohl Federn verloren haben?

Habt auch Ihr da draußen schon Muster entdeckt? Wenn ja, welche?

Wir sind gespannt auf eure “Natur-Muster” - Entdeckungen. Nutzt dazu einfach die Kommentarfunktion. oder schickt uns eure Fotos.


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Beobachtungen Oktober / November 2008

Simone R. am 17. November 2008 um 22:22
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15.10.2008
Freitag – mein „Frei-Tag“ d.h. nachdem Wolf zur Schule abgezischt ist, geht es für mich los zum Platz – auf diese Zeit „mit mir selbst“ freue ich mich immer schon die ganze Woche. Es ist noch etwas dämmerig und bedeckt, aber dafür sehr schön ruhig. Als es Zeit ist zu gehen, zeigt sich die Sonne und mir fällt diese frische Losung auf (Reh…?)

Losung

Und die unvermeidlichen Flieger…a lot of traffic

Traffic

Dazu am Wegesrand (musste ich wegen der leuchtenden Farben einfach ablichten…)

Blume

17.10.08
Heute sind wir zunächst zum Ententeich im Bieberer Wald gelaufen. Dort schlagen wir uns in die Büsche und gehen am lehmigen, schlammigen Ufer entlang. Massenhaft Spuren…offensichtlich kommen die Rehe zum Trinken dorthin. Hinter dem Teich kommen wir wie vermutet an unserem „Sitzplatz 3“ heraus. Dort entdecken wir diese sonderbar geformten Pilze, die beiden unteren in der schrillen Farbe Lila!:

Alienpilz Moospilze
Gehirnpilz

Wolf hört zuerst das Reh, das wir aufgescheucht haben und sieht es auch fortspringen, während ich mit meinen verschlammten Schuhen beschäftigt bin… Dieses Netz fanden wir an einem enorm langen Haltefaden (bestimmt 3 m lang!) gespannt zwischen zwei Bäumen, unglaublich wie stabil diese Spinnenfäden sind!

Spinne im Netz

24.10.08
Ich bin heute schon sehr früh unterwegs, die Sonne ist noch nicht aufgegangen. Heute gab es den ersten Nachtfrost. Man sieht jeden Atemhauch als Wölkchen in der Luft. Als ich an der Wiese ankomme, ist alles mit Reif überzogen. Bei jedem Schritt knistern die gefrorenen Halme unter meinen Füßen und der Frost hat zudem überall abstrakte Muster aus Eiskristallen hingezaubert: Spinnennetz, Gräser und Klee

Frost Gräser
Klee

Langsam geht die Sonne auf, noch ist es dämmrig (das Bild natürlich ist nur ein müder Abklatsch der Wirklichkeit draußen)

Sonnenaufgang Aufgang 2

Auch die Vögel werden langsam munter. Nach einer Weile fällt mir eine Stimme besonders auf, die ich bisher am Platz nie gehört habe. Erst hinter mir im Gestrüpp, dann neben mir im Haselstrauch: Ein hohes, fast schrilles, plapperndes Gezwitscher. Das macht mich wirklich neugierig. Ich höre die Vögel in den Zeigen über mir umherhüpfen. Plötzlich fliegt einer auf einen Zweig „meiner“ Eiche – nur knapp 1 m von meiner Nase entfernt. Der winzige Kerl schaut mich an (zumindest empfand ich das so !), zwitschert wieder los und fliegt zum nächsten Zweig, wo er wie ein Kolibri flatternd in der Luft schwebend an einem Blatt herumpickt.

Das sonderbare war, dass ich das alles wie in Zeitlupe wahrgenommen habe und jedes Detail sich eingeprägt hat. Ich sehe jetzt noch genau die Szene vor mir – die schwirrenden Flügelchen und die leicht angezogenen Vogelbeinchen mit gekrümmten Krallen währenddessen. (Es war übrigens ein Wintergoldhähnchen, konnte ich dann zu Hause ja leicht im Bestimmungsbuch nachschlagen…).

Jedenfalls ein ganz besonderer Morgen, den ich so schnell nicht vergessen werde!

26.10.2008 Fasanerie Klein Auheim: Rotwild und Kolkrabe

Rot und Wild Rabe

Ich wusste gar nicht, dass Kraniche rote Augen haben! Weisstörche…

Kranich mit rotem Auge Störche

30.10.2008 Regenbesuch am Platz

Am Platz

Ein Admiral - Auf dem Rückweg zum Auto sahen wir dieses Prachtexemplar (saugte zuerst an faulem Obst)

Admiral


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Naturerlebnisse September 2008

Simone R. am 8. Oktober 2008 um 14:52
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Mein Sohn hat vor ein paar Tagen den September in „Spinnenmonat“ umgetauft – überall begegnen wir den achtbeinigen Netzbaukünstlern. Die umherfliegenden unsichtbaren Spinnenfäden verschaffen einem im Altweibersommer unverhoffte „Streicheleinheiten“ wenn man durch den Wald oder über Wiesen wandert.

Minispinne Spinne

Der beginnende Herbst wartet mit kräftigen Farben auf und jeden Tag färben sich die Blätter schon etwas mehr ein. Die Roteichen auf Wolfs Schulweg gleichen mit ihrer gelb-rot-orangenen Färbung einem Flammenmeer.

