Mit leeren Händen…

Simone R. am 16. Februar 2013 um 20:08
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…bin ich heute zum Rundgang durch den regennassen Wald aufgebrochen (mal abgesehen von meiner Fotokamera natürlich) und zurückgekommen bin ich mit einem vollgepackten Stoffbeutel!

Die glitzernden Wassertropfen und den umgestürzten Baum mit Graffitti - Verzierung konnte ich natürlich nicht mit einpacken…

Wieso nur steht alles auf dem Kopf, wenn man mal genauer in den Wassertropfen hineinschaut? Wahrnehmung… Die Leute vom Hessenforst, haben schon Humor, oder? Den Baum als “zu Fällen” markieren, obwohl er schon liegt und dann noch ‘nen netten Spruch mit smiley dazu ;-)

Unter dem Wurzelteller fand sich der Eingang zu einem Bau. Nicht nur die Pfotenabdrücke im sandigen Boden verrieten, dass er gerade wirklich benutzt wird - wenn das Internet auch noch Geruchsübertragung ermöglichen würde, dann könntet auch Ihr eindeutig nachvollziehen, dass hier der Fuchs wohnt… An einer ca. 2 Meter hohen Böschung ganz in der Nähe fiel mir ein neon-orange leuchtendes Plastikstück auf, das aus dem Waldboden ragte. Ich musste ganz schön feste daran ziehen - und hatte dann plötzlich einen Metallpfeil in der Hand. Da hat wohl jemand im Wald heimlich Bogen schießen geübt!

Der “Duft”, der diesem Eingang entströmte sprach eine eindeutige Sprache: stinkt nach Fuchs! Der Bogenschütze hat seinen Pfeil im Wald nicht mehr wieder gefunden - mir blieb er nicht verborgen! #Wahrnehmung

Derzeit kann man im Wald oft Büschel dieser weiß-grauen Haare finden. Warum ist das so? Gefunden habe ich auch ganz viele Knochen, einen Schädel und einen Unterkiefer. Von welchen Tieren mögen sie wohl stammen? Bei der Knochenansammlung auf dem zweiten Bild (ich habe zum Größenvergleich eine Packung Taschentücher mit dazu gelegt) war ich überrascht, so viele Knochen auf einem Fleck zu finden. Normalerweise sorgen die Wildschweine schon dafür, dass nicht viel an Überresten bleibt bzw. verteilen diese im großen Umkreis.

Derzeit kann man viele solcher ausgezupften Fellbüschel finden. Warum? Von welchem Tier stammen diese Knochen?
Der Schädel von einem Pflanzenfresser oder Fleischfresser? Den Unterkiefer fand ich an einer anderen Stelle und gehört nicht zum Schädel im letzten Bild. Hier bestätigt sich wieder die Theorie meines Sohnes “Die meisten Knochen kann man unter Nadelbäumen finden!”

Als ich noch so den Unterkiefer betrachtete, hörte ich hinter mir ein Rascheln und Schritte. Ich sah dann noch ein Reh davonlaufen, welches keine 5 Meter von mir unter den Zweigen einer umgestürzten Fichte geruht hatte. Es ist wirklich bis zum letzten Moment liegen geblieben. Wahrscheinlich hätte ich es gar nicht entdeckt, wenn es nicht losgestürzt wäre. Nach der ersten Flucht wurde das Reh aber bald langsamer und schlug einen großen Bogen um mich herum ca. 50m entfernt wieder in meine Richtung. Begegnet bin ich dann auch noch einem Wintergoldhähnchen, welches emsig auf dem Boden nach Nahrung suchte.

Auch die Wildtiere suchen sich bevorzugt ein trockenes Plätzchen zum Ruhen, so wie hier unter den Zweigen der umgestürzten Fichte. Wintergoldhähnchen (Regulus regulus) :: Es war kaum möglich, ein unverwackeltes Foto von dem quirligen kleinen Kerlchen zu machen, der ständig in Bewegung war.
Pilze: Goldgelber Zitterling (Tremella mesenterica) Sperberrupfung!

Auf dem letzten Bild seht ihr mal eine etwas außergewöhnliche Rupfung. Da wurde der Jäger zur Beute. Hier hat es nämlich einen Sperber erwischt. Da die Federkiele alle herausgezogen und nicht abgebissen sind, kommt nur ein anderer Greif als Feind in Betracht. Also die Jagd hätte ich gerne mit eigenen Augen gesehen!!! Oder hat sich der Habicht den Sperber geholt, während dieser selbst gerade fressend über seiner Beute saß?


