Schnupperkurs Samstag 03.03.2012 findet in Karben statt!

Zum kommenden NaturErlebnisSchnupperkurs am 03.03.2012 laden wir Euch herzlich ein, mit uns neue Gefilde zu erkunden…

Diesmal treffen wir uns NICHT in Offenbach der Käsmühle, sondern auf dem Parkplatz am Friedhof Klein-Karben/Rosenhang, (Am Ende der Büdesheimer Str.). Von dort aus werden wir in den nahe gelegenen Wald starten.

Erlebe die Natur mit all deinen Sinnen. Erlerne Naturwissen auf spielerische Art. Entdecke Themen wie Spurenlesen, Heilkräuter, scharfe Sinne, Laubhüttenbau, Schnüre aus Naturmaterialien, Vogelsprache, Baummedizin, Pirschen, Feuer ohne Hilfsmittel, Pflanzennahrung und noch viel mehr.

Da wir uns ja im Jahr der Vogelsprache befinden, wird dieses Thema auch diesmal nicht zu kurz kommen!

Außerordentlich hübsche Hochhauswohnungen für Spechte…¦ was ist das für eine dicke pelzige Schlange, die sich da an die Eiche schmiegt…¦? Oh…¦das ist der Stamm einer alten Efeupflanze!!!

Die NaturErlebnisSchnupperkurse sind ein wunderbarer Einstieg in diese Welten. Die Wahl der Themen am Schnupperkurstag richtet sich passend nach den Gegebenheiten zur jeweiligen Jahreszeit und dem Wetter.

Zum Abschluss wollen wir am Grillplatz ein kleines Lagerfeuer entfachen und es gibt Gelegenheit zum Stockbrotbacken. Die Schnupperkurse sind bestens für Familien geeignet und finden bei jedem Wetter statt.

Maximal 20 Teilnehmer können mit – Also schnell einen Platz sichern!

Kostenbeitrag: Erwachsene 5 Euro :: Familien 10 € (für Vereinsmitglieder kostenlos !)

Wer mitkommen möchte – Bitte hier anmelden per Email per eMail unter anmeldung@erdwissen.de oder telefonisch unter 069-851586

Anmelden – mitmachen! Wir freuen uns auf Euch!

Wildschweinbegegnungen….

…in freier Wildbahn sind selten und immer ein besonderes Erlebnis. Obwohl ich regelmäßig oft zu allen Tages- und Nachtzeiten draußen in der Natur unterwegs bin, habe ich tatsächlich erst dreimal ein Wildschwein in Offenbachs Wäldern zu Gesicht bekommen. Ihre Spuren aber sind unübersehbar und allgegenwärtig …also wo stecken die ganzen Schweine bloß? Die Tiere sind schlau, äußerst vorsichtig und verfügen über einen hervorragenen Geruchssinn und ein ausgezeichnetes Gehör, so dass sie im Regelfall längst das Weite gesucht haben, bevor wir Menschen auch nur in Sichtweite geraten.

Der Einzelgänger, den ich letzten Freitag aufgescheucht habe, hat entweder tief und fest geschlafen als ich vorüberging oder war vielleicht ebenso in seine Gedanken versunken wie ich bei meinem Spaziergang. Vielleicht habe ich aber auch gerade wegen meiner Gedankenverlorenheit kaum Vogelalarme ausgelöst, die ihn sonst schon vorher gewarnt hätten….

Hier hatte das Wildschwein seine Liegestatt - gut verborgen hinter einem Gestrüpp am Waldrand schön trocken unter einer alten, großen Fichte…¦

Ich wurde erst aufmerksam, als ich einen bulligen schwarzen Schatten SEHR SCHNELL zwischen den Bäumen von mir wegrennen sah. Mit gesträubter „Rückenmähne“, großen puscheligen Ohren und waagerecht weggestreckten Schwanz. Und das war kein kleines Schwein!!! Erstaunlicherweise fand die doch recht überstürzte Flucht sehr leise statt. Ich habe nicht einen einzigen Zweig dabei knacken hören. Die hochbeinigen Wildschweine bewegen sich erstaunlich elegant und sicher über den unebenen Waldboden.

Weglaufen ist auch die übliche Taktik der Schweine – man braucht im Regelfall also keine Angst zu haben, wenn man sie denn mal zu Gesicht bekommt. Etwas anders ist dies zu Zeiten, wenn die weiblichen Schweine (Bachen) ihre Jungen (Frischlinge) bekommen haben. Sie sind dann äußerst wehrhaft und werden Ihre Nachkommen im Zweifelsfall auch aggressiv verteidigen, wenn sie sich bedroht fühlen.

