Blütezeit…

Simone R. am 21. November 2011 um 18:34
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…haben wir ja schon längst nicht mehr - die blühenden Pflanzenwesen haben bereits Ihre Samen verteilt und so für eine weitere Generation im nächsten Jahr gesorgt. Stauden und ausdauernde Gewächse ziehen ihre Kräfte in den Wurzelstock zurück, um sich für den nächsten Lebenszyklus vorzubereiten.

Dennoch kann man auch jetzt -Mitte November- noch einige “Spätzünder” entdecken. Schaut mal hier, was mir am Wochenende alles ins Auge gefallen ist:

Die Tauben-Skabiose - gleich neben der Hegewiese unter Jäger’s Hochsitz… Die Schafgarbe…
…kräftig gelb leuchtender Löwenzahn… …und ein Gänseblümchen mit geradezu monströs großer Blüte!

Was blüht bei Euch in der Gegend noch? Wenn ihr möchtet, dann könnt ihr hier Bilder eurer Pflanzenwesen mit uns und unseren facebook-Freunden teilen!

Bei unserem Streifzug entlang des Bieberbaches haben wir noch viele andere Entdeckungen gemacht!

An dieser Stelle überquerten die Wildschweine den Bach - ihre Spuren setzten sich am gegenüberliegenden Ufer fort… Wer war hier unterwegs am Wassersaum? (Größenvergleich Münze = 1 ct) Ob wohl ein 5-blättriges Kleeblatt noch mehr Glück bring als eines mit 4 Blättern? Hoffentlich…
Was ist wohl dieser Spitzmaus widerfahren, die wir am Bach im Gras fanden? Unsere Fundstücke auf einen Blick: Blaumeisenfedern, Taubenfeder, Teil eines Wespennestes, 4-blättrige Kleeblätter…

Was waren Eure Naturerlebnisse am letzten Wochenende? Raus in die Natur mit Euch!!!


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Der Platz der 1000 Steine…

Simone R. am 14. Mai 2010 um 12:38
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Gestern habe ich mit meinem Sohn 3 Stunden im Wald rund um den Schneckenberg verbracht. Wollt Ihr wissen, was es mit dem “Platz der 1000 Steine” auf sich hat? Wolf wird es euch erzählen:

Heute habe ich ein riesiges komisches Insekt gesehen, als ich auf einen Baum kletterte. Direkt daneben hat eine Drossel lauter Schnecken auf einem Stein zerhackt um sie zu fressen (Drosselschmiede).

Ein riesiges komisches Insekt - Birkenknopfhornblattwespe Drosselschmiede

Danach habe ich eine Songline gemacht und habe 9 besondere Stellen gefunden:

Nr.1 Platz der 1000 Steine - Unter einem Baum liegen ganz viele gelbweisse Kalksteine

Nr.2 Wespenhotel - in diesem morschen Baum habe ich letztes Jahr unter der Rinde im Winter viele Wespen entdeckt

Nr.3 Freundschaftskreis der Brombeeren  - Hier war eine Kreuzspinne, mit Beute und noch ein rotbraunes Insekt, das ich nicht kenne

Nr. 3 Freundschaftskreis der Brombeeren - Kreuzspinne mit Beute Nr.3 Freundschaftskreis der Brombeeren - unbekanntes Insekt (Kurzflügler?)

Nr.4 Wildhügel - da hatten die Wildschweine den Boden aufgewühlt 

Nr.5 Tarzans Spielplatz - da hängen richtige Lianen in einem Baum

Nr.5 Tarzans Spielplatz - Lianen

Nr.6 Mooswellen - Rehe sind an uns vorbei gelaufen.

Nr.7 Wasserweg - wenn es stark geregnet hat, fließt hier ein Bach vom Schneckenberg runter

Nr.8 Igelröhre - 2 m langer Baumstamm, der auf dem Boden liegt und ausgehöhlt ist

Nr.9 BB Bussardbuche - darauf ist ein riesiges Nest

Eine Songline ist eine Geschichte, die man sich beim Laufen selbst ausdenkt,damit man seinen Weg besser wiederfindet!