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“Erdwissen” September 2012

wurzeltrapp am 20. September 2012 um 19:01
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Entdecke deinen Tastsinn neu! Die Übungen vom Wurzeltrapp helfen dir dabei. Natürlich bekommst du auch diesmal jede Menge Natur Beobachtungstipps.

Klick auf das Bild um deine Ausgabe zu laden… und dann raus in die Natur!

Wurzeltrapp im Mainkind Magazin September 2012 - Serie Erdwissen


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Unerwartete Schnupperkurs - Entdeckungen…

Simone R. am 5. August 2012 um 11:56
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…gab es gestern. Kaum in den ersten Waldweg abgebogen erwartete uns dieser Anblick. Dabei hatten wir es doch eher auf Tierspuren abgesehen…

eindeutige Spuren menschlicher Zivilisation, die im Wald nichts zu suchen haben! Aber die Kinder machten das Beste daraus und schnappten sich aus den Müllhaufen brauchbare Schätze…
Das ist doch der Wurzeltrapp, oder??? ;-) Mit den Sinnen wahrnehmen - wie riecht der Waldboden, wie fühlt es sich an dort zu liegen???
Springkraut explodieren lassen - für die Kinder selbstverständlich, für manchen Erwachsenen eine ganz neue, lustige Erfahrung! Wahrnehmung ► Eines der Kinder endeckte sogar eine Ameisenstraße…
…und die jüngste Teilnehmerin dieses mysteriöse Gebilde, was wir als Buchengalle identifizierten. Zwischenstopp am Malbaum, an dem die Wildschweine Fellpflege betreiben…
eindeutig das Beweismaterial, das kleben blieb: Wildschweinborsten! Dann weiter, den Wildwechseln folgend durch den Goldrutenwald…
..zur Wildschweinsuhle, wo wir neben vielen Schalenabdrücken auch einige Pfotenabrücke fanden -Spurenlesen viele schöne Fundstücke vom Rundgang heute Bussardfeder, Graswedel, Kiefernzapfen, Bucheckern & Rinde und der “Affe-auf-Motorrad” Stein!

(Nicht nur) für diejenigen die dabei waren, möchte ich zum Thema “Natursitzplatz” noch etwas nachtragen:

Das regelmäßige Sitzen an einem festen Platz in der Natur kann für Euch zu etwas ganz Besonderem werden - so etwas wie ein guter Freund! Wenn Ihr regelmäßig “euren” geheimen Platz in der Natur aufsucht, werdet Ihr nach und nach kleine Wunder erleben. Besucht ihr öfter diesen einen Ort und verweilt dort, dann lernen die Vögel und anderen Tiere Euch an Eurem Geruch, eurem Gang und dem friedlichen Verhalten, das ihr ausstrahlt “persönlich” kennen und verringern nach und nach ihre kritische Distanz zu Euch. Wichtig ist, an diesem Ort zur Ruhe zu kommen und “still” zu werden. Auch innerlich. Öffnet Eure Sinne und erwartet nichts. Die Tiere werden zu Euch kommen.


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Begegnung am Waldrand…

Simone R. am 3. August 2012 um 14:35
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Heute morgen schreckte ich beim Spaziergang dorch den Offenbacher Lohwald einen Rehbock auf, der unter einem Brombeergestrüpp am Waldrand in der Sonne lag.

Schaut mal, wie er darauf reagiert hat: ►► hier geht’s zum Video

Der Rehbock versucht zu orten, woher die Störung kam. doch lieber weglaufen?

Erst sprang er ein paar Meter fort, blieb stehen, sicherte in meine Richtung, um dann mehrere Minuten unschlüssig weiter dort herumzulaufen. Offensichtlich wusste er wohl ungefähr, wo die Störung auszumachen ist, denn er blickte immer wieder in meine Richtung, und stieß dabei ab und zu die typischen “Schreckrufe” aus, die fast wie ein Bellen klingen. Ruhig stehen bleiben ist hier der Schlüssel und jegliche Bewegung vermeiden, die das Tier weiter verschrecken könnte. Bisher war der Bock nur etwas beunruhigt, zumal es auch windstill war und mein Geruch nicht bis zu ihm herüber getragen wurde.