Die Paarungszeit (Rauschzeit) der Wildsäue dauert in der Regel von Ende Oktober bis März – mit Schwerpunkt November bis Januar. Ca. 4 Monate später kommen dann die Frischlinge zur Welt. Also gerade jetzt im baldigen Frühling sollte man wenn möglich deshalb im Wald auch auf den Wegen bleiben.

Sollte es dann doch eimal zu einer überraschenden Begegnung kommen und ihr dem Tier „Auge in Auge“ gegenüber stehen, dann ist eines wichtig: RUHIG BLEIBEN! Keine hastigen und schnellen Bewegungen machen und darauf achten, das Tier nicht in die Enge zu treiben bzw. ihm eine Rückzugsmöglichkeit geben. Nicht schreien oder herumfuchteln! Im Zweifelsfalle beruhigend mit ihm reden und sich dann LANGSAM schrittweise zurückziehen. Nicht weglaufen – das Schwein ist mit Sicherheit schneller – Wildschweine können im Sprint bis zu 50 km/h schnell werden!

Mehr zum Thema „Draußen sicher unterwegs“ und zum richtigen Verhalten bei einer Wildschweinbegegnung bei unseren nächsten Schupperkursen.

Kommender Termin ? 03.03.2012 diesmal in Karben

Spurenleser vor! Wir brauchen Eure Hilfe…

Auf einem umgestürzten Baumstamm am Waldrand entdeckten ich heute diese Fährte hier, auf die ich mir noch keinen Reim machen kann. Wer hat eine Idee, wer da den Stamm entlanggeturnt ist? Besonders groß kann es nicht gewesen sein das Tier (habe als Größenvergleich mal meinen Autoschlüssel dazu gelegt…). Die einzelnen Trittsiegel waren nach meinem Empfinden alle etwa gleich groß (ca. 1 cm im Durchmesser). Dazu fand ich am Anfang der Fährte auf dem Baum auch 2 Stellen mit Losung (runde, etwa erbsengroße braune Kügelchen). Ob sie wohl zum gleichen Tier gehören?

Hier ging’s auf dem Baumstamm entlang…¦ und hier die Fährte nochmal in Groß.
Am Ende des Baumstamms war er/sie etwas langsamer unterwegs…¦ und das ist die besagte “Hinterlassenschaft….

So, jetzt seid Ihr dran!

Zum Mitmachen nutzt einfach die Kommentarfuntion unten oder besucht uns auf facebook!

Und das war los beim letzten Schnupperkurs…

NaturErlebnisSchnupperkursTraumwetter am 04.02.2012. Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein ging’s los. Angesichts der frostigen Temperaturen verzichteten wir auf allzuviel Theorie und versuchten lieber gleich, uns mit dem Thema Vogelsprache am lebenden Beispiel vertraut zu machen. Wie klingen die Rufe der Vögel auf unserem Weg? Fühlt sich der Vogel wohl, ist er aufgeregt oder hat er Angst? Amseln, Meisen und der Kleiber gaben uns einen ersten Eindruck davon…

Auch beim Spurensuchen immer mit einem Ohr nach den Vögeln lauschen…¦. auch während die Kinder an den zugefrorenen Pfützen auf der Wiese werkelten…¦
und dabei wahre Kunstwerke zutage förderten…¦ Ein ganz erstaunlicher Fund um diese Jahreszeit - eine (leider tote) Erdhummel. Ihr wurde wohl der Kälteeinbruch zum Verhängnis.
Ein paar Meter weiter erregten diese Haare im Brombeergestrüpp unsere Aufmerksamkeit flauschig, weich, weiß mit rötlichen Spitzen waren sie. Direkt daneben führte ein Wildwechsel in den Wald. Wer mag hier wohl entlanggestreift sein?
Nicht nur die kleinen Teilnehmer hatten Ihren Spaß auf den zugefrorenen Pfützen…¦. …¦sondern auch die Großen!

Hat uns wieder mal viel Freude gemacht, dieser erdwissen – Nachmittag. Danke an die aufgeschlossenen, interessierten und ausdauernden Teilnehmer!!

Die nächsten Natur-Erlebnis-Kurse finden am 03.03.2012 statt. Dann ausnahmsweise nicht in Offenbach an der Käsmühle, sondern in Karben. Hier gehts zum Veranstaltungskalender