(Bericht von Wolf, 9 Jahre)


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Über uns - Erdwissen e.V.

wurzeltrapp am 21. September 2009 um 13:00
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Du möchtest die Verbindung zu Tieren, Pflanzen, der Landschaft in der Du lebst und den Elementen wieder herstellen? Deine Kinder sollen erfahren, dass es auch draußen spannende Dinge zu erleben gibt?

Durch gemeinsame Naturerlebnisse und Sinneserfahrungen fördern wir Gemeinschaft und verbinden Generationen. Erlebe und erfahre mit uns die natürliche Umgebung, die Geschichte und Geschichten des Ortes und die Rhythmen des Jahreskreislaufs. Werde am eigenen Wohnort wieder heimisch!

In unseren Kursen vereinen sich uralte und moderne ökologische Weisheiten. Wir vermitteln Wissen über alte Handwerks- und Kulturtechniken in und mit der Natur.

Unsere Themen sind:

  • Gefahren
  • Tiere und Spurenlesen
  • der natürliche Kreislauf
  • Pflanzen und Bäume als Nahrung,Medizin und Werkzeug
  • Orientierung und Survival
  • Vögel und ihre Sprache
  • Sinne und Wahrnehmung
  • Natur und Kreativität
  • Altes Handwerk

Schnupperkurse gibt es an jedem ersten Samstag im Monat um 1400h in Offenbach an der Käsmühle. Zusätzlich bieten wir Wochenendkurse an wechselnden Orten an (Termine nach Ankündigung).

Unterstütze mit Deiner Mitgliedschaft unsere wichtige Arbeit. Werde aktiv!
HILFE! Erdwissen e.V. sucht ein Grundstück mit Wald, Wiese, Wasser…

Hier noch unser Flyer zum download [PDF 2MB] bitte weitergeben!

erdwissen flyer

Erdwissen e.V. ::: Naturwissen und altes Handwerk mit allen Sinnen erfahren, erlernen und bewahren…


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Über uns

wurzeltrapp am 21. September 2009 um 12:50
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Du möchtest die Verbindung zu Tieren, Pflanzen, der Landschaft in der Du lebst und den Elementen wieder herstellen? Deine Kinder sollen erfahren, dass es auch draußen spannende Dinge zu erleben gibt?

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In unseren Kursen vereinen sich uralte und moderne ökologische Weisheiten. Wir vermitteln Wissen über alte Handwerks- und Kulturtechniken in und mit der Natur.

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  • Gefahren
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  • der natürliche Kreislauf
  • Pflanzen und Bäume als Nahrung,Medizin und Werkzeug
  • Orientierung und Survival
  • Vögel und ihre Sprache
  • Sinne und Wahrnehmung
  • Natur und Kreativität
  • Altes Handwerk

Natur Erlebnis Kurse gibt es an jedem ersten Samstag im Monat um 1400h in Offenbach an der Käsmühle. Erwachsene zahlen einen Kostenbeitrag von 5 Euro Kinder 3 Euro - Für Mitglieder sind diese kostenlos!

Zusätzlich bieten wir Wochenendkurse an wechselnden Orten an (Termine nach Ankündigung).

Unterstütze mit Deiner Mitgliedschaft unsere wichtige Arbeit. Werde aktiv!
HILFE! Erdwissen e.V. sucht ein Grundstück mit Wald, Wiese, Wasser…

Hier noch unser Flyer zum download [PDF 2MB] bitte weitergeben!

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Bilder von der Küste (2)

Simone R. am 13. August 2009 um 10:07
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Möwen sind hier oben an der Ostsee unsere ständigen Begleiter. Aber auch etwas im Landesinneren sind sie sofort zu Stelle, um gemeinsam mit Schwärmen von Saatkrähen und Staren auf den abgeernteten und frisch gepflügten Getreidefeldern nach Nahrung zu suchen.

