Hochsommer…

Simone R. am 2. August 2010 um 20:07
Tags , , , , , , , , , , , , ,

…Alles ist überreif und erfüllt von Leben. Der Hochsommer ist da mit all seinem verschwenderischen Reichtum an Farben und Gerüchen, Früchten und Lebewesen! Die Natur zeigt sich in ihren letzten Zügen verschwenderisch, bevor die Pflanzen endgültig ihr Wachstum einstellen und ihre Kräfte wieder zurück in die Wurzeln schicken – oder um endgültig vergehen, nachdem Sie ihre Samen (und somit die nächste Generation) freigegeben haben.

Quendel - Wilder Thymian Weidenröschen mit aufgesprungenen Samenkapseln
Admiral Schwalbenschwanz - Schmetterlingsraupe an Futterpflanze (Wilde Möhre)
Rauchschwalben - Nachwuchs im Nest die erste Brombeerenernte dieses Jahres…

Nehmt Euch jetzt die Zeit, einmal bewusst durch Wiesen, Felder und Wälder zu streifen. Pflanzen wie Rainfarn, Schafgarbe und Minze verströmen ihren würzigen Duft! Die ersten Brombeeren sind auch schon reif. Süß und saftig. DANKE, Sommer!

NICHT VERGESSEN: Wenn Ihr gemeinsam mit uns unterwegs sein möchtest, dann meldet Euch einfach bei uns und kommt an einem der nächsten erdwissen-Samstage (immer am ersten Samstag im Monat um 14.00 Uhr ) in Offenbach-Bieber an der Käsmühle vorbei. Der nächste Termin ist übrigens am Samstag, den 07.08.2010 und wir bieten wieder verschiedene Schnupperkurse (Dauer 1-2 Stunden) rund um die Natur an. (Unkostenbeitrag Erwachsene 5 € und Kinder 3 € - für Vereinsmitglieder kostenfrei)

Anmeldung hier ganz einfach per eMail unter hallo@erdwissen.de oder telefonisch unter 069-851586


Schreibe einen Kommentar»

Ganz entspannt…

Simone R. am 24. Juli 2010 um 12:21
Tags , , , , , , , , , , , ,

…lag dieser junge Fuchs auf der Wiese und ließ sich vo n der Morgensonne den Pelz wärmen. Seine ruhigen Atemzüge verrieten, dass er schlief. Beinahe wäre ich im hohen Gras auf ihn getreten. War ich wirklich so leise unterwegs, dass er mich mit seinen wachen Sinnen nicht bemerkt hat?  Überraschung! Kaum 1,5 Meter entfernt konnte ich ihn unbemerkt fotografieren. Und was nun? Weitergehen hätte ihn in jedem Fall aufgeschreckt. Also Rückzug. Dies ging ein paar Meter gut, bis mich der wachsame Neuntöter mit aufgeregten “tschäck tschäck tschäck” Warnrufen und rudernden Schwanzbewegungen verraten hat. Der kleine Fuchs war jedenfalls blitzschnell auf den Beinen und flitzte  durch die Ginsterbüsche ab in den Wald.

Jungfuchs ruht auf der Wiese und genießt die Sonne… Vogel beim Sonnenbad

Ist es nicht toll, dass auch andere Tiere die Sprache der Vögel verstehen? Auch Du könntest es - gehe regelmäßig ‘raus und lausche den Vogelstimmen. Es ist dabei nicht wichtig, dass Du weisst, WELCHER Vogel das ist. Versuche vielmehr herauszubekommen, wie die Vögel sich gerade fühlen. Singen Sie? Klingen sie entspannt, aufgeregt oder gar panisch?

Wenn Du mehr über die geheime Sprache der Vögel wissen möchtest, dann melde Dich einfach bei uns oder komme an einem der nächsten erdwissen-Samstage (immer am ersten Samstag im Monat um 14.00 Uhr ) in Offenbach-Bieber an der Käsmühle vorbei. Der nächste Termin ist übrigens am Samstag, den 07.08.2010 und wir bieten wieder verschiedene Schnupperkurse (Dauer 1-2 Stunden) rund um die Natur an. (Unkostenbeitrag Erwachsene 5 € und Kinder 3 € - für Vereinsmitglieder kostenfrei)

Anmeldung hier ganz einfach per eMail unter hallo@erdwissen.de  oder telefonisch unter 069-851586


Schreibe einen Kommentar»

WM-Kontrastprogramm: Der erdwissen-Samstag mit Natur-Erlebnis-Kursen!

