„Erdwissen“ März 2012

Aus dem aktuellen Mainkind, die Naturseite zum kostenlosen Download für euch.

Erfahrt, wie ihr im Frühling euren Natursitzplatz findet. Macht mit und nehmt zur Belohnung an einem exklusiv Wurzeltrapp Kurs teil!

Auch warten wieder viele Beobachtungstipps auf euch.

Klick auf das Bild für deine Ausgabe…

Erdwissen März 2012 Wurzeltrapp Mainkind

Ein Besuch im Zoo…

…hat uns letzte Woche ein ganz besonderes Erlebnis beschert – und das ganz unerwartet fernab der Schauhäuser und Gehege!

Wir befanden uns gerade auf dem Weg hinter den Nashorngehege, als mein Sohn rief: „Mama schau mal, was für eine komische Krähe!“ und auf eine Rabenkrähe zeigte, die sich gerade auf einem Baum niederließ. Diese hatte in der Tat ein sehr sonderbares Gefieder. Nicht ganz schwarz wie man es kennt, sondern mit einzelnen braun/grauen Federn.

Während wir noch so da standen und der Krähe beim Gefiederputzen zugesehen haben, wurde es um uns herum in den Bäumen plötzlich sehr unruhig: Die Tauben, die mit der Krähe auf dem Baum gesessen hatten, stoben wie auf Kommando mit lautem Flügelklatschen in alle Richtungen auseinander und die im Zoo allgegenwärtigen Spatzen verschwanden laut kreischend in die dichten Büsche rechts und links der Wege. Die Krähe flog auch davon, angesteckt von der Aufregung überall.

Einer der Spazen flog mit einem langgezogenen, kläglichen Schrei in das Gebüsch direkt vor mir. ANGST! Dieser Vogel hatte ganz eindeutig Angst!

Kein Wunder, denn gejagt wurde er von einem Sperber! Dieser (konnte oder wollte) dem Sperling jedoch nicht ins dichte Dornengebüsch folgen, sondern drehte leicht nach oben ab und querte direkt über unsere Köpfen den Weg, so dass wir wunderbar die braun-weiß „gesperberte“ Unterseite des Greifvogels sehen konnten. Herr Sperber war da also auf der Jagd!

Nun setzte sich die Aufregung unter dem Vogelvolk auf der anderen Seite des Weges fort – Gezeter überall und schon kam von dort auch ein Trupp Spatzen angeflogen und setzte sich in die Büsche direkt neben mich. Ganz nah – ich hätte sie anfassen können!

Aber meine Nähe suchten Sie nicht ohne Grund…oder war das alles Zufall? Was meint ihr?

ein Wächter…¦.

Wenn Euch diese Geschichte und unsere Beobachtungen neugierig gemacht haben, dann freut Euch auf das kommende Jahr – denn da werden wir Euch mit der geheimen Sprache der Vögel bekannt machen!

Augen auf – bald mehr dazu hier bei erdwissen e.V.!!!!!

„Erdwissen“ November 2011 – NEU!

Hallo ihr Lieben.

Ab November 2011 gibt es Mainkind, das Familien Magazin für Frankfurt am Main. Alle 2 Monate könnt ihr dort auch was von Wurzeltrapp lesen. Die Mainkind Naturseite hört auf den schönen Namen Erdwissen.

In dieser Ausgabe stellt sich der Wurzeltrapp vor und gibt dir wertvolle Beobachtungstipps für November und Dezember.

Klick auf das Bild, hol dir deine Erdwissen Seite und dann raus in die Natur!

Erdwissen November 2011 Wurzeltrapp

Unbekannte Wesen…

entdecke ich immer wieder, wenn ich Draußen unterwegs bin. Und ich bin jedesmal erstaunt, welche Vielfalt an Leben alleine auf einem Quadratmeter Waldboden zu finden ist. Dabei können wir sogar nur einen Bruchteil davon sehen! Dieser Geselle hier lief mir heute über den Weg…im wahrsten Sinne des Wortes:

unglaublich schnell und mit fließenden Bewegungen rannte er über den Waldweg…¦ und überraschte mich dann mit einer skorpionsähnlichen Abwehrhaltung!

Mal sehen, ob ich noch herausbekomme, wie das Tier heißt! Kann da jemand von Euch helfen?

Pilze in allen Farben und Formen schießen geradezu aus dem Boden…¦ Den Fliegenpilz kennt jedes Kind (hoffentlich…¦) An diesem hier labten sich mehrere Jungschnecken..

Als ich mir die kleinen Schnecken mal etwas näher betrachtete fiel mir auf, dass ihr Rückenschild eine ähnliche Struktur wie unsere Fingerabdrücke aufweist. Ob so jede Schnecke auch „einzigartig“ ist auf der Welt – so wie sich kein Fingerabdruck dem anderen gleicht?

Also – nichts wie #RausindieNatur und macht Euch auf die Suche nach unbekannten, einzigartigen Wesen. Da draußen wartet eine Menge LEBEN auf euch!