Silbermöwe adult.jpg Silbermöwe Jungvogel.jpg
Möwenspuren im Sand.jpg Ohrenqualle gestrandet.jpg
Sand - Kothäufchen.jpg Wellenspiele.jpg
Admiral.jpg Tagpfauenauge.jpg

Beim Strandspaziergang kann man spannende Dinge finden. Sonne, Wellen und Sand und die im Sand lebenden Tiere zaubern einmalige Muster, die mit dem nächsten Windstoß oder der folgenden Welle schon wieder vergangen sind. Wer macht nur diese winzigen Sandhäufchen? Wenn man sich etwas Zeit nimmt, kann man sehen ie sie immer größer werden und es dabei im nassen Sand “blubbert”….

Jetzt nichts wie ‘raus und eigene Beobachtungen machen. Teilt EURE eigenen Geschichten und Erlebnisse auch mit uns!


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Bilder von der Küste (1)

Simone R. am 10. August 2009 um 18:56
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Urlaubszeit - Zeit für neue Eindrücke und (Natur-) erlebnisse in ungewohnter Umgebung. In den nächsten 2 Wochen gibt es hier “Fotoblog pur” aus Ostholstein/Ostseeküste - also viele Bilder und wenig Erläuterungen.

Dafür sind eure Kommentare und eventuelle Nachfragen dazu ausdrücklich erwünscht!!!!!

Beim Frühstücken auf der Terrasse schwirren schon die Mehlschwalben um uns herum - direkt über uns unter dem Dachüberstand haben sie aus Lehm, Schlamm und Speichel kunstvoll ihre Nester gemörtelt. Die Rauchschwalbe unten nistet lieber in geschlossenen Gebäuden wie Ställen oder Scheunen. Und die Spatzen kennen wir auch von zu Hause…

Mehlschwalben in Aktion.jpg Mehlschwalbe Nest.jpg

Rauchschwalbe im Stall.jpg Haussperlinge.jpg

Siebenpunkt-Marienkäfer.jpg Wespe.jpg

Breitwegerich.jpg schwarze-konigskerze.jpg

Teichfrosch-Seefrosch-Wasserfrosch.jpg Ringelnatter Natrix natrix.jpg

Wozu braucht die Wespe nur diese “Barteln” unter dem Kinn??? Ob der Frosch im Tümpel ein Teich-, See- oder Wasserfrosch ist, kann ich leider nicht sagen - wo liegt da überhaupt der Unterschied? Die Schlange hingegen konnten wir wegen der gelben Wangenflecken eindeutig bestimmen. Wer kann uns sagen, welche Schlange so gezeichnet ist? Sie mag das Wasser - ganz offensichtlich! Jetzt nichts wie ‘raus und eigene Beobachtungen machen. Wir freuen uns auch übere eure Geschichten und Erlebnisse!


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Die Quelle mit den 3 Bäumen

wurzeltrapp am 18. Februar 2009 um 14:12
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Ein (leider) wahre Geschichte die mir Larissa geschickt hat. Doch lies selbst…

Es war einmal eine Quelle, die seit ganz langer Zeit den Menschen ihr Wasser gab. Früher wußten die Menschen, daß Quellen heilige Orte sind. Durch sie fließt der Geist des Himmels in diese Welt und spendet Leben.

Aber dann kam eine Zeit, in der die Menschen vergessen haben, wie lebensbringend die Quellen sind. Auch vergaßen sie die Orte, wo sich die Quellen befanden. Stattdessen tranken die Menschen Wasser aus Aufbereitungsfabriken. Dort floss das Wasser durch lange Leitungsrohre und es wurde auch noch mit chemischen Fremdstoffen behandelt. Diese Flüssigkeit sah zwar aus wie Wasser, aber es war kein wirkliches Wasser mehr, sondern nur noch fliessende tote Materie.