Zum Glück hatte ich die Kamara noch in der Hand, weil ich zuvor einen Pilz fotografiert hatte. Bewegt habe ich mich nur, während der Bock selbst in Bewegung war und sich hinter einem Baum befand und mich da nicht sah. Auf diese Weise konnte ich mich dann auf einem Baumstamm niederlassen und bewegte Bilder schießen. Leider störte eines der in Offenbach unvermeidlichen Flugzeuge die Tonaufnahme, so dass die Schrecklaute nicht so gut zu hören sind. Evtl. die Lautsprecher etwas mehr aufdrehen…

Ach ja, wenn auch Ihr frei lebende Wildtiere beobachten möchtet, dann solltet Ihr lernen, wie man Vogelalarme vermeidet. Denn diese verstehen auch die anderen Wildtiere und verschwinden dann natürlich lange bevor Ihr sie seht. Wir empfehlen Euch dazu unseren Wochenendkurs “Geheimnis der Vogelsprache”, welcher am 15.-16.09.2012 im Outdoor Zentrum Lahntal stattfindet. Mehr Infos hier


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“Erdwissen” Juli 2012

wurzeltrapp am 20. Juli 2012 um 13:00
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So schmeckt der Sommer…

Erfahre interessantes über den Geschmackssinn und verwöhne dich mit leckeren Rezepten aus der Natur.

Für deine Naturbeobachtungen im Juli/August gibt es wieder jede Menge Tipps. Also…

Klick auf das Bild für deine Ausgabe…

Erdwissen Juli 2012 Wurzeltrapp Mainkind


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Komische Vögel…

Simone R. am 15. Juni 2012 um 10:36
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…hatten wir gestern früh in unserem Garten zu Besuch - behauptet zumindest mein Sohn. Ganz aufgeregt rief er “Mama, Mama guck mal, was für ein komischer Vogel!” und zeigte auf dem Kirschbaum. Dort sind wegen der reifen Kirschen derzeit alle Vögel der Nachbarschaft regelmäßig zu Besuch aber so einen hatte er noch nich gesehen. Ich kam leider zu spät und konnte mir kein Bild mehr machen. Deshalb bat ich Wolf, den Vogel für mich zu beschreiben und zu zeichnen. “Oben schwarz und orange-gelb an den Backen, schwarzer kräftiger Schnabel und weiße Flügel. Der Schwanz war von unten weiß. Und so groß wie eine Elster war er. Eigentlich sehr ähnlich wie eine Elster, nur mit Gelb”. Soweit so gut. Also ich habe keine Ahnung, was für ein Vogel das gewesen sein könnte. Vielleicht ein ausgebüxter Exot? Nunja, vielleicht war auch noch etwas Schlaftrunkenheit mit im Spiel…Ich finde, die Zeichnung hat ‘was von einem Pinguin aber der wird ja wohl kaum hier im Baum gesessen haben…

Wolfs Rätselvogel

Wenn Eure Kinder euch von solchen Entdeckungen berichten, dann tut das nicht einfach so ab! Hakt nach, stellt Fragen und zeigt Interesse. Das schärft die Wahrnehmung und Achtsamkeit - nicht nur die Eurer Kinder! Tauscht Euch regelmäßig über solche Dinge aus und Ihr werdet Euch wundern, wieviel mehr Beobachtungen ihr im Laufe der Zeit machen werdet…

Abends gab es dann noch einen ausgedehnten Streifzug durch den Wald…schaut her, was ich alles entdeckt habe!

Am sonnenbeschienenen Waldrand ein C-Falter (Nymphalis c-album), der wohl auf dem feuchten Boden Mineralien tankt… Warum drängeln sich die Wanzen da alle zusammen…?
Hat die Eiche Windpocken - oder was ist da los?? Diese Schafgarbe hat aber eine sonderbare Blüte…
Erstaunlich viele Pilze habe ich gesehen - hier der “Ziegenbart” als ich einem Wildwechsel folgte, stand ich plötzlich vor dieser halbfertigen “Hütte” mitten im Wald! Die Wildschweine haben die wohl nicht gebaut…
Zum Glück bin ich nicht ausgeruscht und in die Suhle direkt daneben gefallen, wobei ich kurzzeitig mit dem Gedanken spielte es den Säuen gleichzutun, weil mich die Stechmücken verfolgten. Perfekt getarnt, ist dieses Nest hier in einer Kuhle am Baumstamm wirklich kaum zu erkennen. Verblüfft hat mich, dass es sich in gerade mal 1,20m Höhe über dem Boden befand.
Das Blatt des Frauenmantels (Alchemilla vulgaris) mit dem typischen Lotus-Effekt Die Hummel versucht sich hier an der Blüte vom Wald-Geißblatt (Lonicera periclymenum) - dürfte aber wenig Erfolg haben, da “Zielgruppe ” die langrüssligen Nachtfalter sind.