Simone R. am 28. Juni 2010 um 20:08
Tags , , , , , , , , , , , ,

Natur-Erlebnis-Kurse in Offenbach

Wann - Samstag 03.07.2010
Beginn - 1400h
Treffpunkt - Parkplatz an der Käsmühle Offenbach
Dauer - ca. 2 Stunden
Kostenbeitrag - Kinder 3 €, Erwachsene 5 € 

(Vereinsmitglieder kostenlos)

Alle Kurse sind für Familien geeignet und finden bei jedem Wetter statt!
Bitte keine Haustiere mitbringen.

Gänsefingerkraut Raupe vom Tagpfauenauge

Bitte meldet euch vorher an, damit wir wissen, mit wieviel Teilnehmern wir rechnen können.

Anmeldung hier ganz einfach per eMail unter hallo@erdwissen.de  oder telefonisch unter 069-851586

Diesmal könnt ihr mit uns zusammen essbare Wildkräuter und ihre Heilkraft kennen lernen und wir werden spielerisch eure Wahrnehmung und Aufmerksamkeit schulen. Baut mit uns einen warmen und regenfesten Unterschlupf - nur mit den Dingen, die wir im Wald finden.
Und wer dann noch nicht genug hat, kann sich in die Geheimnisse des Spurenlesens einweihen lassen….

Einstieg ist jederzeit möglich, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Anmelden, vorbeikommen und mitmachen!


Schreibe einen Kommentar»

Es naht der Sommer…

Simone R. am 15. Juni 2010 um 22:14
Tags , , , , , , , , , ,

…sagen mir die vielen Blüten auf der Wiese und an den Sträuchern am Feldrand. Habt ihr bemerkt, wie bunt es in den letzten Wochen geworden ist?  Knallroter Klatschmohn neben violetter Zaunwicke und himmelblauen Kornblumen. Gelber Hahnenfuß und Löwenzahn gepaart mit Rot-Klee und den duftig-zarten weißen Sternchen des Wiesen-Labkrautes. Und wie würzig Schafgarbe und Rainfarn duften! Die ersten reifen Walderdbeeren haben wir auch schon genascht…

Johanniskraut Schafgarbe - rosa Variante
Dunkle Erdhummel -Bombus terrestris Hahnenfuß - “Butterblume”
Klatschmohn Walderdbeeren
Gebänderte Prachtlibelle Zauneidechse - männlich

Prachtvolle Farben auch bei der Zauneidechse und dieser metallisch-blau glänzenden Libelle (die nicht ohne Grund den Namen “Gebänderte Prachtlibelle” trägt…).

So - jetzt nichts wie ‘raus in die Natur und erfreut Euch an der Fülle der Farben des Frühsommers. Genießt das Summen und Brummen der Bienen und Hummeln und an warmen, trockenen Tagen das Gezirpe der Grillen und Heuschrecken. 

Wer entdeckt zuerst das grüne Leuchten  der Glühwürmchen? Sind das überhaupt Würmer? Und wie wird wohl das Wetter, wenn ihr welche beobachten könnt?  Teilt eure Erlebnisse und Entdeckungen  mit uns - wir freuen uns auf eure Kommentare!


Schreibe einen Kommentar»

Der erdwissen-Samstag am 05.06.2010 - Schnupperkurse in und mit der Natur!

Simone R. am 27. Mai 2010 um 16:05
Tags , , , , , , , , ,

Natur-Erlebnis-Kurse in Offenbach

Wann - Samstag 05.06.2010
Beginn - 1400h
Treffpunkt - Parkplatz an der Käsmühle Offenbach
Dauer - ca. 2 Stunden
Kostenbeitrag - Kinder 3 €, Erwachsene 5 € 

(Vereinsmitglieder kostenlos)

Alle Kurse sind für Familien geeignet und finden bei jedem Wetter statt!
Bitte keine Haustiere mitbringen.

Trittsiegel Reh Weißdorn

Anmeldung ganz einfach per eMail unter hallo@erdwissen.de oder telefonisch unter 069-851586

Diesmal könnt ihr mit uns zusammen essbare Wildkräuter und ihre Heilkraft kennen lernen und wir werden spielerisch eure Wahrnehmung und Aufmerksamkeit schulen. Baut mit uns einen warmen und regenfesten Unterschlupf - nur mit den Dingen, die wir im Wald finden.
Und wer dann noch nicht genug hat, kann sich in die Geheimnisse des Spurenlesens einweihen lassen….