Nun in dieser Zeit, wo die meisten Menschen nur noch totes Wasser tranken und sie sich wunderten, dass sie immer kränker und kränker wurden, da gab es noch eine wunderschöne Quelle, die einige Menschen
nicht vergessen hatten. Sie lag am Hange eines Berges, am Waldrand und das Wasser sprudelte vor Freude aus ihr heraus. Diese Quelle hatte drei Freunde…
Drei große uralte Bäume wuchsen über ihr. Diese wundervollen Buchen, deren kräftige Wurzeln bis tief in die Quelle hineinwuchsen, boten ihr während der 4 Jahrenzeiten Schutz und Gesellschaft. Viele Liebende saßen dort und haben ihre Namen in die Bäume eingeritzt und eine schöne Zeit verbracht. Es war dort wirklich schön wie im Märchen.

Quelle vorher

Doch eines Tages kamen Menschen, die kein Leben mehr in ihrer Seele trugen und fällten den Entschluß, dass diese Bäume gefällt werden müssten. Diese Menschen hassten das Leben und alles was noch lebendig und frei war, wollten sie durch Regelungen, Gesetze und sonstige Maßnahmen zerstören.

Quelle nachher

Sie begriffen nicht das Wesen, das in der gewachsenen Natur liegt, und waren blind für die Schönheit, die ganz frei von menschlichen Eingriffen ist. So wurden die drei treuen Freunde der Quelle durch Sägen förmlich hingerichtet…
Diese unbarmherzigen Menschen waren natürlich nicht um rationale Begründungen verlegen: “Es ist alles nur zum Besten des Waldes und zur Sicherheit der Menschen dort geschehen. ” Wieder einmal wurde ein Teil der Schöpfung zerstört, nur weil bewußtseinslose Menschen mit angeblich “besten” Absichten Gott spielten.

Die Bäume wurden zwar im Auftrag von seelisch erblindeten, rational denkenden Menschen abgesägt aber solange es Menschen mit Bewußtsein gibt, die die Geschichte dieser 3 Bäume und der Quelle nicht vergessen - werden die 3 Bäume weiterleben.

Und vielleicht bringen sie uns wieder ins Bewußtsein, dass das wirkliche Leben aus der inneren Quelle, der Seele, dem Empfinden kommt und nicht aus dem Vernunftdenken der geld -erfolg und sicherheitsorientieren heutigen Gesellschaft.

Wenn nur ein Mensch aufgrund dieser Geschichte aus s-einer Quelle trinkt und wieder der Natur traut, dann hat das Leben gewonnen und die Bäume wurden nicht umsonst abgesägt.

15. Februar 2009 - Larissa@bewusstsein-gesundheit.de


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Winterstreifzüge

Simone R. am 7. Januar 2009 um 11:59
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Der kalendarische Winter scheint in diesem Jahr auch tatsächlich einmal stattzufinden. Seit Tagen herrschen frostige Temperaturen und es gab seit langer Zeit hier im Rhein-Main-Gebiet wieder einmal einen nennenswerte Menge Schnee. Die sonnigen und trocken-kalten Tage “Zwischen den Jahren” luden zum Spazierengehen ein. Auf unseren Streifzügen haben wir wieder einiges entdeckt. Da war zum Beispiel dieser riesige, pilzüberwucherte Baumstumpf, der tatsächlich einem Waldbewohner als Esstisch und Toilette gleichzeitig (!) diente und die Wespen, die sich einen Spalt zwischen loser Baumrinde als Unterschlupf gesucht hatten. Leider wurde ihnen zum Verhängnis, dass sich mein Sohn gerade diese Stelle zum Klettern ausgesucht hat Ihnen so den Schutz raubte. Zum Glück sind sie dann ganz langsam einfach etwas tiefer gekrabbelt und so nicht mehr ganz schutzlos der Kälte ausgeliefert.

fuchsspuren.JPG wespen.JPG

Die Vögel haben es jetzt in der kalten Jahreszeit besonders schwer und es ist erstaunlich, wie fröhlich und munter sie trotz der Kälte und der damit einhergehenden Nahrungsknappheit unterwegs sind. Und das schon früh am Morgen (dazu mal als Gegensatz die Abendstimmung am gleichen Platz):

meise-fliegt.JPG meise-fliegt-2.JPG

venusklein.JPG

Der Frost verwandelt Wasser in die irrwitzigsten Formen und mein Sohn Wolf bemerkte dazu treffend: “Das ist Natur-Kunst!”