Und jetzt macht Ihr aber mal den Rechner aus und geht selbst #RausindieNatur !!!!


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Ein Besuch im Zoo…

Simone R. am 11. Dezember 2011 um 18:07
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…hat uns letzte Woche ein ganz besonderes Erlebnis beschert - und das ganz unerwartet fernab der Schauhäuser und Gehege!

Wir befanden uns gerade auf dem Weg hinter den Nashorngehege, als mein Sohn rief: “Mama schau mal, was für eine komische Krähe!” und auf eine Rabenkrähe zeigte, die sich gerade auf einem Baum niederließ. Diese hatte in der Tat ein sehr sonderbares Gefieder. Nicht ganz schwarz wie man es kennt, sondern mit einzelnen braun/grauen Federn.

Während wir noch so da standen und der Krähe beim Gefiederputzen zugesehen haben, wurde es um uns herum in den Bäumen plötzlich sehr unruhig: Die Tauben, die mit der Krähe auf dem Baum gesessen hatten, stoben wie auf Kommando mit lautem Flügelklatschen in alle Richtungen auseinander und die im Zoo allgegenwärtigen Spatzen verschwanden laut kreischend in die dichten Büsche rechts und links der Wege. Die Krähe flog auch davon, angesteckt von der Aufregung überall.

Einer der Spazen flog mit einem langgezogenen, kläglichen Schrei in das Gebüsch direkt vor mir. ANGST! Dieser Vogel hatte ganz eindeutig Angst!

Kein Wunder, denn gejagt wurde er von einem Sperber! Dieser (konnte oder wollte) dem Sperling jedoch nicht ins dichte Dornengebüsch folgen, sondern drehte leicht nach oben ab und querte direkt über unsere Köpfen den Weg, so dass wir wunderbar die braun-weiß “gesperberte” Unterseite des Greifvogels sehen konnten. Herr Sperber war da also auf der Jagd!

Nun setzte sich die Aufregung unter dem Vogelvolk auf der anderen Seite des Weges fort - Gezeter überall und schon kam von dort auch ein Trupp Spatzen angeflogen und setzte sich in die Büsche direkt neben mich. Ganz nah - ich hätte sie anfassen können!

Aber meine Nähe suchten Sie nicht ohne Grund…oder war das alles Zufall? Was meint ihr?

ein Wächter….

Wenn Euch diese Geschichte und unsere Beobachtungen neugierig gemacht haben, dann freut Euch auf das kommende Jahr - denn da werden wir Euch mit der geheimen Sprache der Vögel bekannt machen!

Augen auf - bald mehr dazu hier bei erdwissen e.V.!!!!!


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Unbekannte Wesen…

Simone R. am 23. September 2011 um 11:04
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entdecke ich immer wieder, wenn ich Draußen unterwegs bin. Und ich bin jedesmal erstaunt, welche Vielfalt an Leben alleine auf einem Quadratmeter Waldboden zu finden ist. Dabei können wir sogar nur einen Bruchteil davon sehen! Dieser Geselle hier lief mir heute über den Weg…im wahrsten Sinne des Wortes:

unglaublich schnell und mit fließenden Bewegungen rannte er über den Waldweg… und überraschte mich dann mit einer skorpionsähnlichen Abwehrhaltung!

Mal sehen, ob ich noch herausbekomme, wie das Tier heißt! Kann da jemand von Euch helfen?

Pilze in allen Farben und Formen schießen geradezu aus dem Boden… Den Fliegenpilz kennt jedes Kind (hoffentlich…) An diesem hier labten sich mehrere Jungschnecken..

Als ich mir die kleinen Schnecken mal etwas näher betrachtete fiel mir auf, dass ihr Rückenschild eine ähnliche Struktur wie unsere Fingerabdrücke aufweist. Ob so jede Schnecke auch “einzigartig” ist auf der Welt - so wie sich kein Fingerabdruck dem anderen gleicht?

Also - nichts wie #RausindieNatur und macht Euch auf die Suche nach unbekannten, einzigartigen Wesen. Da draußen wartet eine Menge LEBEN auf euch!