Einstieg ist jederzeit möglich. Anmelden, vorbeikommen und mitmachen!


Schreibe einen Kommentar»

Der Platz der 1000 Steine…

Simone R. am 14. Mai 2010 um 12:38
Tags , , , , , , , , ,

Gestern habe ich mit meinem Sohn 3 Stunden im Wald rund um den Schneckenberg verbracht. Wollt Ihr wissen, was es mit dem “Platz der 1000 Steine” auf sich hat? Wolf wird es euch erzählen:

Heute habe ich ein riesiges komisches Insekt gesehen, als ich auf einen Baum kletterte. Direkt daneben hat eine Drossel lauter Schnecken auf einem Stein zerhackt um sie zu fressen (Drosselschmiede).

Ein riesiges komisches Insekt - Birkenknopfhornblattwespe Drosselschmiede

Danach habe ich eine Songline gemacht und habe 9 besondere Stellen gefunden:

Nr.1 Platz der 1000 Steine - Unter einem Baum liegen ganz viele gelbweisse Kalksteine

Nr.2 Wespenhotel - in diesem morschen Baum habe ich letztes Jahr unter der Rinde im Winter viele Wespen entdeckt

Nr.3 Freundschaftskreis der Brombeeren  - Hier war eine Kreuzspinne, mit Beute und noch ein rotbraunes Insekt, das ich nicht kenne

Nr. 3 Freundschaftskreis der Brombeeren - Kreuzspinne mit Beute Nr.3 Freundschaftskreis der Brombeeren - unbekanntes Insekt (Kurzflügler?)

Nr.4 Wildhügel - da hatten die Wildschweine den Boden aufgewühlt 

Nr.5 Tarzans Spielplatz - da hängen richtige Lianen in einem Baum

Nr.5 Tarzans Spielplatz - Lianen

Nr.6 Mooswellen - Rehe sind an uns vorbei gelaufen.

Nr.7 Wasserweg - wenn es stark geregnet hat, fließt hier ein Bach vom Schneckenberg runter

Nr.8 Igelröhre - 2 m langer Baumstamm, der auf dem Boden liegt und ausgehöhlt ist

Nr.9 BB Bussardbuche - darauf ist ein riesiges Nest

Eine Songline ist eine Geschichte, die man sich beim Laufen selbst ausdenkt,damit man seinen Weg besser wiederfindet!

(Bericht von Wolf, 9 Jahre)


1 Kommentar»

Bilder von unserer Mai-Feier :: Beltane-Fest im OZL Lahntal

Simone R. am 3. Mai 2010 um 19:08
Tags , , , , , , , , , , , , ,

Und das war los bei unserem ersten großen Vereinsfest:

Nachdem sich die Teilnehmer miteinander bekannt gemacht hatten, ging es gleich an die Arbeit: Die Männer und Jungs zogen zusammen mit Manni vom Outdoorzentrum und dem hauseigenen Esel als Lasttier los, um den Maibaum im Wald zu schlagen. Für uns Frauen gab es zunächst eine Einführung in die Bestimmung von Pflanzen und wir wurden mit den wichtigsten essbaren Wildkräutern bekannt gemacht. Danach suchten wir auf der Wiese unseren Wildkräutersalat u.A. aus Wiesen-Bärenklau, Giersch, Wiesenschaumkraut, Sauerampfer, Brennesseln, Löwenzahn, Gänseblümchen und Kleeblüten zusammen. Wofür wir den großen Korb mit Löwenzahnblüten sammelten, wurde aber noch nicht verraten! Waldmeister für die Maibowle durfte natürlich auch nicht fehlen.

Einführung: Wie erkenne ich essbare Wildpflanzen? Entdeckung bei der Kräutersuche: Feldwespe beim Nestbau
hier die Löwenzahnblüten für das Hauptgericht… …Löwenzahnblüten umhüllt von Bierteig in heißem Fett ausgebacken.Köstlich!
hier werden die gesammelten Kräuter sortiert für den Salat und hier das Ergebnis - DER Wildkräutersalat!
hier richten die Männer den selbst geschlagenen und herbeigetragenen Maibaum auf. und Helmut erklärte, wie man aus Rinden- und Naturfasern Schnüre dreht.

Nach dem Essen ging es dann weiter….