eiskunst2.JPG raureif1.JPG

froschtod.JPG schwingenabdruck.JPG

Der Frosch hätte sich wohl nicht auf das Eis wagen sollen - das war sein Ende. Diesen zarten Abdruck von Vogelschwingen (einer Krähe, der Größe nach zu urteilen…) fanden wir im frischen Schnee am Straßenrand - er ist wohl entstanden, als der Vogel fortgeflogen…wunderbar!

Und dass außer uns auch noch viele Tiere unterwegs sind, blieb uns auch nicht verborgen:

fahrte2.JPG hasenspur.JPG

spur3.JPG fuchs.JPG

Und zum guten Schluß noch etwas zum schmunzeln…schon mal einen Eis leckenden Wolf gesehen? Diesen Polarwolf hier haben wir in der Fasanerie in Hanau Klein-Auheim erwischt, wie er mit sichtlicher Wonne die gefrorene Pfütze abgeschleckt hat. Wie man sieht, ist der Tierpark dort auch im Winter einen Besuch wert!

wolf-leckt-eis-1.JPG


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Was so zu sehen war…13./14.12.2008

Simone R. am 17. Dezember 2008 um 18:40
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Am letzten Wochenende haben wir wieder spannende Beobachtungen an unserem Natursitzplatz gemacht.

Bei kaltem Wetter um die 0°C und bedecktem Himmel sind wir losgezogen, um Gipsabdrücke von Tierspuren zu machen. Das ist ganz einfach: Aus Pappe einen Ring ausschneiden und mit Tesa zusammenkleben. Dann muss man sich einen schönen, möglichst gut erhaltenen Abdruck suchen und den Ring drumherum etwas in die Erde drücken. Dann Gips mit Wasser anrühren (nicht zu dick und nicht zu flüssig) und vorsichtig in die Spur gießen. Einige Zeit warten, bis es fest wird und dann den überschüssigen Sand entfernen. Wenn Ihr einen Sandkasten zu Hause habt und ein Haustier dann geht das wunderbar auch dort! Hier könnt Ihr den Gipsabdruck sehen, den wir am Samstag gegossen haben - wer kann erraten, von welchem Tier er wohl stammen könnte?

gipsspur.JPG

Als wir in der Zwischenzeit still an unserem Platz am Waldrand saßen, konnten wir einen Falken bei der Jagd beobachten. Er “rüttelte” über der Wiese, d.h. er stand quasi mit schnellen Flügelschlägen still in der Luft und visierte seine Beute an. Nach und nach kam er stufenweise tiefer, bis er aus recht niedriger Höhe steil und pfeilschnell herabstieß. Eine mühselige und nicht immer von Erfolg gekrönte Jagdweise - es brauchte einige Versuche, bis der Vogel erfolgreich war. Was uns sehr erstaunt hat war, dass er mit seiner Beute hoch auf den Wipfel eines Baumes geflogen ist, um dort zu fressen. Später folgten noch einige Beuteflüge direkt vom Baum aus, jedoch alle erfolglos. Hier ein paar Bilder (leider aus einiger Entfernung, mehr gibt meine Kamera nicht her):

falki3.JPG falki2.JPG

Sonntags waren wir dann einfach nur an einer anderen Stelle am Waldrand spazieren und auch hier jagte wieder ein Falke über dem abgeernteten Feld. Die Kinder spielten am Bach auf einem umgestürzten Baum und hatten Ihren Spaß… Schaut nur die leuchtenden Farben dieser Flechten auf einem abgebrochenen Ast! Und welcher Baum hat trägt diese zwei unterschiedlichen Anhängsel? Die Tautropfen auf den Grashalmen vergrößern wie kleine Lupen!

flechten2.JPG querschnitt1.JPG

grashalme.JPG baumbluten5.JPG

Ich wette, Ihr könnt da draußen auch solche tollen Sachen finden - also, Augen auf!