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Letzte Gelegenheit zur Anmeldung! :: Sprache des Waldes 24./25.09.2011

Simone R. am 16. September 2011 um 14:42
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Letzte Gelegenheit! Anmeldung nur noch möglich bis Montag :: 19.09.2011 :: 18.00 Uhr

Im Wald gibt es ein Alarmsystem, das von allen Tieren verstanden wird. Niemand kann sich dort bewegen, ohne von den Vögeln gesehen und gemeldet zu werden. Bei Störungen oder Gefahren verschwinden die Tiere im Unterholz und werden unsichtbar. Egal ob Mensch, Habicht, Fuchs oder Wildschwein, die Körpersprache und die Stimmen der Vögel verraten, wer sich wo bewegt. Selbst ihr Schweigen hat eine Bedeutung.
Wer schleicht hinter der Hecke? Wann kommen Menschen oder Nordic Walker hier lang? Droht Gefahr von Boden- oder Luftfeind? Wie komme ich ohne Alarm auszulösen durch den Wald?
Indigene Völker, Jäger und Sammler kannten die Vogelsprache. Sie nutzen diese alte Technik um sich sicher, wissend und erfolgreich in der Wildnis zu bewegen. Dieses Wochenende werden wir das Geheimnis der Vogelsprache entschlüsseln und sie für uns nutzen.
Themen werden sein: Die harmonische Grundstimmung in der Natur, Wahrnehmungsübungen um die Sinne zu schärfen, Tierformen, Journale und Steckbriefe, Laufen neu erlernt für harmonische Bewegungen, das Alarmsystem im Wald und die konzentrischen Ringe, die 5 Stimmen der Vögel, die wichtigsten Alarmformen, Beobachtungen im Morgengrauen und gemeinsame Auswertung.

Krähe auf Wachtposten…

Sprache des Waldes

Termin: Samstag 24.09.2011 1100h bis Sonntag 25.09.2011 ca. 1300h
Ort: Outdoorzentrum Lahntal
Teilnehmer:
mindestens 9 – maximal 18
Mindestalter: 12 Jahre. Wer keine 18 Winter gesehen hat, bringt Eltern mit.
Mitbringen: Sitzkissen, Notizblock, Stift, Fernglas falls vorhanden
Anmeldung: bis zum 01.09.2011 | Hier klicken für deine Anmeldung per eMail oder anrufen unter 069-851586. Weitere Infos bekommst du dann geschickt
Kosten: 70 Euro | Kinder bis 12 Jahre 64 Euro | Mitglieder 5 Euro Rabatt
Unterkunft: Übernachtung im Gemeinschaftstipi
Verpflegung: Frühstück ist inklusive! Alles andere gibt’s günstig vor Ort
Durchführung: Axel Trapp „wurzeltrapp“


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Besondere Entdeckungen und #Naturrätsel…

Simone R. am 9. September 2011 um 15:07
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…habe ich überhaupt nicht erwartet, da ich mit etwas sorgenvollen Gedanken heute morgen durch den Wald streifte. Dennoch war ich überrascht, dass mir insbesondere viele kleine Dinge ins Auge fielen und meine Wahrnehmung anscheinend gar nicht so abgelenkt war, wie ich befürchtet hatte.

Schaut mal, was ich alles entdeckt habe:

Viele dieser Waldmistkäfer sind derzeit unterwegs… …und Kellerasseln leben nicht nur in den Kellern, sondern auch im Wald!
Eine Kreuzspinne reparierte fleißig ihr großes Radnetz, das sie zwischen zwei Bäumen gespannt hat. selbst auf dem Wohlstandsmüll am Waldrand kann man als Jungeidechse ein Sonnenbad nehmen…
Wegschnecken bei der Paarung… und ein Tigerschnegel, der an einem Baumpilz nascht!
Der Löwenzahn läutet die Herbstblütezeit ein… und dann doch noch ein #Naturrätsel, welches ich noch nicht lösen konnte!

Von welchem Tier mögen diese Überreste wohl stammen? Die relative Größe könnt ihr mit der Eichel vergleichen, die mit im Bild ist. Ich glaube, es handelt sich um Teilstücke eines Schädels und einige Hals-/Rückenwirbel. Die Knochen sind sehr fragil, leicht und durchscheinend. Wer kann uns helfen dieses Rätsel zu lösen?

Ich werde später auf unserer facebook-Seite noch eine größere Aufnahme dazu veröffentlichen… hier entlang!


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