Pfaffenhütchen Schwebfliege

Am letzten Sonntag sind wir bei herrlichem Spätsommerwetter quer durch den Bieberer Wald gestreift. An einer Stelle, an der Wolf schon öfter an einem Haselstrauch „Specht“ gespielt hat, fiel uns der aufgewühlte Boden auf. Ob dies die Wildschweine waren? Leider lag auch wieder viel Müll an der Stelle und mein neugieriger Sohn fing an zu graben. Plötzlich hielt er einen ganzen Packen Bankkarten, persönliche Dokumente und einen Personalausweis in der Hand. Offensichtlich der Inhalt eines kompletten Portemonnaies. Anhand des Personalausweises konnte ich die Sachen der glücklichen Besitzerin wieder übergeben. Die Sachen waren vor 2 Monaten aus einem aufgebrochenen Auto gestohlen worden! So sind wir nichtsahnend in einen richtigen Krimi geraten…Auf dem Rückweg durch eine ungemähte Wiese haben wir ein Reh aufgescheucht, das hier geschlafen hat.

Rehbett


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Beobachtungen August/September 2008

Simone R. am 18. September 2008 um 18:07
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Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu – dafür bietet die Natur reich gedeckten Tisch. An den Sträuchern und Bäumen leuchten farbenfroh dicke, bunte Früchte. Rote Hagebutten, schwarzer Holunder, Äpfel, Birnen, Zwetschgen und die sich bereits einfärbenden Blätter bieten Anregung für alle Sinne.

Speierling Beeren
Und noch viel mehr Beeren
Noch mehr Beeren

An unserem Sitzplatz sind endlich auch wieder vermehrt die Stimmen unserer Vogelfreunde zu vernehmen, die in den Wochen der Sommerhitze nur sehr selten zu vernehmen waren. Dafür begleitete uns in dieser Zeit das beruhigende Gezirpe unzähliger Insekten auf der Wiese. Viele Schmetterlinge und Insekten sind zur Zeit noch unterwegs – begegnen sich zwei Kohlweißlinge, so fliegen Sie kurze Zeit umeinander herum, was wie ein taumelnder, federleichter Tanz wirkt.

Schmetterling Bläuling

Am letzten Sonntag sind wir spontan zu einem Streifzug quer durch den Wald aufgebrochen. Unglaublich, was uns da wieder alles begegnet ist. In einem abgestorbenen Baumstamm hat mein Sohn Wolf sofort das Gesicht eines Mannes erkannt!

Baumgesicht

Am Fuße dieses Baumes fiel mir dann diese Spinne ins Auge, da sie am Hinterleib diese unregelmäßige, taubenblaue Färbung hatte. Als ich sie näher betrachtete, erkannte ich, dass sie tatsächlich ihren ganzen Nachwuchs auf dem Buckel mit sich herumtrug: unzählige winzige blaugraue Spinnenbabys!!

Spinnenkindergarten

Wolf fand dann unter einem Stück Baumrinde diese marmorierte Nacktschnecke und später entdeckten wir diesen sonderbaren Schneckenreigen

Marmorschnecke Schneckenreigen

Trockener Kommentar meines 7-jährigen Sohnes: „Die paaren sich!“. Überhaupt waren viele Schnecken unterwegs – auch diese hier fanden wir an einem Pilz fressend.

Pilzschnecke

Morgens kann man auf der Wiese Unmengen von Spinnenweben finden, die mit Tautröpfchen behaftet silbrigweiß glitzern. Ein wunderschöner Anblick, auch wenn wir uns -wie ein Storch staksend- ehrfürchtig drumherumschleichen müssen, um zu unserem Platz zu gelangen….

Spinnennetz Noch ein Spinnennetz


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Natur Erleben – Beobachtungen 19.04.2008

Simone R. am 24. April 2008 um 14:17
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Dauerregen am Samstag – was fängt man da an?
Ausgestattet mit Regenkleidung und Gummistiefeln‚ raus in den Wald!!!

Schon auf den ersten Metern wird uns klar, warum der Schneckenberg Schneckenberg heißt…unzählige Exemplare (ob mit oder ohne Haus) waren unterwegs und haben uns quasi die ganze Zeit begleitet. Das Zählen haben wir bald aufgegeben….

Wir haben uns dann einen Beobachtungsplatz gesucht, wo ich mich auf einem umgestürzten Baum beinahe mitten in eine Ameisenstraße gesetzt hätte. Ich habe seit meiner Kindheit keine schwarzen Waldameisen mehr gesehen (wahrscheinlich seither auch nicht mehr darauf geachtet…) und wir waren ganz fasziniert von dem Gewimmel. Wo laufen die nur alle hin? Die Spur endete an einem vermoderten Baumstumpf, wo die fleißigen Kerle nur so hervorquollen.

Ameisen

Unter etwas loser Baumrinde hat Wolf dann noch diese Spinne entdeckt. Ist das ein Ei da neben Ihr? – Auf dem Bild sieht sie bedrohlich groß aus, war in Natura aber nur ca. einen halben Zentimeter groß (ohne Beine).

Spinne

Auf dem Rückweg haben wir dann noch viele Spuren im Schlamm entdeckt – vermutlich von Rehen. Und den Regen haben wir vor lauter Entdeckungen gar nicht mehr bemerkt…

Wolf und Simone


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