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Urlaubserlebnisse 08.07.2008

Simone R. am 10. Juli 2008 um 15:00
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Vorgestern haben wir hier unseren „geheimen Platz“ entdeckt! Schon am ersten Tag ist mir ein wunderschöner einzelstehender Baum am gegenüberliegenden Ende des angrenzenden Rapsfeldes aufgefallen.

Baum

Doch wie dort hinkommen ? Das Rapsfeld ist riesig und querfeldein ist kein Durchkommen. Letztendlich sind wir dann einer Fahrspur des Treckers gefolgt, welche uns am Feldrand entlang direkt dorthin hingeführt hat. Auf dem Weg wurden wir vom Gesang einer Goldammer begleitet.

Goldammer

Dann die Überraschung: Am Fuße des Baumes fanden wir einen kleinen, versteckten Tümpel – umsäumt von Schilfgras und bedeckt mit Wasserpflanzen. Als wir uns näherten, sahen wir gerade noch ein paar bräunliche, etwas mehr als amselgroße Vögel ins Ufergestrüpp flüchten und ein großer Graureiher erhob sich und flog davon. Nach ein paar Minuten trauten sich zumindest die erwachsenen Bewohner wieder aus Ihrem Versteck.

Teichhuhn01 Teichhuhn02

Sogar das Nest konnten wir entdecken; es war völlig frei auf Wasserhöhe aus Gräsern in die Ufervegetation hineingebaut.

Den Platz werden wir sicher noch öfter besuchen…im nächsten Urlaub sicher regelmäßig.

Gestern haben wir dann an einer Führung durch Schleswig-Holsteins einzige Höhle – die Segeberger Kalkhöhle teilgenommen. Sie ist das größte Winterquartier für Fledermäuse in Deutschland, die teils aus mehreren hundert Kilometern Umkreis jedes Jahr zum Überwintern dorthin kommen. Im letzten Jahr wurden dort rund 21.000 Überwinterungsgäste gezählt! Hier an der „Haupteinflugschneise“ ist ein kompliziertes Lichtschrankensystem installiert, welches die einziehenden Tiere erfasst.

Eingang

Fledermäuse haben wir in der Höhle selbst leider nicht sehen können, da diese in den Sommermonaten die Höhle nicht aufsuchen. Bei der Führung hatten wir auch das große Glück einen weiteren Höhlenbewohner zu sehen – den Segeberger Höhlenkäfer. Ihn gibt es nur in der Segeberger Kalkhöhle und sonst nirgendwo auf der Welt!!! Ein ca. 0,5 cm. großer länglicher, kastanienbrauner Käfer mit verhältnismäßig langen Beinen und Fühlern. Dass wir gleich 2 Exemplare auf der Führung gesehen haben, hat selbst den Führer überrascht – ein seltener Glücksfall und sehr beeindruckend. Leider habe ich kein Foto, da man in der Höhle nicht fotografieren darf. Die kleinen Tierchen ernähren sich von Fledermauskot und reinigen so das Winterquartier der fliegenden Mitbewohner – eine perfekte Symbiose, die schon seit mehreren tausend Jahren reibungslos funktioniert.

Nach einer regnerischen Nacht jagte auch heute Morgen ein Regenschauer den anderen. Deswegen überraschten mich auch die Vogelstimmen auf der Terrasse – lautes geschwätziges Zwitschern vieler Rauchschwalben. Aufgereiht auf dem Geländer saßen dort laut bettelnd 6-8 junge Schwalben, während die Eltern sie fliegend fütterten. Vermutlich durften sie heute ihre ersten Flugversuche unternehmen, denn der Wind stand günstig so dass sie sich einfach nur auf die nächste Windböe legen und lossegeln mussten. Nach und nach hoben sie alle ab und stürzen sich ins Leben.

Rauchschwalbe01 Rauchschwalbe02

So, das war der letzte Bericht aus unserem Sommerurlaub an der Ostsee – morgen geht es zurück Richtung Heimat.


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