Ich will mehr »


Schreibe einen Kommentar»

Kreislauf des Lebens

Simone R. am 15. April 2010 um 21:30
Tags , , , , , , , , ,

Letztes Jahr im Februar haben wir hier http://www.erdwissen.de/2009/02/24/das-ende-des-spechtbaumes/ vom traurigen Ende des Spechtbaumes erzählt. Und nun schaut einmal, was ich heute - knapp ein Jahr später- dort entdeckt habe! Im übrig gebliebenden Baumstumpf des abgeholzten Spechtbaumes keimt ein Buchecker - und so wächst wunderbarerweise am gleichen Ort eine neue Baumgeneration heran.

Buchecker - Buchenkeimling Eier - vermutlich Schneckeneier
Kellerassel - Porcellio scaber Waldmistkäfer - Anoplotrupes stercorosus

Direkt daneben ein feuchter Klumpen winziger, weißer Eier - vielleicht von einer Schnecke? Auch eine Kellerassel und ein Waldmistkäfer tummelten sich im morschen Holz des Baumstumpfes. Sind Sie aus der Nähe betrachtet nicht wunderschön?

Geht ‘raus und haltet die Augen auf - überall regt sich nach dem langen kalten Winter nun neues Leben. Frische grüne Blätter sprießen an den Bäumen und die ersten Blüten bieten den Insekten Nahrung. Der Kreislauf des Lebens beginnt von Neuem - wie in jedem Jahr…


Schreibe einen Kommentar»

Nesträuber…

Simone R. am 11. März 2010 um 19:52
Tags , , , , ,

…waren wir keine, denn wir haben dieses merkwürdige Nestgebilde unter einer Fichte gefunden. Vermutlich hat es der vergangene Sturm dort heruntergefegt. Die äußere Schicht besteht aus Moos und dann kommt eine Schicht aus verwobenen Grashalmen in verschiedenen Stärken. Der innere Teil besteht offensichtlich aus zerkleinerten und eingespeichelten Holz- und Pflanzenfasern und ist zu einem stabilen, runden Napf geformt.  Fast so fest und haltbar wie eine Eierverpackung oder getrocknetes Pappmaché. Erstaunlich!

Singdrosselnest

Welcher Vogel mag der geniale Baumeister sein, der darin im letzten Jahr seine Jungen großgezogen hat?

Also los, nichts wie Raus in die Natur - dort gibt es noch viel mehr dieser spannenden Rätsel!


Schreibe einen Kommentar»

Februar 2010 - Winterstreifzug

Simone R. am 15. Februar 2010 um 20:12
Tags , , , , , , , , , , , , , ,

Heute haben wir einen Streifzug durch den winterlichen Offenbacher Lohwald unternommen. Am Waldrand begegneten wir einem Fuchs, der offensichtlich genauso überrascht war wie wir und nach kurzem Zögen (siehe Bild 2) erstmal Fersengeld gab. Einmalige Gelegenheit für uns, der frischen Fuchsfährte zu folgen! Da er statt der üblichen “schnürenden” Gangart diesmal etwas schneller unterwegs war, konnten wir die Abdrücke der Hinter- und Vorderfüße endlich mal genau im Verhältnis betrachten, da sie nicht ineinandergesetzt waren. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist der Vorderfuß (Bild 3) größer als der Hinterfuß (Bild 4) des Fuchses. Warum ist das wohl so?

Eiszapfen Hier entdeckt uns der Fuchs gerade
Trittsiegel Fuchs Voderfuß Trittsiegel Fuchs Hinterfuß

Als wir der Fuchsspur weiter folgten, schaukelten plötzlich sanft von oben kleine grau-gelbe Flaumfedern eines Singvogels auf uns herab. Einige davon waren sogar etwas blutig. Offensichtlich rupfte da irgendwo über uns ein Greifvogel seine Mahlzeit. Entdecken konnten wir ihn aber leider nicht. Die Fährte (Bild 5) verlief weiter in Richtung Schneckenberg. Schon von weitem hörten wir den Schwarzspecht (Bild 7) am abgestorbenen Baum (Bild 6) herumhämmern, wo er mit einmaliger Technik unter der Rinde nach Insekten suchte. Stören ließ er sich durch uns dabei nicht.

Fuchsfährte Hier war der Schwarzspecht am Werk… Schwarzspecht

Ich will mehr »


Schreibe einen Kommentar»