Schnupperkursimpressionen…

Simone R. am 5. November 2011 um 23:03
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Wer auch immer für das Wetter verantwortlich ist, hat es am Schnupperkurstag am 05.11.2011 ganz besonders gut gemeint und uns einen herrlich goldenen Novembertag geschenkt.

Sogar einige Schmetterlinge ließen sich von der Sonne hervorlocken, so wie dieser Admiral hier:

Der Admiral (Vanessa atalanta) nascht im Herbst gerne an überreifem Obst. Unterwegs lernten wir die Wilde Karde (Dipsacus fullonum) kennen - Ihre Heilkräfte lassen sich bei der Behandlung der durch Zecken übertragenen Borreliose einsetzen.
Die Karde nochmal in ihrer ganzen herbstlichen Schönheit - Wilde Karde (Dipsacus fullonum) :: Foto © Stefanie Düsterhus frische Minze fanden wir sogar auch noch - wie das duftet!!! :: Foto © Stefanie Düsterhus Einführung in die Geheimnisse des Spurenlesens :: Foto © Stefanie Düsterhus
und schon ein paar Meter weiter die ersten Wildschweinspuren auf dem Feldweg! Löwenzahnherbstblüte…
hier hat/haben sich ein (oder mehrere) Wildschwein(e) gesuhlt! Die Teilnehmer waren mit vollem Körpereinsatz bei der Sache!
Zum Schluss haben wir von den schönsten Trittsiegeln Gipsabdrücke genommen… …und wer wollte, konnte “seine” Spur mit nach Hause nehmen.

Also uns hat dieser Nachmittag heute unheimlich viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon sehr auf den nächsten Schnupperkurstag am 03. Dezember 2011.

Anmelden - Mitmachen! #RausindieNatur!


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…und das war los beim letzten erdwissen-Schnupperkurstag:

Simone R. am 9. August 2010 um 17:40
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Inspiriert von der letzten “Natur erleben” Ausgabe  im  Familienmagazin Rappelpost (siehe letzter blog-Eintrag vom 05.08.2010) haben wir uns ausgiebig mit dem Thema Spurenlesen beschäftigt. Dabei konnten die Teilnehmer auch eine einfache Methode selbst ausprobieren, um die  die Trittsiegel der Wildtiere im wahrsten Sinne des Wortes “begreifbar” zu machen - das Ausgießen mit Gips!  (hier schonmal beschrieben: http://www.erdwissen.de/2008/12/17/was-so-zu-sehen-war1314122008/ )

Wasser, Gips, Becher zum Anrühren und Spachtel - mehr brauchst Du nicht. den angerührten Gips vorsichtig in die Spur laufen lassen… 
ob das mal ‘was wird..? und so sieht das dann aus, wenn die Abdrücke fertig sind!
auch Vögel hinterlassen manchmal Fährten… trinkende Bienen…
Trittsiegel vom Wildschwein Spechtschmiede im Zaunpfosten

Unterwegs entdeckten wir in einem hohlen, regenwassergefüllten Baumstamm ganz viele Bienen. Haben Sie dort nur getrunken oder gar Wasser zum Bienenstock getragen?  Und den Zaunpfosten im letzten Bild hat auch jemand für seine Zwecke so umgearbeitet, dass er dort Haselnüsse öffnen kann. Wer war’s?

Nichts wie RAUS IN DIE NATUR und eigene Entdeckungen machen - und am besten gleich zu den nächsten Schnupperkursen am 04.09.2010 bei uns anmelden! Anmeldung hier ganz einfach per eMail unter hallo@erdwissen.de oder telefonisch unter 069-851586


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Begegnungen…echt tierisch!

Simone R. am 14. Januar 2010 um 23:30
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Heute war es also soweit - bei den vielen Streifzügen, die wir durch den Offenbacher Stadtwald schon unternommen haben, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann wir einmal einem der Schwarzkittel begegnen würden, deren Spuren wir schon so oft gefunden haben. Auf unserem gewohnten Weg am Rande des Waldes schoss plötzlich ca. 50 Meter entfernt eine dunkle, massige Gestalt aus dem Gestrüpp am Waldsaum hervor und rannte mit hoch erhobenen (und gar nicht geringeltem) Schwänzchen im gestreckten Schweinsgalopp in den Wald.

Einmalige Gelegenheit, eine superfrische Wildschweinfährte zu begutachten! Wir konnten sie im tiefen Schnee wunderbar zurückverfolgen und so auch den Ruheplatz ausfindig machen, an dem das Schwein tagsüber Schutz suchte , bevor wir es nichtsahnend aufgeschreckt haben: Ein trockener, schneefreier Platz unter einer alten umgestürzten Eiche…

Wildschweinfährte.jpg Wildschweinlager.jpg
Maus im Schnee.jpg Insekt im Schnee.jpg

Am Tag zuvor hatten wir schon diese zitternde und offensichtlich erschöpfte Maus neben einem Trampelpfad auf der dicken Schneedecke liegend gefunden. War sie in die Fänge eines Fressfeindes geraten, der von ihr abgelassen hat, als wir uns näherten? Oder war sie schlichtweg hungrig und entkräftet angesichts der langen Schnee- und Frostperiode? Mein Sohn suchte sofort einen abgestorbenen Baum als Unterschlupf, dann busgierte ich sie mit behandschuhten Händen dorthin und sie verkroch sich sofort in den Schutz der Baumwurzeln. Eine Handvoll Sonnenblumenkerne hat sicher geholfen, den Schock zu überstehen…

Dass auch bei Minusgraden und Schnee noch Insekten aktiv sind, beweist das letzte Bild.

Also los, nichts wie ‘raus - auch bei Schnee und Eis könnt Ihr tierisch tolle Begegnungen haben!


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